Janz, Tanja: Dünenwinter und Lichterglanz


  • Autor: Janz, Tanja

    Titel: Dünenwinter und Lichterglanz

    Verlag: MIRA Taschenbuch

    Erschienen: 5. November 2018

    ISBN 10: 3956498399

    ISBN 13: 978-3956498398

    Seiten: 268 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Die Hiobsbotschaft erreicht Alida kurz vor Weihnachten: Ihre TV-Sendung »Wohnexpertin« wird eingestellt. Alida ist geschockt. Ausgerechnet jetzt! In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, an dessen Erfüllung sie aber selbst nicht glaubt. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter. In deren Nachlass findet Alida geheime Liebesbriefe und ein Foto ihrer Oma als junge Frau mit einem unbekannten Mann, aufgenommen vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording. Alida macht sich auf den Weg, um den Mann zu finden. Noch ahnt sie nicht, dass der Küstenort einige Überraschungen für sie bereithält.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Alida ist recht glücklich, denn sie hat einen tollen Job, der sie total ausfüllt. Manchmal hätte sie zwar auch gerne mehr Zeit für andere Dinge, die dadurch etwas zu kurz kommen, aber sie tut das was sie liebt. Doch eines Tages kommt die böse Überraschung, denn ihre TV-Sendung wird abgesetzt, da sie zu wenig Einschaltquoten hatte. Für Alida ist das ein ziemlicher Schock und ein weiterer läßt nicht lange auf sich warten, denn ihre Großmutter Nani ist gestorben. Beim durchsehen ihrer Sachen entdeckt Alida dann ein Foto von ihrer Oma mit einem ihr fremden Mann. Aufgenommen wurde das Bild in St. Peter-Ording und durch einen weiteren Fund macht sich Alida dann auf den Weg an die Küste um diesen Mann zu finden, von dem sie nur weiß, das er Hans heißt.


    Alida fand ich eigentlich ganz sympathisch, auch wenn ich nicht ganz verstanden habe, wieso sie immer noch so viele Sachen kauft und macht, die eigentlich gar nicht mehr in ihr Budget passen. Auf jeden Fall ist sie ziemlich nett und sehr offen, dadurch freundet sie sich auch schnell mit anderen Menschen an. Aber die Personen, die sie in St. Peter-Ording trifft, sind ebenfalls alle sehr freundlich und aufgeschlossen, wenn es doch überall so wäre. Femke zum Beispiel, die Alida mit offenen Armen empfängt, als diese wegen dem Gästezimmer spät abends noch an ihre Tür klopft. Oder auch Gesa, die Alida spontan anspricht, weil sie sie aus dem Fernsehen kennt. Selbst Thomas, der am Anfang ja eher etwas grummelig rüberkommt, fand ich gleich sympathisch und so zieht es sich eigentlich durch das ganze Buch mit den Charakteren.


    Mir hat die Geschichte recht gut gefallen, vor allem war sie schön weihnachtlich und Schnee an der Küste muss nochmal was ganz besonderes sein. Mir kam zwar die Geschichte um Hans und Gerda etwas zu kurz, denn ich dachte eigentlich, das sie etwas mehr Raum bekommen würden, gerade nach dem Prolog, aber auch Alidas Weg ist schön mitzuverfolgen. Auch der Zusammenhalt untereinander war toll, auch wenn man sich noch gar nicht so lange kennt, so scheint Alida direkt in Femkes Familie mit aufgenommen worden zu sein und alle helfen einander. Die Atmosphäre war einfach magisch und ich konnte mir alles total gut vorstellen. Mir hat das Buch auch um einiges besser gefallen als "Friesenherzen und Winterzauber" von der Autorin. Am Ende gibt es übrigens noch ein Rezept von Oma Inges Friesentorte, die sich ziemlich lecker anhört.


    Veröffentlicht am: 13.01.2019

  • Eigene Meinung:


    Kurz vor Weihnachten, mitten in der Planung für eine Weihnachtssendung, erhält Alida die Nachricht, dass ihre wöchentliche TV-Sendung sofort eingestellt wird. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter. Beim Sortieren ihres Nachlasses findet sie ein Kästchen mit geheimnisvollen Briefen und ein Foto aus dem Jahr 1949, auf dem ihre Oma mit einem fremden Mann vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording zu sehen ist. Weil dabei auch ein erst kürzlich geschriebener Brief an diesen Mann ist, macht sich Alida auf den Weg an die Nordsee, um die scheinbar heimliche Liebe ihrer Großmutter zu finden. Und findet in dem vorweihnachtlichen Küstenstädtchen noch viel mehr.


    Eine schöne Geschichte für die Weihnachtszeit. Es ist mein erstes Buch der Autorin und hat mir gut gefallen. Es gibt zwar auch eine Liebesgeschichte, aber die ist zum Glück nicht so schmalzig, wie man es bei einem Weihnachtsbuch befürchten könnte.
    Was ich schön fand, war die Beschreibung des winterlichen St. Peter-Ording. Ich war zwar noch nie dort, konnte mir beim Lesen aber alles sehr gut vorstellen. Die Autorin zaubert eine vorweihnachtliche Atmosphäre, auch mit der Darstellung des Antiquitätenladens und der Puppenwerkstatt. Die Stimmung in dieser Zeit kommt sehr gut rüber.

    Ein bisschen schade fand ich, dass die Suche nach Hans mit der Zeit ein wenig in den Hintergrund rückte und Alidas persönliche Entwicklung mehr im Mittelpunkt stand.

    Trotzdem kann ich "Dünenwinter und Lichterglanz" empfehlen, besonders für gemütliche Lesestunden in der Adventszeit.


    Veröffentlicht am 16.01.2019