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Sonntag, 10. Juni 2018, 21:10

Roberts, Wendy: Die Geisterfeger



Autor: Roberts, Wendy
Titel: Die Geisterfeger
Originaltitel: The Remains of the Dead
Verlag: Goldmann
Erschienen: 8. Februar 2010
ISBN 10: 3442471141
ISBN 13: 978-3442471140
Seiten: 349 Seiten
Einband: Taschenbuch
Serie: Die Geisterfeger Band 1
Preis: 8,95 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Über ihren Job redet Sadie Novak nicht gern. Was soll sie auch sagen? Nach einem Mord bin ich diejenige, die das Blut aufwischt? Ach ja, und dann erscheinen mir die Geister der Opfer? Das klingt verrückt, findet selbst ihr Kollege, der attraktive Ex-Cop Zack Bowman. Aber es ist nun einmal so: Die Toten sprechen zu Sadie. Doch als ihr der Geist der ermordeten Trudy erscheint, weiß sie, dass es diesmal mit Zuhören nicht getan ist. Der wahre Mörder ist nämlich noch nicht gefunden und setzt alles daran, dass das auch so bleibt...

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Sadie betreibt die Reinigungsfirma Scene-2-Clean, die sich auf Tatortreinigungen spezialisiert hat. Diese Firma hat sie nach dem Selbstmord ihres Bruders ins Leben gerufen, denn sie möchte den Verwandten und Freunden der Betroffenen so die Arbeit abnehmen, damit sie in Ruhe trauern können und nicht immer noch das schreckliche vor Augen haben. Außerdem hat sie eine ganz besondere Gabe, denn sie kann Geister sehen und auch mit ihnen reden, denn einige von ihnen sind noch ziemlich verankert mit ihrem weltlichen Leben oder haben noch etwas zu erledigen, so daß sie immer noch da sind und diesen umherirrenden Seelen möchte Sadie auch gerne helfen. Allerdings wird das im Fall von Trudy und Grant zu einer sehr gefährlichen Angelegenheit.

Sadie fand ich nicht wirklich sympathisch, sie ist teilweise echt unfreundlich, vor allem wie sie sich Maeva gegenüber aufgespielt hat fand ich total unmöglich. Denn wieso sollte nur sie eine spezielle Gabe besitzen und andere nicht?! Das Maeva da oft noch so ruhig bleiben konnte war echt bemerkenswert, aber auch ihren Mitarbeiter Zack stößt Sadie öfters vor den Kopf, genauso wie ihre Schwester. So richtig angenehm fand ich allerdings niemanden, außer vielleicht Maeva, mir wurde da oft zu viel um alles herumgeredet und nicht beim Namen genannt. Auch das Sadie auf Zack steht merkt man eigentlich sofort und auch er scheint nicht abgeneigt zu sein, aber wie sich das dann auf beiden Seiten entwickelt finde ich überhaupt nicht gut.

Wegen der Kurzbeschreibung war ich echt gespannt auf das Buch, aber irgendwie war es dann so gar nichts für mich. Die detaillieren Beschreibungen der Tatorte fand ich auf Dauer nicht so angenehm, denn oft waren überall Knochensplitter verstreut, Gehirnmasse, Blut usw., aber das musste jedes Mal aufs neue erwähnt werden. Außerdem hat sich Sadie immer wieder in Situationen manövriert, die von ihr richtig unvorsichtig waren und an die sie auch manchmal doch recht naiv ran gegangen ist. Was ich dann auch noch total grausam fand war das Ende, ich meine, es sollte wahrscheinlich einfach überraschend sein und einen Aha-Effekt auslösen, aber mir war das echt zu viel und Pam tat mir richtig leid. Dies ist übrigens der Auftakt einer Serie, aber weitere Teile wurden bisher nicht übersetzt.

Veröffentlicht am: 10.06.2018

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