Die vergessene Burg: Anfang - Seite 100 (Ende Kapitel 7)

  • 1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

  • Den ersten Abschnitt habe ich beendet und die Geschichte gefällt mir recht gut.


    Ich bin froh, dass Paula es gewagt hat zu ihrem Onkel zu fahren. Ihre Cousine und ihre Mutter finde ich ja ehrlich gesagt unmöglich. Die ganzen Jahre hat sich Paula für ihre Cousine aufgeopfert, sie hat ihre Launen und Scheinkrankheiten ertragen, dann wird ihr auch noch ein Vorwurf gemacht dass sie geht.


    Aber genau das hat Paula gebraucht, damit sie ohne schlechten Gewissen zu ihrem Onkel fahren kann. Ich finde es sehr bewundernswert, wie sie alleine in ein anderes Land reist, wo sich doch noch nie wo anders war. Paula ist mir sehr sympathisch und ich bin gespannt, was sie bei ihrem Onkel jetzt über ihre Familie und das leerstehende Grab rausfindet.


    LG Karin

  • Habe die ersten 2 Kapitel gelesen und eine Riesenwut auf Paulas Mutter und Cousine bekommen. Einfach einen Brief zu unterschlagen. Zum Glück hat sich Paula entschlossen nach Deutschland zu reisen.

  • Ich bin nun auch fertig mit dem ersten Abschnitt. Paula finde ich ebenfalls ziemlich sympathisch und sie tat mir echt leid, weil sie ja irgendwie zu ihrer Cousine abgeschoben worden ist. Das die sie dann mit ihren angeblichen Krankheiten so in Beschlag genommen hat ist echt unglaublich. Gerade auch an dem Tag, wo Paula die Gedichte vortragen wollte, ich glaube ja, das das Absicht von Harriet war. Der Anfall kann natürlich echt gewesen sein, aber ich denke, das sich Harriet total reingesteigert hat und deswegen wurde das alles ausgelöst. Es hatte auf jeden Fall was mit dem Rhein zu tun, denn bei der Erwähnung war Harriet ja auch recht seltsam und dann noch der Brief, der zurückgehalten wurde. Manchmal kann so ein neugieriger Briefträger also auch ganz gut sein, denn sonst wüßte Paula ja immer noch nichts davon.


    Das Paula sich dann durchgesetzt hat fand ich auch super, das war auch glaube ich genau das was sie gebraucht hat um dem ganzen zu entfliehen und vielleicht nochmal neu anzufangen. Ihr Onkel scheint ja jedenfalls ziemlich nett zu sein und ich hoffe, das er ihr auch wirklich was von ihrem Vater erzählt, denn das mit dem leeren Grab ist ja schon sehr geheimnisvoll.


    Bei dem Prolog wird es sich ja wahrscheinlich um Paula und ihre Mutter gehandelt haben und es scheint wohl der Tag gewesen zu sein, wo ihr Vater verschwunden ist, zumindest könnte man das so interpretieren und das heißt ja, das Paula auf jeden Fall schon mal am Rhein war und sie deswegen vielleicht diese Sehnsucht hatte, als sie das Gedicht gelesen hat. Es bleibt auf jeden Fall spannend.


    Wie Paula auf den Kölner Dom reagiert hat fand ich übrigens interessant, denn mir ging es beim ersten Mal auch so und ich bin ja auch als Jugendliche öfters mit dem Zug dorthin gefahren und habe dann immer nach dem Dom Ausschau gehalten man fährt ja auch über den Rhein, zumindest war das immer so wenn man von Hagen kam. In Bonn war ich allerdings noch nie, obwohl es ja gar nicht so weit weg von uns ist. Vielleicht kann Charlie uns ja ein wenig von Zermatt erzählen und wie es da jetzt so ist :)

  • Bei dem Anfall habe ich mir auch überlegt, ob der echt ist. Da sie sich ja verkrampft hat, dachte ich zuerst an eine epileptischen Anfall. Aber ich traue Harriet durchaus zu, dass sie sowas perfekt inszenieren kann.


    Ich war noch nicht in Köln, habe mir den Dom aber auf Bildern angeschaut. Ich glaube, ich wäre da aus dem Staunen auch nicht mehr herausgekommen.


    Das mit dem Prolog sehe ich auch so wie Du Sabrina.


    LG Karin

  • Wenn man aus dem Kölner Hauptbahnhof rausgeht, dann ist der Dom direkt links von einem und den dann zu sehen ist schon echt wow, weil er wirklich riesig ist. Allerdings habe ich ihn glaube ich noch nie komplett ohne Gerüst gesehen, weil immer irgendwas daran zu tun ist.


    Ich habe gerade auf meinem Rechner nach den Bildern von Köln gesucht, wir waren ja zuletzt wegen der Harry Potter-Ausstellung dort und sind dann auch zum Dom, weil Sohnemann den ja noch nicht kannte und ich habe ein paar Bilder gemacht. Allerdings habe ich nicht alle gefunden, aber die hier:

    Dateien

    • dom.jpg

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    • dom1.jpg

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    • dom2.jpg

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    • dom3.jpg

      (152,9 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Und vor allem so riesig. Es ist schon Wahnsinn, wie die das früher hinbekommen haben, solche Gebäude zu bauen. Das ist auch alles so filigran, oben war ich ja leider noch nie, die Aussicht muss ja einmalig sein, dafür aber unten in der Gruft, auch wenn man da nicht viel sieht, da alles abgesperrt ist und durch die Gitter kann man auch kaum was sehen, aber es ist auf jeden Fall sehr kalt dort.

  • Ist doch nicht schlimm, ich war ja auch noch nie in Bonn obwohl es nur knapp über eine Stunde weg von uns ist. Aber ich überlege gerade, ob wir da nicht mal einen Tagesausflug hinmachen sollen.

  • Habe diesen Abschnitt als auch beendet. Und jetzt kapiert was ist Zermatt auf sich hat. Bin gespannt wie soll sich die beiden Geschichts Stränge zusammen verbinden.