Sahler, Martina & Wolz, Heiko: Matilda und die Sommersonneninsel


  • Autor: Sahler, Martina & Wolz, Heiko

    Titel: Matilda und die Sommersonneninsel

    Verlag: Carlsen

    Erschienen: 1. Juli 2016

    ISBN 10: 3551651655

    ISBN 13: 978-3551651655

    Seiten: 246 Seiten

    Einband: Hardcover

    Serie: Summer Girls - Band 1

    Empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Sommer am Meer, Surfen und die erste Liebe: Matilda, Emmy, Johanna und Merit leben auf der Insel. Sie sind die „Summer Girls“ und treffen sich meist bei Matilda, deren Vater eine Windsurfschule betreibt. Es ist Ferienbeginn, zahlreiche Anmeldungen flattern der Surfschule ins Haus. Es ist der erste Sommer, in dem die Mädchen auch die Jungs im Auge haben...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Matildas Familie betreibt eine Surfschule und sie selbst betreut die Minis, doch am liebsten würde sie die Fortgeschrittenen trainieren, aber keiner ist überzeugt davon, das sie das schon kann, da sie sehr impulsiv ist. Außerdem sorgt ihre Cousine Valerie immer dafür, das bei Fehlern, nur Matilda Schuld dran ist und das bringt sie natürlich erst Recht auf die Palme. Aber neben Valerie sorgt auch noch Lasse für ein ziemliches Gefühlschaos bei Matilda.


    Matilda ist ganz ok, aber manchmal übetreibt sie es auch einfach. Sie hat zwar oft Recht bezüglich Valerie, aber manchmal sollte sie trotzdem erst nochmal über alles genau nachdenken, denn das würde ihr einiges ersparen. Außerdem verstehe ich sie bezüglich Lasse überhaupt nicht, denn wenn man sowas Besonderes mit jemandem hat, dann sollte man das doch genießen, Matilda hat natürlich ihre Gründe wieso sie so handelt, aber irgendwie schadet sie sich nur selbst damit.


    Matildas Freundinnen Emmy, die auch gleichzeitig ihre Cousine ist, Merit und Josy bilden die "Summer Girls", allerdings finde ich gerade Josy überhaupt nicht nett und irgendwie hören sie alle sich gegenseitig nicht wirklich zu, sondern sind oft nur auf sich selbst fixiert, selbst wenn es mal ein Problem gibt. Matildas Onkel und Valerie fand ich am unsympathischsten und ich finde seine Forderungen manchmal echt heftig, denn Matilda ist 14, arbeitet aber trotzdem irgendwie Vollzeit und kriegt dafür nicht wirklich viel Lohn.


    Den Schreibstil mochte ich ganz gerne, ich fand auch die Wörter mit Meer- und Inselbezug echt super, zum Beispiel Möwenschiet und Quallenplage. Außerdem fand ich die Beschreibung der Insel toll, da wäre ich am liebsten auch sofort gewesen beim lesen, alles ist so schön sommerlich. Lasse hat die Geschichte dann auch nochmal ein wenig aufgepeppt, aber auf Valerie hätte ich gerne verzichtet, das war mir oft einfach zu viel Drama. Trotzdem mochte ich das Buch irgendwie ganz gerne, was wahrscheinlich am meisten an der Atmosphäre lag.


    Veröffentlicht am: 14.01.2019