Moyes, Jojo: Nachts an der Seine


  • Autor: Moyes, Jojo

    Titel: Nachts an der Seine

    Originaltitel: Paris for One

    Verlag: Rowohlt

    Erschienen: 2016

    ISBN 10: 3499290707

    ISBN 13: 978-3499290701

    Seiten: 136 Seiten

    Einband: Hardcover

    Preis: 8,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Nell war noch nie in Paris. Überhaupt hat sie noch kaum etwas gesehen von der Welt. Auf den Wochenendtrip mit ihrem Freund Pete freut sie sich deshalb schon ewig. Und nun steht sie in London am Bahnhof und Pete taucht nicht auf. Aufgehalten bei der Arbeit, aber er will nachkommen. Allein in einer fremden Stadt - eine schreckliche Vorstellung für die schüchterne Nell. Doch als sie den geheimnisvollen Fabien kennenlernt, ist Nell zum ersten Mal in ihrem Leben spontan: Sie steigt auf sein Mofa und lässt sich von ihm in die Pariser Nacht entführen...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Nell wartet auf ihren Freund Pete am Bahnhof, denn die beiden wollen über das Wochenende nach Paris fahren. Allerdings kommt Pete nicht und schreibt Nell, das sie schon mal ohne ihn los fahren soll, denn die Arbeit würde ihn gerade aufhalten. Nell ist sich nicht so sicher, ob sie das wirklich tun soll, denn für sie war es schon ein großer Schritt überhaupt diese Reise zu buchen. Aber sie überwindet sich und wächst an diesem Wochenende über sich hinaus.


    Nell fand ich eigentlich recht sympathisch, auch wenn sie sich in Bezug auf Pete irgendwie viel zu viel Gefallen läßt. Allerdings scheint ihr das Wochenende in Paris wirklich gut zu tun und auch die Begegnung mit Fabien und seinen Freunden läßt Nell über einiges nachdenken. Aber auch die Rezeptionistin in Nells Hotel hilft Nell mit ihren Worten für sich einzustehen und auch mal was zu wagen. Was ich schon interessant fand, denn am Anfang machte sie nicht gerade einen sympathischen Eindruck.


    Ich fand die Geschichte ganz nett, gerade auch Nell und Fabien zusammen haben mir gut gefallen. Aber das Buch hat halt nur kanpp über hundert Seiten und dafür ist dann irgendwie doch etwas zu wenig passiert. Außerdem bin ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden, das ist mir zu offen, was in Anbetracht der Ereignisse sicher verständlich ist, aber ich hätte da halt gerne etwas greifbareres gehabt. Außerdem gab es ab und zu einige Fehler im Text, z.B. heißt es erst Nell liest ihr Buch, um nicht mit der Amerikanerin zu reden, kurz darauf wird allerdings gesagt, das Nell sich jetzt eine Zeitschrift nimmt, weil sie ja leider kein Buch dabei hat.


    Veröffentlicht am: 21.03.2019