Die vergessene Burg: Seite 200 - Seite 327 (Ende Kapitel 29)

  • 1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

  • Sabrina, Du hast wieder mal den richtigen Riecher gehabt. :) Mrs. Eldrige scheint es wirklich nicht zu geben.


    Also stellt sich Paulas Mutter als die Betrogene und Bemitleidenswerte hin, doch wer weiß, was sie auf dem Kerbholz hat. Warum erfindet sie Mrs. Eldrige?

    Dann war Paula ja anscheinend auch noch eine Woche bei einer fremden Familie.

    Alles sehr merkwürdig.


    Irgendwie werde ich aber mit Benjamin nicht warm. Nicht nur, weil er nicht gesagt hat, dass er auf sie angesetzt wurde, ich mag ihn so auch irgendwie nicht.


    Bin gespannt, jetzt kommt ja schon der letzte Abschnitt.


    LG Karin

  • Das war einfach so ein Bauchgefühl :o: Hier in dem Abschnitt hat Paulas Mutter ihr ja auch geschrieben und diese Mrs. Eldrige wurde dauernd erwähnt. Das kam mir irgendwie merkwürdig vor. Die Häufigkeit, als ob sie sich selbst davon überzeugen muss, das sie die Wahrheit schreibt.


    Ich denke weiterhin, das Paulas Mutter irgendwas damit zu tun hat oder zumindest weiß was mit ihrem Mann passiert ist. Sie scheint ja eine Woche unterwegs gewesen zu sein um William zu finden und wer weiß was da geschehen ist. Außerdem finde ich es von ihr seltsam zu behaupten, das es schlimm wäre, wenn Paula erfährt, das sie als Kind eine Woche bei einer fremden Familie war. Ich meine, wenn Paula auf diese Reise nicht mitgenommen worden wäre, wer hätte sich denn dann wochenlang um sie gekümmert?! Zu der Zeit waren doch auch Kindermädchen gefragt, von daher ist das irgendwie schon wieder nur so eine Ausrede, wie ich finde.


    Ich mag Benjamin ja total gerne und ich habe ihm das auch nicht übel genommen, vor allem, weil er ja auch sofort seinem Vater geschrieben hat, das er diesen Auftrag nicht mehr ausführt. Ich denke, wenn jemand einen, der einem viel bedeutet, um sowas bittet, dann würde man das schon erstmal in Erwägung ziehen. Außerdem mag ich es bei Susanne Goga immer total gerne, das solche Dinge nicht ewig zwischen den Charakteren stehen, sondern schnell wieder aufgeklärt werden, weil sie halt auch miteinander reden.

  • Ich habe ja schon weitergelesen und meine Meinung bezüglich Benjamin habe ich auch schon wieder geändert. :) Inzwischen finde ich ihn auch total nett. Ich weiß auch nicht, ich fand es ja auch gut, dass er seinem Vater sofort gesagt hat, er recherchiert hier nicht weiter.


    Bei Paulas Mutter bin ich auch Deiner Meinung, ich denke auch, dass sie viel mehr weiß, vielleicht sogar die ganze Wahrheit. Ich bin gespannt, lange müssen wir ja nicht mehr warten. :)


    LG Karin

  • Manchmal hat man das ja bei einigen Charakteren, das man sie nicht so sympathisch findet. Aber schön, das Du Benjamin nun doch nett findest :)


    Ich bin auch schon sehr gespannt was nun noch rauskommt und wie Paulas Mutter darin verstrickt ist. Ich werde gleich auch noch weiterlesen, mal sehen, ob ich das Buch dann heute noch schaffe :)

  • Paulas Mutter kommt mir gar nicht so unschuldig vor. Diese Frau denke ich wurde nur erfunden. Benjamin hat sich auch in Paula verliebt. Die werden sich ein schönes Paar