Goga, Susanne: Das Leonardo-Papier


  • Autor: Goga, Susanne

    Titel: Das Leonardo-Papier

    Verlag: Diana Verlag

    Erschienen: 19. Oktober 2009

    ISBN 10: 345335298X

    ISBN 13: 978-3453352988

    Seiten: 512 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 9,95 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    England 1821: Georgina Fielding ist im besten heiratsfähigen Alter, interessiert sich aber mehr für Geologie als für potenzielle Ehemänner. Als sie eine wertvolle Fossiliensammlung und ein rätselhaftes Notizbuch erbt, ist ihre Neugier geweckt. Mithilfe des Reiseschriftstellers Justus von Arnau begibt sie sich auf die Spurensuche. Rätsel gibt ihnen insbesondere eine einzelne Manuskriptseite auf. Sie ist in Spiegelschrift geschrieben wie die Werke Leonardo da Vincis – und hat einen brisanten Inhalt...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Georgina hat schon früh ihre Liebe für die Geologie entdeckt und dank ihrer Tante Agatha konnte sie diese Leidenschaft zum Glück auch ein wenig ausleben. Denn immer wenn Georgina bei ihrer Tante war durfte sie dort genau so sein wie sie wollte ohne große Zwänge und Regeln, die ihr im Haus ihres Großvaters aufgelegt worden sind. Doch irgendwas scheint nun anders zu sein, denn Tante Agatha benimmt sich plötzlich seltsam und dann bekommt Georgina auch noch zwei geheimnisvolle Truhen vererbt, die ihr Leben total auf den Kopf stellen. Ihr zur Seitee steht Justus von Arnau, der ihr bei ihren Nachforschungen hilft.


    Georgina fand ich total sympathisch, sie geht ihren Weg und das obwohl das im 19. Jahrhundert gar nicht so einfach war als Frau. Dank ihrer Tante Agatha hat sie aber auch einige Freiheiten gehabt, aber auch im Haus ihres Großvaters versucht sie oft das umzusetzen was sie für richtig empfindet. Justus fand ich ebenfalls super, ich mochte ihn wirklich gerne, wie er mit Georgina umgeht hat mir richtig gut gefallen. Er ist aber generell ein sehr liebenswürdiger Mensch und setzt sich für diejenigen ein, die ihm was bedeuten. Agatha mochte ich eigentlich auch, nur hat sie manchmal auch ihre Momente gehabt, wo ich sie einfach nicht mehr verstanden habe. Unsympathisch waren mir eigentlich nicht so viele Charaktere, nur Martinaw und Anne.


    Ich mochte die Geschichte wirklich gerne, gerade das Thema Geologie fand ich super spannend, was ich ehrlich gesagt nicht vermutet hätte, aber es ist schon faszinierend. Gerade auch mit den versteinerten Fossilien und hier wird auch mal wieder deutlich wie weit voraus Leonardo da Vinci eigentlich seiner Zeit war. Auch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden hier mal wieder ziemlich deutlich, also was Frauen durften und was nicht, während Männer sich eigentlich so gut wie alles erlauben konnten. Was natürlich nicht heißt, das sich immer alle daran gehalten haben, das wird hier ja auch angemerkt. Vieles was hier erwähnt wurde ist geschichtlich festgehalten, auch einige Charaktere, die hier vorkommen, gab es tatsächlich und das gibt der Geschichte nochmal eine besondere Note. Ich fand nur das Ende nicht so ganz gelungen, da hätte ich mir für eine Person schon was anderes gewünscht. Ansonsten war ich aber sehr angetan von dem Buch und ich werde sicher bald wieder zu einem Roman von Susanne Goga greifen.


    Veröffentlicht am: 01.03.2019