Gerstenberger, Stefanie & Martin, Marta: Ava und der Junge in Schwarz-Weiß


  • Autor: Gerstenberger, Stefanie & Martin, Marta

    Titel: Ava und der Junge in Schwarz-Weiß

    Verlag: Arena

    Erschienen: 21. September 2018

    ISBN 10: 3401604112

    ISBN 13: 978-3401604114

    Seiten: 383 Seiten

    Einband: Hardcover

    Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

    Preis: 15,00


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Schmetterlinge im Bauch, so richtig über beide Ohren verliebt? Ava ist 16 Jahre alt und hat keinen blassen Schimmer, wie sich das anfühlt. Während der Sommerferien soll sie im alten Kino ihrer Oma Luise aushelfen, ihr Schicksal als Ungeküsste scheint also ein für allemal besiegelt. Da taucht im "Titania Palast" dieser seltsame Junge in Lederjacke und mit komischer Schmalzfrisur auf. Ava ist fasziniert von Horst, denn er ist anders als alle Jungs, die sie kennt. Doch er verbirgt ein Geheimnis. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Das Kino ist in Gefahr verkauft zu werden! Ava und Horst schmieden einen Rettungsplan und zwischen den beiden sprühen die Funken. Kann er der Junge sein, in den sie sich verlieben wird?

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Ava ist nicht sehr entscheidungsfreudig und darum geht es für sie nun in den Ferien erstmal zu ihrer Oma Luise, die sich den Arm gebrochen hat. Dabei hätte sie auch nach Italien gekonnt oder nach Schweden, aber wie schon gesagt, Entscheidungen zu treffen ist nicht so ihr Ding. Jedenfalls braucht Avas Oma Hilfe im Haushalt und im Kino, das sie besitzt, auch wenn das neuerdings ziemlich heruntergekommen aussieht. Avas Mutter ist deswegen schon drauf und dran alles verkaufen zu wollen, doch dabei hat sie nicht mit dem Widerstand von Oma Luise, Ava und einem geheimnisvollen Jungen namens Horst gerechnet, die alles daran setzen, das alte Lichtspielhaus zu retten.


    Ava fand ich soweit ganz in Ordnung, allerdings habe ich sie bezüglich Horst und Frans nicht wirklich verstanden. Sie hält sich da irgendwie alles offen, bis es fast zu spät ist. Horst fand ich teilweise recht anstrengend, gerade auch was seine Wankelmütigkeit in Bezug auf Mädchen angeht und wie er manchmal mit Frans redet. Frans dagegen war echt sympathisch und er tat mir ab und zu echt leid, außerdem war es irgendwie seltsam, das Ava manchmal nicht verstanden hat, wenn er schnell weg musste wegen seinem Opa, obwohl sie ja auch gerade ihrer Oma hilft und nicht immer Zeit hatte. Oma Luise war auch noch ganz nett, nur am Anfang fand ich sie etwas seltsam, denn sie redet immer davon, das Kino zu retten, aber macht nicht wirklich was dafür und blockt alle Ideen und Vorschläge erstmal ab und dann ist sie plötzlich doch mit vollem Elan dabei. Am unsympathischsten fand ich übrigens Avas Mutter.


    Die Geschichte ist ganz nett, vor allem, das mit dem alten Kino hat mir gut gefallen und wie Ava und Horst versucht haben, das ganze wieder ein wenig aufzumöbeln. Doch oft werden ihnen dann Steine in den Weg gelegt, gerade auch Avas Mutter sorgt immer wieder dafür, das sich alle ziemlich unter Druck gesetzt fühlen, weil ihnen durch sie so wenig Zeit bleibt. Wobei ich da auch Oma Luise nicht verstanden habe, denn ihre Tochter kann ja nicht alles dauernd über sie hinweg entscheiden. Da hätte ich mir dann schon irgendwie mal etwas mehr Gegenwehr erhofft. Das mit Horst und Frans fand ich übrigens zu sehr in die Länge gezogen, aber es gab sowieso immer mal einige Passagen, die ich etwas langwierig fand. Dafür hat mir das Ende aber ganz besonders gut gefallen, denn das war so richtig nach meinem Geschmack.


    Veröffentlicht am: 07.06.2019