Das Haus in der Nebelgasse: Seite 325 - Ende

  • London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

  • Ich bin durch und Easterbrook ist also ein Nachfahre der Clelands, darum auch das ganze. Aber was können denn Laura und ihre Eltern dafür?! Das ist für mich so unverständlich, vor allem, weil er dann auch vor Mord nicht zurückgeschreckt ist. Laura fand es ja auch schrecklich und hätte ihm vielleicht sogar alles freiwillig gegeben, wenn er mit ihr geredet hätte und ihre Eltern in Ruhe gelassen hätte. Aber so hat er sich das alles verbaut.


    Das Miss Haddon Matilda rausgeschmissen hat aus der Schule ist für mich übrigens auch total unverständlich gewesen. Sie sollte froh sein, das sich jemand darum gekümmert hat, ansonsten hätte sie vielleicht noch eine Schülerin auf dem Gewissen, weil sie derem Vormund alles geglaubt hat, obwohl es Ungereimtheiten gab. Ich hoffe, das Lauras Schule mit Hilfe von Matilda richtig gut ankommen wird, aber ich denke schon :)


    Mrs. Westläke war hier auch wieder echt super, auch wie sie sich um Laura kümmert. Überhaupt finde ich es toll, das Laura jetzt bei Matilda und Mrs. Westlake wohnt, das paßt wirklich gut. Und das es Harry gut geht ist auch schön, das war ja eh eine tolle Überraschung, als er plötzlich aufgetaucht ist.


    Das mit Stephen weiß ich immer noch nicht so wirklich einzuschätzen, ich bin da immer noch irgendwie zwiegespalten, obwohl ich ihn ja verstehen kann.


    Das am Ende nochmal das Geschriebene von Katherine vollständig zu lesen war fand ich gut, aber das war schon hart. Es war ja schon sehr emotional mit den Lücken, aber das alles zu lesen hat mich echt mitgenommen. Die konnten ja wirklich gar nichts machen dagegen, das wurde einfach mal so von einer Person beschlossen ohne das da nochmal jemand nachgefragt hat.

  • Ich bin froh, dass ich jetzt fertig bin.


    Ich kann Easterbrook auch nicht verstehen und ich denke wie Du, wenn er mit Laura geredet hätte, hätte sie ihm bestimmt alles gegeben. Wer weiß, ob er nicht auch Laura umgebracht hätte, wenn ihm alles gehört hätte. Immerhin stellte sie ja eine Gefahr für ihn dar, dass doch noch alles aufgeklärt wird.

    Aber das wurde es dann ja Dank Mathilda sowieso.


    Ich finde es auch sehr schade, dass Miss Haddon da so rigoros war. Aber Lauras Idee finde ich toll und mit Mathildas Hilfe wird die Schule bestimmt sehr erfolgreich.


    Katherines Worte fand ich auch sehr berührend und ich muß sagen, dass Susanne Goga schon eine sehr schwarze Phantasie besitzt, in der die Leute eigentlich in allen Büchern unwahrscheinlich leiden müssen.


    Mir tut Stephens Frau sehr Leid. Bei der Eheschließung heißt es ja in guten wie in schlechten Zeiten. Daher ist mir der Gedanke gekommen, dass er zwar mit Mathilda zusammenbleiben soll, aber er müßte sich ja nicht scheiden lassen. Auf alle Fälle ist es eine sehr schwierige Situation.


    Mrs. Westlake ist wirklich einfach nur Spitze und sie war mein absoluter Lieblingscharakter.


    Ich denke, ich werde der Geschichte 3 Sterne geben, da mir die Längen einfach zuviel waren und ich das Ende der Geschichte herbeigesehnt habe.


    LG Karin

  • Ich glaube ja, er hatte das jetzt schon vor, Laura schnell aus der Stadt rauszubringen, sie zu heiraten und dann zu beseitigen, denn dadurch das Laura Fragen gestellt hat wurde sie ihm ja schon gefährlich, aber ohne Ehe halt auch kein Haus und alles was dazu gehört.


    Wobei das mit der Pest ja jetzt keine Erfindung der Autorin war, das ist ja alles damals so passiert und auch das viele Häuser da abgesperrt wurden, also ist eher das Leben an sich sehr grausam :S.:


    Wobei man zu der Zeit wohl eher nicht in wilder Ehe leben durfte, dann wäre aus Matilda für alle anderen wahrscheinlich eine Geliebte geworden und das Stephen seine kranke Frau betrügt wäre sicher auch nicht gut angesehen gewesen. Ich glaube, da hätten sich mehr abgewendet, als nun mit einer Scheidung.


    Ich habe dem Buch 8 von 10 Punkten gegeben, ich fand die Geschichte schon recht gut, nur die ganzen ausführlichen Touren von Matilda hätte ich jetzt nicht gebraucht und das mit Stephen gefiel mir halt auch nicht so gut, auch wenn es, wie gesagt, schon verständlich ist.

  • Stimmt auch wieder mit der wilden Ehe. Es ist einfach eine moralische Geschichte. Wie Du sagst, man kann ihn schon verstehen, aber es ist einfach eine ungute Sache.


    Das mit der Pest stimmt schon. Nur wurden sie ja fälschlicherweise ganz bewußt angeschwärzt und waren ja gar nicht krank. Was ich halt meinte, dass die Autorin gerne Leute hernimmt, die kein Gewissen haben und das eiskalt mitansehen, wie ihrerwegen Leute sterben.


    LG Karin