Benedict, A.W.: Mord auf Parsley Manor


  • Autor: Benedict, A.W.

    Titel: Mord auf Parsley Manor

    Verlag: Books on Demand

    Erschienen: September 2018

    ASIN: B07DW3QRTV

    Dateigröße: 645 KB

    Seiten: 242 Seiten

    Einband: E-Book

    Serie: Beanstock Band 1

    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Auf dem Stammsitz der Baronets Parsley passiert ein heimtückischer Mord. Der Butler Arthur Reginald Beanstock muss feststellen, dass die örtliche Polizei mit den Ermittlungen überfordert zu sein scheint. Bald schon passiert ein weiterer Mord. Und diesmal betrifft es den Haushalt seiner Herrschaft. Beanstock ermittelt und findet Hinweise auf eine Verschwörung, die ihn tief in die Vergangenheit zurückführt, als Spione noch die Lizenz zum Töten hatten und Cambridge nicht nur Studenten anlockte.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Beanstock ist Butler bei den Parsleys und als es zu einem Mord kommt, ist er sofort zur Stelle um herauszufinden wer der Täter sein könnte. Denn seine Herrschaften werden von der Polizei verdächtigt und das kann Beanstock auf keinen Fall zulassen. Bei seinen Nachforschungen findet er dann allerhand heraus, was vor allem mit der Vergangenheit und alten Nachbarn zu tun hat. Aber auch von der Dienerschaft selbst gibt es Neuigkeiten, die von großer Wichtigkeit für den Fall sind.


    Beanstock kommt erstmal sehr kühl und abweisend rüber, doch je mehr man ihn kennenlernt desto mehr merkt man, das er auch eine sanfte Seite hat. Gerade im Zusammenspiel mit Gonzales, dem Chauffeur, finde ich ihn wirklich gut. Denn Gonzales läßt sich irgendwie so gar nicht von Beanstocks Art abschrecken und sorgt zwischendurch deswegen auch dafür, das selbst der Butler mal ein wenig lockerer wird und auch lächelt. Die Parsleys fand ich richtig sympathisch, sie scheren sich nicht so sehr um Konventionen, Beanstock allerdings dagegen sehr.


    Die Geschichte war eigentlich nicht so schlecht, aber ich fand diese ellenlangen Beschreibungen von allem teilweise etwas anstrengend. Ich könnte von dem Haus jetzt sicher einen kompletten Umriss zeichnen und auch genau sagen, wo jeder Raum sich befindet und was in denen drin steht und welche Farben alles hat. Das war mir irgendwie dann schon wieder zu viel, vor allem, weil das alles oft direkt hintereinander kam. Wenn es mehr in die Story eingebaut gewesen wäre, wäre es vielleicht etwas entspannter rüber gekommen. Das hat dann leider, gerade am Anfang, meinen Lesefluss etwas getrübt, aber je mehr es zum Ende ging, desto besser wurde es und es war teilweise wirklich spannend. Den zweiten Band werde ich sicher bald auch lesen, vor allem, weil es mich auch interessiert ob Beanstock noch etwas mehr auftaut.


    Veröffentlicht am: 23.05.2019