McNab, Chris: Geisterstädte


  • Autor: McNab, Chris

    Titel: Geisterstädte

    Originaltitel: Ghost Towns

    Verlag: Weltbild

    Erschienen: 14.07.2018

    ISBN-10: 3828958400

    ISBN-13: 978-3828958401

    Seiten: 224 Seiten

    Einband: Gebunden

    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Ein verlassenes Dorf in der Türkei – verfallene Häuser und leere Straßen. Eine menschenleere Insel im Süden Japans. Häuser unter einer Decke von Vulkanasche in Chile. Eine neue Stadt in Spanien mit halbfertigen Bauten und Häusern, die niemand kauft. Wo sind die Menschen hin? Und warum kommen sie nicht wieder? Dieses Buch stellt Geisterstädte in der ganzen Welt vor. Sie wurden nach Natur- oder Umweltkatastrophen von ihren Bewohnern verlassen, sind vom Krieg gezeichnet oder ganz einfach stille Zeugen des wirtschaftlichen Wandels. 160 bemerkenswerte Fotos erzählen die Geschichten dieser vergessenen Orte.

    Quelle: Weltbild.de


    Meine Meinung:


    Ich finde Geisterhäuser und -städte irgendwie faszinierend, gerade auch die Geschichten dahinter interessieren mich immer ungemein und in diesem Buch habe ich dann auch direkt eine erfahren, die bei mir ganz um die Ecke passiert ist und es ist traurig, das der Ort Immerath aufgegeben werden musste, wegen einer Erweiterung des Braunkohle-Tagebaus. Aber was ich richtig schlimm fand ist das die Lambertuskirche dort, die aus dem 19. Jahrhundert war, abgerissen wurde und die war wirklich schön. Und ich denke man hätte sie auch abtragen und wo anders neu aufbauen können, aber das hätte wahrscheinlich zu viel Geld gekostet.


    Interessant fand ich auch die Städte, die irgendwie noch total neu sind, wo aber irgendwie keiner wohnen will, dabei sehen die echt angenehm aus. Auch wusste ich nicht, das es mal so viele Walfangstationen gegeben hat, aber die wurden jetzt alle von der Natur wieder zurückerobert. Was ich aber gar nicht gut finde ist, das es dort auch noch Schiffe gibt, die im Meer ankern und vor sich hin rosten, denn da wird sicher noch einiges an Öl oder anderen Abfallprodukten drin sein, die lieber nicht ins Wasser gelangen sollten. Von manchen Orten hätte ich gerne noch mehr Fotos gesehen und zwar aus anderen Blickwinkeln oder auch mal mehr Infos, denn die sind teilweise schon recht spärlich. Ab und zu habe ich deswegen selbst mal im Internet nachgeforscht. Aber im großen und ganzen fand ich es auf jeden Fall interessant und manchmal auch informativ.


    Veröffentlicht am: 20.02.2019