Inusa, Manuela: Die kleine Straße der großen Herzen


  • Autor: Inusa, Manuela

    Titel: Die kleine Straße der großen Herzen

    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 18. Juni 2019

    ISBN 10: 3734107245

    ISBN 13: 978-3734107245

    Seiten: 292 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Serie: Valerie Lane Band 6

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Laurie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut, und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen großen Wunsch...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Gleich am Anfang kommt es zu einem traurigen Ereignis, das die Valerie Lane ziemlich erschüttert und alle Ladenbesitzer, ihre Familien und Freunde bedrückt. Doch es muss weitergehen und sie wollen ja auch einer guten Freundin ihren Wunsch erfüllen. So kommen nochmal alle zusammen, selbst Orchid, die jetzt seit einigen Jahren in Amerika wohnt.


    Die Charaktere wurden irgendwie immer mehr hatte ich das Gefühl und dadurch wirkte es manchmal doch etwas unübersichtlich. Vor allem ähnelten sich plötzlich alle so sehr, es fehlten die eindeutigen Erkennungsmerkmale, die sich in der vorherigen Büchern herauskristallisiert hatten und das fand ich echt schade. Außerdem wirkte Tobin ganz anders als man ihn bisher kennen gelernt hat und auch Stuart war irgendwie nicht mehr er selbst. Aber anstatt da mal etwas näher drauf einzugehen, wurde das alles nur innerhalb von ein paar Sätzen abgehandelt und es wurde dann am Ende echt etwas zu viel auf einmal.


    Die Geschichte ließ sich wieder gut und flüssig lesen, aber ich mochte ja schon den fünften Band nicht mehr so gerne und auch dieser Teil hier hat mich leider nicht mehr so richtig angesprochen. Über allem schwebt halt eine ziemliche Melancholie und viele andere Sachen und auch die Charaktere gehen deswegen ziemlich unter. Außerdem fand ich die Szene zwischen Orchid und Tobin ziemlich unnötig, vor allem auch Orchids Gedanken danach. Das passte alles irgendwie nicht mehr so richtig, es fehlte einfach diese Wohlfühlatmosphäre, die die ersten vier Teile ja hatten, trotz einiger Schicksalsschläge, aber es hat halt meist das Positive überwogen und so konnte man die Bücher immer zufrieden zuklappen, bei den letzten beiden Bänden war das bei mir aber leider nicht mehr der Fall.


    Veröffentlicht am: 20.08.2019