Wolfe, Joanna: Küsse wie Schneeflocken


  • Autor: Wolfe, Joanna

    Titel: Küsse wie Schneeflocken

    Verlag: cbt

    Erschienen: 11. Oktober 2016

    ISBN 10: 3570311198

    ISBN 13: 978-3570311196

    Seiten: 334 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Als Cheryl den süßen Rick kennenlernt, hat sie eigentlich gerade die Nase voll von Jungs. Sie hat einen tollen Ferienjob an Land gezogen, als Hundeschlitten-Guide in der ehemaligen Goldgräberstadt Dawson City am Ostufer des Yukon, und genießt es einfach nur, für eine Weile ihrer überfürsorglichen Mutter zu entkommen. Doch als sie Rick eines Tages während eines schlimmen Schneesturms in den Ogilvie Mountains aufliest und die beiden in einer abgelegenen Blockhütte Schutz suchen müssen, geraten ihre Prinzipien ins Wanken...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Cheryl will endlich auf eigenen Beinen stehen und hat daher einen Job in Dawson angenommen, bevor sie ans College geht. Dorthin nimmt sie auch ihre Huskys mit, da sie eine gute Musherin ist und ihre Arbeit darin besteht, anderen Leuten die wilde Natur näher zu bringen und zwar auf einem Hundeschlitten. Aber kurz bevor es los geht lernt sie Rick kennen und ist ganz hin und weg von dem sensiblen, jungen Mann. Doch da sie eigentlich keine Lust mehr auf Jungs hat versucht sie sich einzureden, das sie sich nur auf ihren Job konzentrieren will, aber irgendwie laufen sie und Rick sich dauernd über den Weg und Cherlys Gefühle fahren Achterbahn.


    So ganz genau weiß ich irgendwie immer noch nicht was ich von Cheryl halten soll, sie gibt manchmal so komische Ratschläge. Vor allem sagt sie anderen, sie sollen sich doch nochmal aussprechen, weil es könnte ja ein Missverständnis sein, aber selbst hält sie sich nicht daran. Oder sie sagt jemandem, sie sollten es nochmal miteinander versuchen, obwohl sie selbst das in der Situation auch nicht getan hätte. Sie schlägt anderen also Sachen vor, die sie selbst kategorisch ablehnt. Außerdem fand ich ihre Gedanken bezüglich Rick manchmal schon extrem. Zu Rick konnte ich mir allerdings nicht wirklich ein Bild machen, er kam nicht so oft vor und irgendwie fand ich ihn auch nichtssagend. Cheryls Eltern fand ich eigentlich ganz nett, aber ansonsten war mir jetzt niemand sonderlich sympathisch.


    Das Buch läßt sich auf jeden Fall gut lesen, aber so wirklich gefesselt hat es mich nicht. Die Fahrt nach Dawson zieht sich irgendwie ziemlich hin und Cheryl macht sich die ganze Zeit nur Gedanken um Rick und ermahnt sich dann immer selbst, das sie gefälligst an ihren Job denken soll und nicht an Jungs. Außerdem wird permanent das Iditarod und das Yukon Quest erwähnt und wie schwer diese Rennen sind und das Cheryl eh nicht genug Huskys dafür hat und sowieso keine Zeit zum üben, einmal hätte das auch gereicht. Außerdem scheinen alle Männer in Cherlys Alter Machos zu sein, die nur das eine wollen, nichts von Treue halten und ihre Frauen rumkommandieren wollen. Schön waren dafür die Landschaftsbeschreibungen und die Huskys, da bekommt man glatt Lust selbst mal mit einem Hundeschlitten zu fahren durch diese unberührte Natur, auch wenn es dann schon mal minus dreißig Grad sein können. Das Ende wurde mir übrigens zu schnell abgehandelt, da hätte man sicher noch einiges mehr raus machen können.


    Veröffentlicht am: 08.01.2019