Hasse, Stefanie: Magie aus ewigem Sand


  • Autor: Hasse, Stefanie

    Titel: Magie aus ewigem Sand

    Verlag: Loewe

    Erschienen: 24. Juli 2018

    ISBN 10: 3743200929

    ISBN 13: 978-3743200920

    Seiten: 463 Seiten

    Einband: Hardcover

    Serie: Heliopolis Band 1

    Empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

    Preis: 16,95 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde. Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Akasha soll an ihrem 16. Geburtstag endlich eine Insignie bekommen, die ihr sagt, welchem Haus sie angehören wird und welche magischen Kräfte sie dadurch erhält. Doch am Tag ihrer Initiation passiert das Unvorstellbare, Akasha bekommt das leere Zeichen verpasst und ist somit ohne irgendwelche Fähigkeiten. Da sie die Prinzessin ist, ist es doppelt so schlimm und für sie und ihre große Liebe Riaz ändert sich alles. Vor allem, als sie von ihrem Vater auf eine Mission zur Erde geschickt wird, von der selten jemand zurück kommt.


    Akasha fand ich ziemlich sympathisch und sie hat es teilweise wirklich nicht leicht, aber es ist gut, das sie einiges hinterfragt, auch wenn sie manches viellleicht nicht unbedingt wahr haben will, denn schließlich ist ihr Vater der Herrscher und von dem will sie ja nur Gutes annehmen. Mit Akashas Freunden Yasmeen, Malak und Riaz wurde ich dagegen überhaupt nicht warm, ich finde sie manchmal sogar richtig unangenehm. Vor allem Riaz hat irgendwas an sich, was mir überhaupt nicht gefällt. Da ist mir Dante tausendmal lieber gewesen, auch wenn er sie alle angeblich schon öfters verraten hat. Nur finde ich paßt das nicht wirklich zu dem, was ich jetzt von ihm kennengelernt habe.


    Die Idee fand ich jedenfall ziemlich interessant, auch wenn am Anfang doch einiges auf einen einprasselt und man sich erstmal etwas zurechtfinden muss bezüglich der verschiedenen Häuser und ihrer Kräfte. Aber wenn man das alles soweit verinnerlicht hat kann man sich ganz gut orientieren. Was ich allerdings total schade finde ist halt, das die meisten Charaktere nicht wirklich sympathisch sind und ich den meisten auch nicht traue. Ich finde da schreit fast jeder ganz laut "Verrat". Was mir auch nicht so wirklich gefällt ist die Dreiecksgeschichte, hier nimmt sie zwar noch nicht ganz so viel Raum ein, aber ich denke, im zweiten Band wird das ordentlich Fahrt aufnehmen. Ansonsten gibt es zwar noch ein paar Längen, aber im großen und ganzen habe ich die Geschichte wirklich gerne gelesen, vor allem, weil es irgendwie ein Mix aus mehreren verschiedenen Genres ist.


    Veröffentlicht am: 07.06.2019