Riley, Lucinda: Die Mondschwester


  • Autor: Riley, Lucinda
    Titel: Die Mondschwester
    Originaltitel: The Moon Sister
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 12. November 2018
    ISBN 10: 3442314461
    ISBN 13: 978-3442314461
    Seiten: 670 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Die sieben Schwestern Band 5
    Preis: 19,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Tiggy d’Aplièse hat sich schon als Kind mit Hingabe um kranke Tiere gekümmert. Auch jetzt, als junge Zoologin, ist die Beschäftigung mit Tieren ihre Erfüllung. Als sie das Angebot erhält, auf einem weitläufigen Anwesen in den schottischen Highlands Wildkatzen zu betreuen, zögert sie nicht lange. Dort trifft sie auf Chilly, einen weisen, alten Zigeuner aus Andalusien. Es ist eine schicksalhafte Begegnung, denn er hilft Tiggy, die ein Adoptivkind ist, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Sie reist nach Granada, wo sie dem ebenso glamourösen wie dramatischen Lebensweg ihrer Großmutter Lucia folgt, der berühmtesten Flamenco-Tänzerin ihrer Zeit. Und Tiggy versteht endlich, welch großes Geschenk ihr zur Stunde ihrer Geburt zuteil wurde...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    In "Die Mondschwester" geht es nun um die fünfte der d´Aplièse Schwestern, nämlich Tiggy, die ein Händchen für Tiere hat und deswegen auch mit ihnen arbeitet. Momentan kümmert sie sich um Wildkatzen in Schottland und arbeitet deswegen für Charlie Kinnaird. Doch als sie die Bekanntschaft mit Chilly macht und etwas Schreckliches passiert, macht sich Tiggy auf nach Sacromonte um mehr über ihre Familie zu erfahren, denn wie auch ihre anderen Schwestern, hat sie ebenfalls von Pa Salt Infos darüber erhalten wo er sie gefunden hat.


    Tiggy fand ich eigentlich sympathisch, aber manchmal hat sie auch Züge an sich, die ich nicht so gut fand, zum Beispiel als sie ihren Igel einfach zurückgelassen hat, obwohl sie sich doch angeblich sonst so um das Wohl der Tiere sorgt oder das sie sich öfters von anderen sagen läßt, was sie zu tun und zu lassen hat. Aber ihre Geschichte beinhaltet auf jeden Fall sehr interessante Details, gerade bezüglich Pa Salt und Atlantis, auch wenn es nur für mehr Spekulationen sorgt, so merkt man doch, das es immer mehr dem Ende der Reihe zu geht.


    Die Geschichte spielt wieder auf zwei Zeitebenen und in der Vergangenheit erfährt man mehr über Tiggys Großmutter Lucia und wie diese zu einer großen Flamenco-Tänzerin wurde. Die Leidenschaft fürs tanzen hat sie auf jeden Fall schon seit ihrer Geburt, aber wie damit umgegangen wurde, gerade von ihrem Vater fand ich schon heftig. Später ist aber auch Lucia ziemlich getrieben, für sie gibt es eigentlich nur den Tanz und alles andere ist Nebensache, damit stößt sie einige Menschen ziemlich vor den Kopf, wie zum Beispiel Menique oder auch Maria, ihre Mutter.


    Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen, ich fand es auch wieder einen Tick besser als den vierten Teil, er war auch sehr spirituell und mystisch, nur manches ging mir am Ende einfach zu schnell oder wurde gar nicht mehr erwähnt, was ich etwas schade fand. Denn es gibt da ja noch einen Zweig von Tiggys Familie, der irgendwie kaum Beachtung findet, obwohl es doch sicher wichtig wäre sich auch damit auseinanderzusetzen. Auch das das Kellergewölbe so in den Hintergrund gerückt ist, obwohl es richtig viel Potenzial hat ist schade gewesen, aber ich hoffe, das es dazu im nächsten Band vielleicht nochmal etwas mehr Infos gibt. In diesem soll es ja dann um Elektra gehen, von der wir am Ende schon einen kleinen Einblick bekommen haben und ich denke es wird eine recht emotionale Geschichte werden.


    Veröffentlicht am: 20.12.2018