Fox, Victoria: Der Mitternachtsgarten


  • Autor: Fox, Victoria

    Titel: Der Mitternachtsgarten

    Originaltitel: The Silent Fontain

    Verlag: Aufbau Taschenbuch

    Erschienen: 16. Februar 2018

    ISBN 10: 374663363X

    ISBN 13: 978-3746633633

    Seiten: 471 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Lucy steht in London vor den Scherben ihres Lebens. Als ihr eine Stelle als Haushälterin in der Toskana angeboten wird, sagt sie zu. Angekommen auf dem Castillo Barbarossa, merkt sie schon bald, dass ein düsteres Geheimnis über dem Anwesen liegt. Rätsel ranken sich um die Hausherrin Vivien, die einst eine berühmte Schauspielerin war, ehe sie sich plötzlich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Als Lucy das alte Tagebuch von Vivien findet, stößt sie auf ein tragisches Unglück und jahrzehntealte Geheimnisse.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Lucy nimmt, dank ihrer besten Freundin Bill, einen Job als Haushälterin in der Toskana an. Denn sie braucht unbedingt einen Tapetenwechsel, da in London viel zu viele Sachen gerade auf sie einprasseln und sie sich selbst das Leben auch schwer macht. In der Villa Barbarossa muss sie sich um das Haus und den Garten kümmern, aber ihre Chefin Vivien sieht sie nie, vieles läuft immer nur über Adalina ab, die eine Vertraute von Vivien ist. Lucy spürt das sie und Vivien einiges gemeinsam haben und sie wird neugierig, was aber auch durch Max, der sich sehr für das Barbarossa und Vivien interessiert, noch verstärkt wird.


    Lucy fand ich ganz ok, aber ich habe sie nicht immer verstanden und ihre Schuldgefühle sorgen dafür, das sie irgendwie hinter jeder normalen Frage gleich Gefahr wittert. Am liebsten mochte ich eigentlich Vivien, sie tat mir auch total leid, da sie bei ihrem Mann Gio immer auf taube Ohren stößt. Er will vieles einfach nicht wahr haben, obwohl so vieles dafür spricht, doch er findet immer Ausreden und seine angeblichen großen Gefühle, die er für Vivien hat, habe ich ihm bis zum Ende nicht abgenommen, dafür fand ich vieles einfach nicht stimmig. Isabella fand ich total unsympathisch und die Passagen mit ihr fand ich oft ziemlich anstrengend zu lesen.


    Ich fand die Geschichte recht interessant und auch spannend, auch wenn ich mir manches schon zusammenreimen konnte, aber das mit Isabella ist mir dann doch irgendwann zu viel gewesen. Das Buch spielt von 1972 bis 2016 und Vivien und Lucy sind die beiden Hauptpersonen. Gerade Viviens Werdegang wird recht ausführlich beschrieben, so daß man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Lucy geht da manchmal ein wenig unter, aber ich finde sie mit Max zusammen ganz angenehm. Das Ende hat mir leider nicht so wirklich zugesagt, gerade bei Vivien, denn das fand ich zu traurig und das mit Max kam irgendwie überraschend und auch so plötzlich, besonders da vorher noch was ganz anderes gesagt wurde. Da hätte ich mir einfach ein paar mehr Informationen gewünscht.


    Veröffentlicht am: 01.09.2019