Janz, Tanja: Meersalzküsse


  • Autor: Janz, Tanja

    Titel: Meersalzküsse

    Verlag: Arena

    Erschienen: 8. Juni 2018

    ISBN 10: 3401604201

    ISBN 13: 978-3401604206

    Seiten: 236 Seiten

    Einband: Broschiert

    Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

    Preis: 12,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Dank einer Fünf in Englisch verbringt Emma die Sommerferien in St. Peter-Ording an der nordfriesischen Küste, um Englisch zu pauken und den Babysitter für ihre kleine Schwester zu spielen. Der Horror, findet Emma. Bis sie Jannis kennenlernt, einen Jungen aus ihrem Kurs. Doch Emma wird aus dem geheimnisvollen Musiker einfach nicht schlau, er ist so wechselhaft wie Ebbe und Flut. Mal sucht er ihre Nähe, dann stößt er sie wieder von sich. Es ist zum Verrücktwerden! Doch dann kommt Emma Jannis' tragischem Geheimnis auf die Spur, das alles in ein neues Licht taucht.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Emma hatte sich eigentlich auf einen schönen, entspannten Urlaub mit ihrer besten Freundin Pia gefreut. Vor allem war alles schon geplant, doch dann muss Emma in Englisch eine Nachprüfung machen und so schicken ihre Eltern sie nach St. Peter-Ording, wo sie einen Englisch-Kurs besuchen soll. Dabei auch ihre jüngere Schwester Lea, die dort Reiterferien macht. Emma ist ziemlich verzweifelt, doch je mehr sie von St. Peter-Ording sieht desto schöner findet sie es und auch Rike, Jannis und deren Clique sorgen dafür, das Emma sich immer wohler fühlt. Vor allem Jannis hat es ihr angetan, doch dieser kann sich irgendwie nicht richtig entscheiden, ob er nun Zeit mit ihr verbringen möchte oder ihr doch lieber aus dem Weg geht.


    Emma fand ich erst ganz sympathisch und sie tat mir auch leid, weil ihre Eltern so rigoros ihren Urlaub gestrichen haben, den sie mit Pia geplant hatte, aber das ändert sich dann mit der Zeit und ich fand sie dann meistens nur noch anstrengend. Vor allem weil sie so gar kein Fettnäpfchen auslässt und sich immer wieder in Situation bringt, die richtig gefährlich sind. Das ihr da niemand mal richtig die Meinung zu gesagt hat fand ich schon irgendwie befremdlich. Mit Jannis konnte ich irgendwie auch nichts anfangen, ich fand ihn einfach zu wankelmütig und zeitweise auch echt gemein. Die Auflösung am Ende fand ich auch nicht gut, also wieso er sich so verhalten hat, das hätte man ja auch anders lösen können. Rike fand ich ziemlich nett und auch Lea war toll, die kam mir oft auch reifer vor als Emma. Leider hieß es immer nur, das sie jünger als Emma ist, aber wie alt genau wurde leider nicht gesagt, denn das hätte mich schon mal interessiert.


    Ich hatte mich eigentlich auf eine sommerliche und lockere Geschichte eingestellt, aber dem war dann nicht so, es gab mir zu viel Stress und vieles wurde auch einfach künstlich aufgebauscht. Gerade das mit Jil, denn da hätte man auch einfach mal direkt fragen können, aber das mit dem reden und nachfragen war ja eh so eine Sache, die irgendwie nicht wirklich viel Beachtung gefunden hat. Dabei hätte man dadurch sicher einiges sofort klären können. Der Prolog war aber auch schon recht düster und das hat alles halt irgendwie nicht wirklich zu dem Cover gepasst, von dem ich mich wohl etwas in die Irre habe leiten lassen. Ich habe auch eher gedacht, das es mehr Gespräche zwischen Emma und Jannis gibt und das sie sich auch öfters näher kommen, aber das war ja auch nicht wirklich der Fall. Und was ich auch ganz irritierend fand waren die dauernden Namenswechsel, da wird aus Paddy plötzlich Marc und auch Luc ist ein paar Sätze später Marc und John wurde am Ende kontinuierlich nur noch Jack genannt, obwohl es die ersten 200 Seiten immer John hieß. Das Ende war ganz ok, sowas hätte ich mir viel eher schon gewünscht und vor allem auch öfter und alles rund um die Pferde fand ich noch ganz gut. Auch die Beschreibungen von St. Peter-Ording haben mir gefallen, aber ansonsten hat mich das Buch jetzt nicht so begeistert.


    Veröffentlicht am: 04.04.2019