Husmann, Rieke: Inselruhe


  • Autor: Husmann, Rieke

    Titel: Inselruhe

    Verlag: Emons Verlag

    Erschienen: 15. März 2018

    ASIN: B079YT7B3K

    Dateigröße: 2688 KB

    Seiten: 256 Seiten

    Einband: E-Book

    Serie: Hella Brandt Band 1

    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Hella Brandt, Hauptkommissarin beim LKA, lässt sich nach einer gescheiterten Beziehung in ihre alte Heimat Ostfriesland versetzen und zieht in ein kleines Haus direkt hinter dem Nordseedeich. Zu ihrer einzigen Nachbarin, der achtzigjährigen Gesa, findet sie schnell Kontakt. Gleich ihr erster Fall hat es in sich: Mitten im Naturschutzgebiet auf der idyllischen Nordseeinsel Spiekeroog ist die skelettierte Leiche eines Mannes gefunden worden. Klaas Renken, schwarzes Schaf einer alteingesessenen Inselfamilie, verschwand vor sieben Jahren spurlos. Hella und ihr junger Kollege Lars Mattes stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Erst als der ehemalige Inselpolizist Jan Greten ihnen seine Aufzeichnungen zur Verfügung stellt, nehmen die Ermittlungen Fahrt auf.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    In Hellas erstem Fall geht es um einen gewissen Klaas Renken, der vor sieben Jahren verschwunden und dessen Leiche nun aufgetaucht ist. Für Hella und ihren Kollegen Lars sind die Ermittlungen nicht gerade einfach, denn auf Spiekeroog scheinen die meisten nicht viel sagen zu wollen, obwohl Klaas nicht gerade der Netteste war. Trotzdem kam er meistens mit allem davon, denn die Polizei auf der Insel hat schon mal ein Auge zugedrückt, wenn Klaas sich wieder mal daneben benommen hat. Aber Hella und Lars lassen sich nicht beirren und forschen weiter.


    Hella fand ich eigentlich ganz sympathisch, auch wenn ich sie hier schon manchmal etwas naiv fand, als Hauptkommissarin hätte ich das nicht unbedingt erwartet. Man kann natürlich nichts für seine Gefühle, aber dann sollte man denke ich direkt sagen, das man befangen ist und jemand anderen die Arbeit machen lassen bei gewissen Personen. Lars mochte ich ebenfalls recht gerne, er ist noch ziemlich jung, aber Hella sieht in ihm großes Potenzial und bei ihrem ersten gemeinsamen Fall merkt man dies auch gleich. Denn er hat wirklich gute Ideen und kennt sich gut im Bereich der Technik aus.


    Man wird direkt in die Geschichte geschmissen und das fand ich recht ansprechend, denn so geht es sofort los und man ist halt gleich mittendrin. Am Anfang fand ich allerdings einige Dialoge etwas zäh und auch gab es Sätze, die irgendwie unvollständig wirkten, so als müsse da eigentlich noch was kommen, aber das hat sich zum Glück gelegt. Die Ermittlungen waren recht spannend und ich habe auch mitgerätselt, auch wenn doch recht viele Personen drin vorkommen und man theoretisch erstmal so gut wie alle verdächtigen könnte. Leider hat mir das Ende nicht so wirklich gefallen, da hätte ich mir irgendwie einen besseren, bzw. anderen Abschluss gewünscht.


    Veröffentlicht am: 24.03.3019