Michéle, Rebecca: Auf den Flügeln der Freiheit



  • Autor: Michéle, Rebecca

    Titel: Auf den zerbrochenen Flügeln der Freiheit

    Verlag: edition oberkassel

    Erschienen: 16. Mai 2019

    ISBN-10: 3958131751

    ISBN-13: 978- 3958131750

    Seiten: 447

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 14,00 €


    Autorenporträt:

    Zitat

    Rebecca Michéle stammt aus Süddeutschland, lebt mit Mann und zwei Kater in der Nähe von Stuttgart. Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben. Bisher sind mehr als 40 Romane und zahlreiche Kurzgeschichten in verschiedenen Genres erschienen - auch unter den Pseudonymen Ricarda Martin, Michelle Ross und Mia Richter. Seit ihrer Jugend beschäftigt sich die Autorin mit der Historie, bereist alle Schauplätze und legt großen Wert auf eine intensive Recherche. Rebecca Michéle ist Mitglied in folgenden Autorenverbänden: Verband Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen, DELIA, Das Syndikat, Mörderische Schwester, Homer.

    Buchinnenseite


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Irland, 1912: Die Geschichte der irischen Nonne Rose und zweier, angeblich missratener Frauen, die in einer Magdalenen-Wäscherei aufeinandertreffen, in die Wirren des Freiheitskampfes verstrickt werden und deren Schicksale für immer miteinander verbunden bleiben.

    Klappentext


    Meine Meinung:


    Wir schreiben das Jahr 1912. Cindy ist schwanger und ihr Verlobter ist mit der Titanic ertrunken. Sie bekommt das Angebot bei der Magdalenen Wäscherei, einem Kloster, zu arbeiten und ihr Kind in Pflege zu geben. Dafür wird ihr ein Schriftstück unter die Nase gehalten und Cindy vertraut, dass alles seine Richtigkeit hat. Fiona kommt aus sehr gutem Hause und ist einen viel älteren Mann zur Ehe versprochen. Sie flieht mit ihrem Freund, denn sie gerne heiraten möchte. Doch ihr Vater und Bruder machen ihr einen Strich durch die Rechnung und liefern sie bei den Magdalenen Wäscherei ab. Die beiden Frauen treffen dort aufeinander und erleben die Hölle auf Erden. Sie werden wie Sklaven gehalten. Rose die dritte im Bunde, wurde als Säugling vor einem Kloster auf Treppe gelegt und soll dort als Aufseherin arbeiten. Eines Tages versuchen die drei Frauen die Flucht. Den in diesem Gefängnis gilt, friss oder stirb.


    Mit diesem Roman hat mich die Autorin wirklich an meine Grenzen gebracht. Vor allem im ersten Teil musste ich sehr viele Pausen machen. Wie diese Frauen gequält wurden, war wirklich schrecklich. Ich bin immer noch schockiert, dass bis 1996 diese «Einrichtungen» bestanden haben. In diesem Buch merkt man, dass dieses Thema der Schriftstellerin sehr an die Nieren gegangen ist und diese Geschichte sehr sorgfältig recherchiert wurde. Die Figuren sind so lebensnah beschrieben, dass sie mich teilweise fast um meinen Schlaf gebracht haben.


    Veröffentlicht: 31.7.2019