Der Mitternachtsgarten: Seite 382 - Ende

  • Lucy steht in London vor den Scherben ihres Lebens. Als ihr eine Stelle als Haushälterin in der Toskana angeboten wird, sagt sie zu. Angekommen auf dem Castillo Barbarossa, merkt sie schon bald, dass ein düsteres Geheimnis über dem Anwesen liegt. Rätsel ranken sich um die Hausherrin Vivien, die einst eine berühmte Schauspielerin war, ehe sie sich plötzlich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Als Lucy das alte Tagebuch von Vivien findet, stößt sie auf ein tragisches Unglück und jahrzehntealte Geheimnisse.

  • Ich bin fertig, die Geschichte hatte es wirklich in sich.


    Adelina war Vivien, da wäre ich nicht drauf gekommen. Obwohl ich mich schon gewundert habe, warum Adelina aufeinmal auch einen Husten hatte.


    Vivien hat ihr ganzes Leben eigentlich nur gelitten und ist jetzt bestimmt wieder mit ihrem Alfie zusammen.


    Isabelle hat mich auch ganz schön getäuscht. Ich habe ihr zwar nicht ganz getraut, ich dachte auch gleich, als Viviens Vater mit dem ganzen Geld davon ist, dass sie sich mit ihm zusammengetan hat und auch flüchtet.

    Aber irgendwie dachte ich dann doch, sie hätte sich geändert, dabei hatte sie es die ganze Zeit auf Alfie abgesehen. Isabelle war krank und hätte eigentlich in eine Anstalt gehört.


    Wer jetzt der Geist in Lucys Zimmer war, wurde eigentlich nicht mehr erwähnt, aber ich denke, dass es Isabelle war. Hat Viviene bevor sie ging ihr Haus angezündet oder war das auch noch Isabelle? Kann ein Geist sowas?


    Es freut mich, dass Lucy doch noch mit Max zusammenkommt. Sie hätte sich eher an ihre Familie wenden sollen. Wie konnte sie nur denken, dass ihr Vater sie verurteilen würde, wenn sie doch so ein gutes Verhältnis hatten.


    Ich weiß, dass Dir die Geschichte wegen Isabelle bestimmt zu heftig war, aber ich mag das ja, weil sie lies mich völlig durchs Buch fliegen und daher war es für mich ein 5 Sterne Buch.


    LG Karin

  • Ich bin auch durch und Isabella ging echt gar nicht, aber ich wäre auch immer noch vorsichtig gewesen, wenn ich an Viviens Stelle gewesen wäre. Dafür war sie einfach zu vorbelastet und Gio hat einfach nicht einsehen wollen, das Isabella Hilfe braucht. Er wollte ja eh das alles immer schön geheim bleibt und nicht nach draußen dringt. Wieso er nach Alfie immer noch Ausflüchte gesucht hat wegen Isabella habe ich übrigens überhaupt nicht verstanden. War er wirklich so verblendet oder wollte er einfach nicht zugeben, das er sich die ganze Zeit geirrt hat?! Vivien und Gio haben sich ja angeblich die ganze Zeit über geliebt, aber zusammen konnten sie dann doch irgendwie nicht bleiben. Und das Gio dann einige Stunden zu spät kam war schon traurig, denn dann hätte Vivien ihn nochmal gesehen.


    Wo Max am Ende her kam hat mich übrigens überrascht, schließlich wollte Lucy ja nichts mehr mit ihm zu tun haben und dann ist er plötzlich da und die beiden fahren zusammen weg und lassen Gio einfach alleine. Die sind doch sicher zusammen gekommen, wieso haben sie also nicht auf ihn gewartet?! Das fand ich alles etwas konfus am Schluss.


    Ich hatte ja schon mal in die Richtung gedacht wegen Adalina und Vivien, aber das belauschte Gespräch war halt doch sehr irritierend, also muss sie ja wirklich in zwei verschiedenen Stimmlagen geredet haben zu dem Zeitpunkt.


    Ich denke ja, das Vivien das Haus angezündet hat, sie war ja oft nicht ganz bei sich und hat anscheinend Sachen gemacht, die sie nachher nicht mehr nachvollziehen konnte. Mich hätte mal interessiert was sie da für Tabletten genommen hat.


    Wegen dem Geist denke ich auch, das es Isabella war, denn es war ja immer eine eher böse Präsenz, die Lucy gespürt hat, aber wollte sie, das Lucy verschwindet und hat ihr Angst gemacht oder hat sie ihr versucht was zu sagen?! Lucy hatte ja immer eher die Vermutung, das sie sie nicht da haben wollte.


    Ach ja, Viviens Vater ist auch so ein Heuchler, aber dem hätte ich auch nicht getraut, so wie Vivien das dann getan hat. Ich kann mir schon vorstellen, das es ihr gut tat, endlich die angebliche Liebe von ihrem Vater zu bekommen, aber sie ist da irgendwie viel zu leichtgläubig gewesen.


    Die volle Punktzahl gebe ich tatsächlich nicht, das Ende hat mir nicht so zugesagt und das Vivien nicht geglaubt wurde fand ich unerträglich, das kann ja am Anfang vorkommen, aber das Gio das immer weiter getan hat, war schon schrecklich und die große Liebe, der er angeblich empfunden hat, wie viele das ja auch berichtet haben, konnte ich ihm so gar nicht abkaufen, denn dann hätte er wenigstens mal etwas hinterfragt und wäre nicht immer sofort auf Vivien los gegangen.

  • Ich glaube, ich schreibe jetzt hier zusammenfassend, in den anderen Abschnitten wiederholt es sich ja eigentlich.


    Ja, im nachhinein gesehen, wäre es doch besser gewesen, wenn Vivien Isabella vergiftet hätte. Aber ich hätte halt Angst gehabt, dass das gut geht. Gerade weil Gio immer zu Isabelle gehalten hat, hätte er ihren Tod nie einfach so hingenommen. Aber Alfie würde dafür noch leben. Isabelle hat sich so toll um ihn gekümmert, hat sie den gar kein Herz, sie muß ihn doch liebgewonnen haben. Ihn dann zu etränken, da gehört schon einiges dazu. Oder hat sie das alles wirklich bloß gespielt. Aber sie war halt total verkorkst, auch durch ihren Onkel. Schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass er damit durchgekommen ist und keiner was bemerkt hat. Isabella muß sich dadurch ja verändert haben und verängstigt gewesen sein. Aber vielleicht hat sie ja niemand zu Gesicht bekommen, da sie ja auf dem Dachboden lebte.


    Das mit Max hat mich auch gewundert, aber sehr gefreut. Mit ihm paßt sie echt gut zusammen und er nimmt sie, wie sie ist. Das finde ich toll von ihm.


    Wie gesagt, auf Adalina und Vivien wäre ich echt nicht gekommen. Mich hat eben nur irritiert, als Adalina auch gehustet hat.


    Viviens Vater ist echt das allerletzte. Aber er hat mich gut getäuscht, ich habe es ihm abgenommen, dass er sich geändert hat.


    Ich habe mal nachgesehen, aber die Autorin hat keinen weiteren Roman geschrieben. Vielleicht kommt ja heuer oder nächstes Jahr nochmal was.


    LG Karin

  • Aber jetzt ist Gio ja auch irgendwie nicht wirklich über Isabellas Tod hinweg gekommen, obwohl das vorher mit Alfie passiert ist und er ja nun gesehen hat wozu sie fähig ist. Wahrscheinlich hat sie ihn tatsächlich lieb gehabt, aber Vivien sollte ihn halt nicht haben. Wieso sie dann allerdings nicht einfach mit ihm abgehauen ist verstehe ich nicht, denn sie hat sich ja auch ein Kind gewünscht, wäre zwar auch total mies gewesen, aber wenigstens würde Alfie dann noch leben.


    Ich denke, Isabella hat das alles nur gespielt, sie wußte ja das Vivien nun vorsichtiger ist und so musste sie erst wieder ihr Vertrauen gewinnen, denn bis dahin hat Vivien ja auch Alfie nie mit Isabella alleine gelassen. Viviens Vater hat es ja genauso gemacht, erstmal schön eine zeitlang allen was vorspielen und dann wenn alle ihm vertrauen, kommt der große Schlag.


    Im Original gibt es ja von der Autorin noch einige Bücher, wer weiß, vielleicht werden die ja bald mal übersetzt :)

  • Genau Sabrina, so sehe ich es auch.


    Stimmt im Original gibt es viele, ich hoffe auch sehr, dass da noch was übersetzt wird. :)


    Das Weingut, was wir ja auch gerade in einer WhatsApp Lesegruppe lesen, da sind auch zwei so grundböse Menschen dabei. Da sind es Vater und Tochter, die hätten hier wunderbar reingepasst. :)


    LG Karin

  • Ist halt immer das Blöde, das es auf die Verkaufszahlen ankommt, kann ich zwar auch verstehen, denn die Verlage wollen ja auch was verdienen, aber wenn einem eine Reihe gut gefällt oder eine Autorin und dann kommt nichts mehr deswegen, dann ist das schon schade.


    Oh je, dann ist das sicher auch keine Reihe für mich. Wobei es ja auch immer drauf ankommt, also ich lehne das ja nicht grundsätzlich ab in Büchern, wenn jemand böse ist, das sorgt ja auch oft für Spannung, aber es muss halt irgendwie für mich passen.

  • Ich kann es jetzt gar nicht so einschätzen, wie Dir das Weingut gefallen würde. Also wie gesagt, die beiden sind schon sehr schlimm, aber für die betroffene Person wendet sich bestimmt alles noch zum Guten, was ja in unserer jetzigen Geschichte nicht der Fall war.


    LG Karin

  • Wenn sich am Ende alles zum Guten wenden würde für die eine Person, dann wäre das ja schon mal ein Pluspunkt. Das Ende hier war mir persönlich halt zu viel, auch das Vivien halt kurz bevor Gio kam gestorben ist. Aber ihn hat das ja komischerweise nicht soooo sehr getroffen, was ich ja auch etwas seltsam fand.

  • Als der Max plötzlich auftauchte war ich auch perplex. Das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen.

    Mein Gedanke war, jetzt will die Autorin mit dem Buch ganz schnell fertig werden.


    Als Vivien hätte ich dem Vater nie verziehen, da war in der Kindheit zu viel passiert. Er war ein Fanatiker und er ist es auch geblieben.
    Alles andere war Schauspielerei.


    Mein Fazit - mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Ich werde wohl kein Buch mehr von dieser Schriftstellerin lesen.

    Für mich war das Buch sehr nebulös und ganz oft auch überzogen .Eine Verfilmung würde ich mir nicht anschauen.

    Ich bin kein Fan von diesen Büchern.


    Aber ich freue mich, daß Euch das Buch gefallen hat.

    Zur Zeit lese ich



    Liebe Grüße Eure Fahrrad


    :big_knuddel:

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