Goga, Susanne: Die vergessene Burg


  • Autor: Goga, Susanne

    Titel: Die vergessene Burg

    Verlag: Diana Verlag

    Erschienen: 10. September 2018

    ISBN 10: 3453359720

    ISBN 13: 978-3453359727

    Seiten: 447 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 10,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Paula kümmert sich um ihre Cousine Harriet und das schon seit 12 Jahren, denn ihre Mutter hat sie damals zu ihr geschickt. Harriet ist immer wieder krank, allerdings scheinen es die meiste Zeit eingebildete Krankheiten zu sein. Als Paula Gedichte auf einem Wohltätigkeitsabend vortragen soll wird in ihr eine Sehnsucht wach, die sie nicht wirklich benennen kann. Und als dann auch noch ein Brief für sie aus Deutschland kommt, den man ihr vorenthalten wollte, ist es ganz um sie geschehen. Paula wagt ein Abenteuer und macht sich auf die Weg nach Bonn zu ihrem Onkel Rudy, den sie bisher nicht kannte. Doch warum hat ihre Mutter nie von ihm erzählt?!


    Paula fand ich total sympathisch und ich fand es super, das sie den Mut aufgebracht hat nach Bonn zu reisen, denn sie wurde ja immer dazu angehalten sich für ihre Cousine aufzuopfern und ist auch recht behütet aufgewachsen. Vor allem zu der Zeit war es ja auch nicht selbstverständlich, das eine Frau sich alleine auf den Weg macht, aber sie hat sich getraut. Allerdings war im Jahr 1868 auch einiges andere noch nicht so wie zu unseren Zeiten, aber wie damit umgegangen wird fand ich hier sehr gut. Auch Benjamin mochte ich sehr gerne, wie er Paula beisteht bei ihren Nachforschungen war wirklich toll und die beiden geben ein wirklich schönes Paar ab. Aber auch Onkel Rudy war einfach klasse, er spricht sehr offen mit ihr und ist überhaupt sehr locker und tolerant.


    Paulas Reise fand ich wirklich gut geschildert, genauso wie ihre Nachforschungen, denn sie macht sich ja auf die Suche um mehr über den Verbleib ihres Vaters herauszufinden. Denn sie kann sich einfach nicht vorstellen, das er wirklich so gehandelt hat, wie viele es ihm nachsagen. Benjamin ist dabei oft an ihrer Seite und hilft ihr, fängt sie auf und spricht ihr auch Mut zu, wenn es mal wieder alles aussichtslos erscheint. Die Auflösung hat mich auf jeden Fall ziemlich geschockt, denn es war schon ungeheuerlich. Ich habe zwar schon in die Richtung gedacht, aber es war schlimmer als ich erwartet habe. Das Ende war aber auch nochmal emotional und ich hätte es in dem Bezug so gerne anders gehabt. Die Geschichte war richtig spannend, es gab nur im Mittelteil mal ein paar Längen und ich bin halt mit der einen Sache am Ende nicht so zufrieden, aber ansonsten war es wirklich ein tolles Buch. Susanne Goga versteht es echt gut die Vergangenheit lebendig werden zu lassen und auch das Missverständnisse immer sofort aufgeklärt werden gefällt mir bei ihr. Vorne und hinten im Buch gibt es übrigens ein paar Bilder von Bonner Sehenswürdigkeiten zu sehen.


    Veröffentlicht am: 25.04.2019