Carey, Anna: Wo Licht war


  • Autor: Carey, Anna

    Titel: Wo Licht war

    Originaltitel: Eve

    Verlag: Loewe

    Erschienen: 16. Januar 2013

    ISBN 10: 3785571038

    ISBN 13: 978-3785571033

    Seiten: 303 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Serie: Eve & Caleb Band 1

    Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

    Preis: 8,95 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie. Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen? Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Eve wird in einer Schule für Mädchen unterrichtet, ihnen wird jeden Tag aufs neue gesagt, das die Welt draußen, seit der Seuche, eine andere geworden ist. Sie ist bedrohlich und vor allem vor den Männern müssten sie sich in acht nehmen. Nur der König sei ein aufrichtiger Mann, der nur das Beste für sie möchte. Doch so ganz stimmt das nicht und als Eve die Wahrheit erfährt, ist für sie klar, das sie nicht länger in der Schule bleiben kann. Also flüchtet sie und macht sich auf nach Califia, wo sie in Sicherheit sein soll, doch der Weg dorthin ist alles andere als leicht.


    Eve fand ich am Anfang noch recht sympathisch, aber ab und zu leistet sie sich Sachen, die nicht ganz so in Ordnung sind, trotzdem konnte ich sie teilweise noch ein wenig verstehen. Aber am Ende hätte ich sie dann echt schütteln können, weil da so gar nichts von ihr kam und daher kann ich ihr ihre Gefühle für Caleb auch absolut nicht abkaufen. Da ist nämlich so gar nichts stimmig dran, egal wie oft sie das auch betont. Caleb fand ich ganz nett, aber auch er leistet sich da etwas, was ich so gar nicht verstanden habe, denn das hat überhaupt nicht zu dem gepaßt was er vorher gesagt hat. Positiv überrascht hat mich dagegen Arden.


    Man ist gleich mittendrin in der Geschichte, was ich wirklich gut fand und es war auch recht spannend die ersten Seiten. Aber die Flucht von Eve zieht sich teilweise echt in die Länge und die Sprache hat mir auch nicht immer gefallen, da sie sehr grob ist, gerade was die Namen für die Mädchen angeht, die in den Schulen aufgewachsen sind. Einige Szenen, wo Tiere drin vorkommen, gingen mir außerdem richtig nahe, weil es Menschen gibt, die echt keinen Respekt vor einem anderen Lebewesen zeigen. Auch wird vieles einfach zu sehr ausgereizt, die Liebe zwischen Caleb und Eve kam nicht wirklich zur Geltung und das Ende war einfach nur unnötig. Das alles hat auf jeden Fall nicht wirklich Lust darauf gemacht die Reihe momentan weiter zu lesen.


    Veröffentlicht am: 02.10.2019