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Samstag, 24. Juni 2017, 15:07

Ein Sommer in Irland: Kapitel 21 - Ende



Zitat

Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem idyllischen Cottage nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer jugendlichen Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher als Familie zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird am Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten?

Quelle: Amazon.de

2

Montag, 3. Juli 2017, 07:53

So, ich bin durch, ich hab die Nacht noch bis halb vier gelesen, da ich nun auch wissen wollte wie es endet.

Als Kim im Auto von dem angeblichen Donovan saß und meinte, sein Hinterkopf sähe ganz anders aus, da hab ich dann auch mal in Richtung Zwillingsbruder überlegt. Auch die ganze Art zu sprechen war irgendwie seltsam. War natürlich alles nicht wirklich durchdacht mit Gavin und ich denke niemand hätte Donovan irgendwas übel genommen, wenn er sich nicht um seinen Bruder gekümmert hätte. Außerdem hätte sicher einiges verhindert werden können.

Die Leute aus dem Dorf hab ich übrigens nicht so ganz verstanden, schließlich war es nicht diese Generation, die sich schuldig gemacht hat, sondern deren Vorfahren. Ich finde nicht das man dafür verantwortlich gemacht werden kann, aber das sie diese Sache immer noch so hoch gehalten haben war schon unnötig. Da durch wurden Caroline und auch Kim nicht wirklich fair behandelt und das mit dem Autoreifen und Fred auf sie ansetzen ging echt zu weit. Dafür können sie sich verantworten und schlecht fühlen, aber doch nicht für die Vergangenheit. Und auch wie sie sich Jason gegenüber verhalten haben war absolut nicht richtig.

Brian hätte ich auch eine Abfuhr gegeben, ich meine was sollte das?! Da läuft es nicht so wie er möchte mit Masha und sofort will er zu seiner Ex zurück?! Dafür ist Kim ziemlich gereift und ich finde ihre Entscheidung echt mutig, aber ich denke, es könnte mit ihr und Jason klappen. Das mit Caroline und Donovan ging mir am Ende etwas zu schnell. Das sie nach Irland ziehen wird glaube ich aber schon, denn so weit entfernt von ihrer Tochter will sie sicher nicht sein und da käme der Laden ja wirklich wie gerufen, vor allem wäre es schön, wenn jemand, der Aaron gekannt hat, auch wenn es nur kurz war, ihn mit neuem Leben füllt.

Auch Amy und Linh gingen am Schluß etwas unter, das sie ihren Sohn nie wieder gesehen hat finde ich traurig. Vor allem wenn man bedenkt was passiert ist.

3

Mittwoch, 5. Juli 2017, 08:05

Ich habe das Buch auch gerade ausgelesen und habe dann ebenfalls gleich an Zwillinge gedacht. Aber schon kraß, wenn man sein Lebtag im verborgenen Leben muß.

Es wurde da ja auch nie richtig drüber geredet, alles wurde von den Dörflern ewig verschwiegen und wahrscheinlich wußte keiner außer dem Buchhändler die wirkliche Wahrheit.
Da war es ja eigentlich gut, dass Caroline endlich die Wahrheit aufgedeckt hat. Und wie Du auch sagst Sabrina, das geschah ja in einer ganz anderen Generation, da können die ja heute schließlich nichts mehr dafür.

Mir gefällt der Gedanke auch gut, dass Caroline in Irland bleibt. Ich dachte mir das schon die ganze Zeit, war aber gespannt, wie sie es verwirklichen kann. Da gefällt mir die Idee mit dem Laden sehr gut und Aaron hätte sich darüber bestimmt auch sehr gefreut.

Wie gesagt, ich fand es nett von Brian, dass er Caroline helfen wollten, hätte mir aber auch nicht vorstellen können, zu ihm zurückzugehen. Ich könnte zu Brian nie mehr Vertrauen haben. Wenn Caroline zurückgegangen wäre, hätte ihm vielleicht irgendwann wieder eine andere Frau gefallen und er wäre wieder weg gewesen. Muß zwar nicht sein, aber einem Fremdgänger könnte ich einfach nicht mehr vertrauen.

Bei Kim und Jason denke ich auch, dass sie wirklich eine Chance haben.

Amy und Linh tun mir auch sehr Leid. Jede hatte nur kurzzeitig mal Glück in ihrem Leben.

LG Karin

4

Mittwoch, 5. Juli 2017, 13:27

Da ist dann halt aber auch die Familie von Donovan dran Schuld, das niemand die Wahrheit wußte, gerade auch was Amy angeht, denn hätten sie nicht die Bücher vernichtet hätten sicher einige mehr ihre Schlüsse daraus ziehen können. Und auch das sie mit Gavin gelogen haben war einfach nur unnötig und niemandem fair gegenüber.

Brian ist einfach zu wankelmütig, da kommt jemand wie Masha daher und er trennt sich von seiner Frau, dann gibt es ein wenig Streß mit Masha und er will wieder zurück zu seiner Frau. So bald es nicht so läuft wie er will macht er sich anscheinend aus dem Staub, kein vertrauenswürdiges Verhalten.

5

Mittwoch, 5. Juli 2017, 19:05

Da hast Du absolut recht, Sabrina.

LG Karin

6

Donnerstag, 6. Juli 2017, 15:11

Ich bin auch endlich durch.

@ Deanna:

Ja, mit dem Zwillingsdenken gings mir ähnlich. Fing auch im Auto an.

Auch mit den Dorfbewohnern gings mir so. Ich fand das auch unnötig und nicht logisch, dass sie sich so verhalten haben. Das war doch etwas übertrieben.

Mit Brian sehe ich es auch ähnlich. Das fand ich jetzt auch unnötig. Was sollte das? Das wirkte irgendwie unglaubwürdig und verzweifelt.

Reifer ist Kim schon, aber ganz warm wurde ich nicht mit ihr bis zu Schluss. Ich mochte einfach ihre Art viel zu oft nicht, aber das sie in Irland bleibt find ich auch gut.

Das mit Donovan und Caroline ging mir auch zu schnell. Da hätte mehr kommen können.

Den Schluss mit Amy fand ich ziemlich heftig. Das war mir auch alles zu viel des Guten. Und Jeremiah hat sich ja total verändert. Der war ja einfach nur noch daneben seit seine Mutter gesstorben ist.



Ich fand es auch heftig wie die Dorfbewohner abgingen. Die schienen sich ja nicht mal wirklich mit der Geschichte auseinander gesetzt zu haben und haben einfach alles so hingenommen ohne weiter nachzuforschen und am Ende fand ich die einach nur dreist.

Also wenn das normal für Familiengeheimnisse ist sind diese wohl einfach nicht mein Ding. Bis zu einem gewissen Grad war es interessant, aber irgendwann wurde es mir einfach zu viel Drama. Ja, es gab sowas aber diese düstere Geschichte überschattet die Schönheit Irlands und die eigentlich doch sehr freundlichen Irländer. Sicher nicht alle, aber die meisten schon. Ich hab sie selbst erlebt. Auch wenn ich sie nicht verstanden habe (sprachlich) kamen sie mir sehr offen vor. Sicher mag einiges am Geschichtlichen stimmen, aber das Bild, was die Autorin von den Irländern vermittelt find ich gar nicht gut, denn ist nicht das Bild, was ich mir von ihnen gemacht habe.

Sicher, Ausnahmen gibt’s immer und sicher gibt’s auch griesgrämige und zurückhaltende Iren, aber gegenüber Fremden wohl trotzdem freundlich. Irland ist mehr oder weniger auf Tourismus angewiesen und da scheuen sich auch die Jüngeren eigentlich nicht vor Freundlichkeit und so zurück. Die Irländer kann man einfach nicht mit Deutschen oder Amerikanern in einen Pott werfen. In Irland hatte ich manchmal das Gefühl als wäre die Zeit in den 90ern stehen geblieben. Sicher hab ich nur einen kleinen Teil Irlands kennen gelernt und die Leute nur grob beobachtet, aber dieser Roman fand ich für Irlands Tourismus jetzt auch nicht unbedingt förderlich. Ich glaube mein Problem war einfach, dass mir die Charaktere nicht so lagen und das Thema nicht meins war. Für einen Sommerroman war mir das einfach zu viel des Guten.

Aber ein Beispiel für Irlands freundliche offene Herzlichkeit:

Unser Busfahrer war glaub ich so etwa an die 70. Er war nicht sicher ob er uns am letzten Tag fahren würde. Eigentlich kam sein Sohn zu Besuch, der übrigens in Amerika lebt. Er wollte uns aber dennoch fahren, da er uns so sympatisch fand und hat dafür einen Familientag augegeben.

Wie gesagt. Das tun sicher nicht alle, aber ich hab einfach ein ganz anderes Bild von den Irländern als die Autorin vermittelt hat.

Schade, ich hatte etwas mehr erwartet und vor allem etwas mehr Irland.

LG Corly
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7

Donnerstag, 6. Juli 2017, 16:41

Ich glaub ich weiß jetzt auch um welchen See Fred und Caroline gegangen sind. Das muss der am Ross Castle gewesen sein. Da kann man nämlich auch rum gehen und dann war ich da auch. Ich meine der hieß so wie der See.
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8

Donnerstag, 6. Juli 2017, 18:24

Die meisten Familiengeheimnisse sind schon so ähnlich vom Aufbau her und es geht auch eindeutig noch dramatischer, aber wenn es nicht so wäre, dann würde man sie ja wahrscheinlich auch nicht verheimlichen. Ich mag solche Bücher auf jeden Fall recht gerne, zumindest wenn alles für mich paßt und am besten ist natürlich wenn man zwischen Gegenwart und Vergangenheit umherswitcht.

Jeremiah wird wohl immer schon so gewesen sein, nur das er es sonst halt nicht bei sich zu Hause gemacht hat. Dafür ist er ja zwischendurch immer mal in die Stadt gefahren um das alles auszuleben. Als seine Mutter dann gestorben ist konnte er das halt auch endlich alles zu Hause machen, denn Amy war ihm ja eh egal und sie wußte ja auch von seinen Neigungen.

9

Donnerstag, 6. Juli 2017, 18:46

ja, mag sein. Ich mein eigentlich auch nicht seine Neigungen. Ich mein eher dass ihm Amy und sein Sohn so gleichgültig waren. Dass er so kalt war zu Amy. Es gab mal eine Zeit wo sie zumindest miteinander auskamen ohne dass einer so herablassend wirkte. Das war eher mein Problem mit Jeremiah. Und nachdem der Typ bei Eamon war und er natürlich sofort Amy die Schuld an allem gab war er sofort unten durch bei mir. Das passte nicht ganz zu ihm. Früher war er irgendwie fürsorglicher. Plötzlich schien ihm alles egal zu sein. Früher hätte er Amy zumindest zugehört. Na ja, eigentlich war er schon unten durch bei mir als er Amy zu dem zwang weshalb es Eamon gibt, aber das ist noch ne andere Geschichte. Ich glaub danach ging ihr einigermaßen gutes Verhältnis in die Brüche.

Hm, dann sind Familiengeheimnisse wohl nicht mein Ding. Geheimnis schön und gut, aber wenn es immer mit Brutalität oder so zusammen hängt. Nein danke.
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10

Donnerstag, 6. Juli 2017, 18:51

Amy war ihm ja eigentlich immer schon egal, er war zwar teilweise ok zu ihr, aber das war ja nur weil es eine Zweckgemeinschaft war und er stand ja auch unter der Fuchtel seiner Mutter, die zwar recht unsympathisch war, aber wenigstens noch etwas dafür gesorgt hat, das er sich nicht total gehen läßt gegenüber Amy. Darum hat er seinen Freund ja auch erst eingeladen, als seine Mutter für einige Zeit unterwegs war. Immer wenn die Mutter weg war und Amy somit nur ihm ausgeliefert hat er sich auch mies benommen.

Also mit Brutalität hängen Familiengeheimnisse nicht immer zusammen, das wäre ja schrecklich.

11

Samstag, 8. Juli 2017, 18:50

ja okay, da könntest du recht haben.

Na, dann ist ja gut.
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12

Sonntag, 9. Juli 2017, 18:51

@Lilian: Versuch mal was von Kate Morton als Alternative. :)

Zum Buch: Den Gedanken mit dem Zwilling hatte ich auch nach der Szene im Auto.

Ob man das Verhalten der Dorfbewohner nachvollziehen kann....ich weiß nicht, vielleicht muss man dazu selbst in einem solchen Dorf leben und betroffen sein. Es gibt ja auch heute noch genügend Menschen, die sich schuldig fühlen für Taten, die ihr Opa vielleicht begangen hat. Ich kann sowas auch nicht verstehen.

Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen.
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13

Montag, 10. Juli 2017, 10:22

@Blackfairy: Danke für den Tipp. Ich werde sie mal googlen.

Also ich lebe ja selbst im Dorf und merke wie engstirnig die Leute teilweise hier sind. Nachvollziehen kann ich es aber dennoch nicht.

Und Kearny war ja wirklich noch größer als mein Dorf. Aber die leben halt auch vom Tourismus. Da sollte man schon offen sein und ich hab die Irländer auch offener kennen gelernt. Wenn auch halt eher oberflächlich. Aber die Autorin sagt ja selbst, dass es eine fiktive Geschichte ist. Ich hab sogar schon überlegt ob sie tatsächlich mal in Irland war. Vielleicht als Urlaubsreise? Auf mich wirkte die Geschichte zu amerikanisch, auch vom Erzählstil her. Außerdem fand ich es seltsam, dass Gillian zu Kim sagte: Cheers und nicht Slauncher. Kim war zwar Amerikanerin, aber trotzdem ... In Irland sagt man in der Regel nicht Cheers. Das weiß sogar ich, nachdem ich nur eine Woche in Irland war. Mir wirkte das alles etwas zu sehr amerikanisch angehaucht. Vor allem was die Irländer betraf. Auch von der Gegend her war es mir zu oberflächlich. Es wurde nur gesagt, dass Dingle eine Halbinsel ist und der Ort eine Hafenstadt. Fungie (die Attraktion von Dingle) wurde nicht mal erwähnt). Von Kearney oder Tralee erfährt man auch kaum was und es wurde zwar gesagt um welchen See sie gegangen sind, aber nicht genau wo. Das wirkte alles eher so als würde die Autorin selbst nur oberflächlich kennen, denn alles was sie beschrieb kann man auch einfach im Internet googlen.
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14

Freitag, 21. Juli 2017, 14:33

Da sollte man schon offen sein und ich hab die Irländer auch offener kennen gelernt. Wenn auch halt eher oberflächlich. Aber die Autorin sagt ja selbst, dass es eine fiktive Geschichte ist. Ich hab sogar schon überlegt ob sie tatsächlich mal in Irland war.


Doch, das war sie, sie organisiert Studienreisen nach Irland und England.
Und im Buch schreibt sie ja auch an einigen Stellen, dass die Iren ein "offenes" Volk sind und schnell mit anderen Gespräch kommen.
Wie du schon sagst, der Roman ist Fiktion und als solche sollte man es vielleicht auch sehen. ^^
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:lap: :liegestuhl:

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Freitag, 21. Juli 2017, 15:31

ah okay. Gut zu wissen. Das hab ich nicht gelesen. Ja, war wohl einfach nicht so meins.
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