Doyle, Conan Arthur: Der rote Kreis

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    Autor: Sir Arthur Conan Doyle
    Titel: Der rote Kreis
    Verlag: Delphin
    Erschienen: 1990
    ISBN-10: 3773531354
    ISBN-13: 978-3773531353
    Seiten: 224
    Einband: Taschenbuch


    Inhalt:


    Der rote Kreis und andere Detektivgeschichten ist eine Sammlung von Kurzgeschichten die folgende Erzählungen aus der Sherlock Holmes Reie enthalten:
    Da Abenteuer der Wisteria Lodge
    Das Abenteuer mit dem Pappkarton
    Der Rote Kreis
    Die Bruce-Partington Pläne
    Der sterbende Detektiv
    Das Verschwinden der Lady Frances Carfax
    Der Teufelsfuß
    Sein letzter Fall


    Meine Meinung:


    Das Buch der rote Kreis enthält insgesamt 8 Kurzgeschichten aus dem Leben und Wirken des großen Detektivs Sherlock Holmes. Wie auch alle anderen Bücher von Sir Arthur Conan Doyle sind auch diese Geschichten spannend, unterhaltsam und intelligent geschrieben.


    Das Abenteuer in der Wisteria Lodge ist der erste Fall in diesem Buch. In diesem geht es um den rätselhaften Mord an einem angesehenen Spanien namens Garcia. Die mysteriösen Umstände die zu seinem Tod geführt haben bringen den großen Detektiv auf den Plan. Ich muss gestehen, dieser Fall hat mich nicht so ganz überzeugt. Er war zu kompliziert aufgebaut und es ist als Leser fast unmöglich auf die Lösung zu kommen, da man die Hintergründe nicht kennen bzw erahnen kann.


    Das Abenteuer mit dem Pappkarton ist ein grausames Rätsel. Eine alte Dame bekommt einen Karton voll Pökelsalz und darin findet sie 2 menschliche Ohren. Was zuerst wie ein schlechter Scherz aussieht endet in einem grausamen Verbrechen. Dieser Fall ist spannend, verworren und dennoch für den Leser lösbar.


    Der Rote Kreis ist die Geschichte, die dem Buch ihren Namen gegeben hat. Ein mysteriöser Mieter, der seine Wohnung nicht verlässt bewegt die Vermieterin dazu, den großen Detektiv zu konsultieren. Auf den ersten Blick sieht es nach einem sehr einfachen Rätsel aus, das doch weitere Kreise ziehen soll. Einfach nur spannend.


    Die Bruce Partington Pläne ist die vierte Erzählung des Buches. Hier wird der Leser mit Sherlock Holmes Bruder konfrontiert. Er ist genauso exzentrisch und intelligent wie sein Bruder. Holmes und Watson müssen geheime Pläne eines U-Bootes zurückbeschaffen, denn wenn diese brisanten Unterlagen in die falschen Hände geraten, könnte dies Englands Ruin sein. Besonders interessant finde ich die Begegnung mit Holmes Bruder - sie hat mich doch ein wenig zum Schmunzeln gebracht.


    Der sterbende Detektiv ist eine der besseren Geschichten in dem Buch. Watson findet einen fiebrigen und von Wahnvorstellungen geplagten Holmes vor, der an einer mysteriösen Krankheit leidet. Kann Watson seinen Freund retten?


    Das Verschwinden der Lady Frances Carfax ist ein scheinbar unlösbarer Fall. Die wohlbetuchte Lady verschwindet spurlos und auch Holmes kostet es viel Mühe sie aufzustöbern. Doch ein gefährlicher und intelligenter Gegenspieler macht es Holmes nicht gerade leicht dieses Rätsel zu lösen.


    Der Teufelsfuß ist eine Geschichte über Liebe, Verrat und Leidenschaft. Eine junge Frau wird tot aufgefunden, neben ihr ihre beiden Brüder, die in den Wahnsinn getrieben wurden. Keine Ahnzeichen eines gewaltsamen Eindringens und kein Verdächtiger ist in Sicht. Ein geheimnisvolles und mysteriöses Rätsel, das dem Leser viel Freude bereitet.


    Sein letzter Fall ist auch die letzte Geschichte des Buches. Ich muss gestehen, so ganz fesseln konnte mich dieser Fall nicht wirklich. Es geht um Spionage und Verrat. Einmal mehr ist es Holmes der die Verbrecher zur Strecke bringt. Doch was ich hier kritisieren muss ist die Erzählweise. Es geht alles ein wenig zu schnell und wirkt dann doch zu einfach. Sicher nicht die beste Geschichte um den Meisterdetektiv.


    Mein Fazit: Eine Kurzgeschichtensammlung die defintiv in jedem Regal zu finden sein sollte.


    Veröffentlicht am 18.02.10