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Sonntag, 10. Juni 2018, 20:35

Leaman, Louisa: Sommersturm über Cornwall



Autor: Leaman, Louisa
Titel: Sommersturm über Cornwall
Originaltitel: Last Night I Dreamt of You
Verlag: Goldmann
Erschienen: 21. Mai 2018
ISBN 10: 3442486491
ISBN 13: 978-3442486496
Seiten: 352
Einband: Taschenbuch
Serie: -----
Preis: 10,00 Euro

Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihres Vater erbt Nina das Strandhaus Snare Cove. Da sie überhaupt nicht wußte, dass ihre Eltern ein Cottage besaßen, fährt sie nach Cornwall um es zu besichtigen. Dabei findet sie heraus, dass es um Snare Cove ein Geheimnis gibt, welches mit dem frühen Tod ihrer Mutter zu tun hat.....

Meine Meinung:
Was für eine spannende Geschichte!
Nina, ihr Verlobter Jake und ihre Freundin Alison waren mir am Anfang sehr unsympathisch. Sie sind total oberflächlich, es zählt nur Geld und Luxus mit dem sie sich ausschweifend umgeben.
Während meine Antipathie Jake und Alison gegenüber blieb, habe ich Nina im Verlauf der Geschichte richtig gern gehabt.
Sie hat gar nicht gemerkt, wie sie sich von Jake nach seinen Vorstellungen hat formen lassen, erst der Künstler Danny, der ihr bei der Suche nach ihrer Familiengeschichte geholfen hat, hat ihr die Augen geöffnet.
Im Verlauf der Geschichte ist sie dann über sich selbst hinausgewachsen, was mir sehr gut gefallen hat.

Auch Danny war mir sehr sympathisch, er ist ein wahrer Lebenskünstler. Ihn bringt nichts aus der Ruhe, er ist das genau Gegenteil von Jake und hat Nina somit geholfen, zu sich selbst zu finden.

Die Autorin hat einen sehr tollen und flüssigen Schreibstil, ich konnte mir Cornmwall, die Küste und die Felsen, den Geruch des Meeres richtig gut vorstellen.
Die ganze Geschichte war spannend, auch etwas mystisch und der Spannungsbogen hat sich bis zum Schluß gesteigert.
Ich fand das Ende wunderbar und hatte Tränen in den Augen.

Zum Schluß möchte ich noch das tolle Cover erwähnen, was sehr gut zur Geschichte und zum Titel paßt.

Veröffentlicht am:

10.06.2018

LG Karin

2

Freitag, 22. Juni 2018, 16:25



Meine Meinung:

Nina erbt von ihrem Vater ein Strandhaus, womit sie nie gerechnet hätte, denn die beiden hatten kein sehr gutes Verhältnis, außerdem war das Strandhaus eher der Lieblingsort ihrer Mutter und diese ist schon einige Jahre nicht mehr am Leben. Als sie überstürzt nach Cornwall reist, ohne ihrem Verlobten Jake was davon zu erzählen, lernt sie dort nicht nur mehr über sich selbst, sondern erfährt auch Dinge über ihre Eltern, die sie nie für möglich gehalten hätte. Allerdings scheint es trotzdem noch einige Geheimnisse zu geben, die vor allem ihre Mutter betreffen, doch die Menschen, die sie kannten, schweigen sich erstmal aus und Nina begibt sich durch ihre Nachforschungen in große Gefahr.

Mit Nina bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Am Anfang fand ich sie total unsympathisch, weil sie sehr herablassend über Orte und Menschen denkt und auch wenn sich das im Laufe der Geschichte ändert, so fand ich ihr dauerndes auf und ab bezüglich Jake und Danny ziemlich anstrengend, genauso ihr permanentes abhauen und nicht zuhören. Aber ich fand die Charaktere sowieso alle recht unangenehm. Danny fand ich in Bezug auf gewisse Sachen, die Nina erlebt hat und fühlt recht unsensibel, Jake ist einfach nur ein schrecklicher Mensch, dem man am besten aus dem Weg geht, Alison kann man nicht als beste Freundin betiteln, sie ist nämlich total oberflächlich und schert sich nicht um die Gefühle anderer und so ging es eigentlich immer weiter mit den Personen, denen man in diesem Buch begegnet.

Die Geschichte an sich war aber ganz ok, zumindest alles was Snare Cove und dem Geheimnis der Mutter von Nina angeht, gerade das mit dem Licht, das immer auftaucht und wo man erstmal nicht weiß, ob das nun jemand Gutes ist oder jemand, der nur Böses im Sinn hat fand ich interessant. Das zusammen mit der Story um Sally Winsel hat eine spannende Atmosphäre geschaffen, nur wurde die leider viel zu oft durch unnötiges Geplänkel unterbrochen. Dabei hätte man da so viel raus machen können, aber am Ende wurde einiges sogar nur noch angeschnitten und nicht weiter ausgeführt, was ich richtig schade fand. Das Buch lässt sich aber recht flüssig lesen und wenn ich mal Zeit hatte sind die Seiten auch nur so geflogen, es hat mich halt aber auch interessiert wie sich alles aufklärt, wobei ich bei einigen Sachen auch mit meinen Vermutungen recht hatte.

Veröffentlicht am: 22.06.2018