Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ullis Büchercafe. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 7. März 2013, 14:53

Zusak, Markus: Die Bücherdiebin

Moin miteinander,

ich lese derzeit Die Bücherdiebin von Markus Zusak.


Ich habe ein Weilchen gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Die vielen kurzen Kapitel und Einfügungen hemmen doch ein flüssiges Lesen.
Aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert und Sätze wie:

Zitat

In der Schule suchte Rudi in den Pausen Liesels Nähe. Es war ihm egal, dass die anderen sich über die Dummheit des neuen Mädchens lustig machten. Er war für sie da, von Anfang an, und er war auch später noch da, als Liesels Wut überkochte. Aber er tat es nicht umsonst.


halten mich bei der Stange. Solche kurzen Vorausblicke streut Zusak des Öfteren ein; wer bricht da ein Buch ab? Ich jedenfalls möchte wissen, wie es weitergeht.

Noch dazu, wo die Geschichte aus Sicht des Todes erzählt wird, der mir auf dem Cover eigentlich recht weiblich ausschaut. Er beobachtet Liesel, die bei der Beerdigung ihres kleinen Bruders ein schwarzes Buch stiehlt, das im Schnee liegt. Wie sie zu ihren Pflegeeltern kommt. Wie sie ein Buch vor dem Feuer rettet, was im Jahre 1939 nicht ganz ungefährlich ist.
Nachts, wenn sie aus ihren Albträumen erwacht, bringt ihr Pflegevater ihr das Lesen bei. Sie besucht die Schule, da sie noch nicht lesen und schreiben kann, muss sie in die kleinste Klasse. Draußen spielt sie mit den Jungs Fußball und hilft der Pflegemutter, Wäsche auszutragen.
Lesende Grüße, Anne