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Montag, 5. November 2018, 15:57

Andeck, Mara: Wen küss ich und wenn ja, wie viele?



Autor: Andeck, Mara
Titel: Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
Verlag: Boje
Erschienen: 11. Januar 2013
ISBN 10: 3414823500
ISBN 13: 978-3414823502
Seiten: 239 Seiten
Einband: Hardcover
Serie: Lilias Tagebuch Band 1
Empfohlenes Alter: 13 - 15 Jahre
Preis: 12,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Lilia hat es satt! Da sitzt sie nun an ihrem 16. Geburtstag - die erhoffte Überraschungsparty ist nicht in Sicht, die nächste Klassenarbeit droht, aber das Schlimmste: Lilia hat noch nie einen Jungen geküsst. Das muss sich ändern! Da passt es gut, dass Lilia sowieso gerade damit beschäftigt ist, ihr Bioreferat zum Thema »Balzverhalten im Tierreich« vorzubereiten. Immerhin sind Menschen auch nur Säugetiere. Und so beschließt sie kurzerhand, ihr neues Wissen einfach auf ihr eigenes Liebesleben anzuwenden. Ziel des Ganzen: Am Ende will Lilia küssen und zwar unbedingt den Richtigen!

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Lilia ist gerade 16 Jahre alt geworden und irgendwie scheint das niemanden so wirklich zu interessieren, weder ihre Familie noch ihre Freunde, denkt sie zumindest. Außerdem wurde sie noch nie richtig geküsst und deswegen nimmt sie sich vor, das dies nun endlich mal geschehen soll. Am liebsten wäre ihr der Kuss natürlich von ihrem Schwarm Jakob, aber Lilia setzt sich, ihrer Meinung nach, erstmal ein etwas weniger hohes Ziel. Allerdings kommt dann alles ganz anders als sie es geplant hat und ihre Gefühle fahren plötzlich Achterbahn.

Lilia fand ich teilweise echt super, vor allem ihren Humor mochte ich gerne, aber andererseits war sie mir manchmal auch viel zu schwer von Begriff, nicht nur was sie selbst angeht, sondern auch bei ihren Freundinnen, obwohl es wirklich offensichtlich ist. Aber sie ist halt die meiste Zeit nur mit sich und ihrem Plan beschäftigt, so daß alles andere irgendwie ins Hintertreffen gerät. Lilias Schwarm Jakob fand ich übrigens ziemlich schrecklich, er ist so von sich überzeugt und eigentlich kein Typ für eine feste Beziehung. Da mochte ich Tom, Lilias Sandkastenfreund, schon um einiges lieber. Auch Dana und Maiken, Lilias beste Freundinnen waren klasse, genauso wie ihr Bruder Florian.

Die Geschichte ist in Tagebuchform geschrieben, das heißt man erlebt alles nur aus Lilias Blickwinkel. Es gibt nur ab und zu ein paar Maileinschübe, wo Tom seinem besten Freund Felix, der gerade auf Reha ist, einiges erzählt und manches stellt sich dadurch dann doch etwas anders da, als Lilia es wahrgenommen hat. Aber ich mag halt Lilias offene und auch manchmal freche Art, die sie in ihrem Tagebuch schreibt und sie kann dort auch schon mal sehr kritisch mit sich selbst sein. Lilia tat mir manchmal auch ziemlich leid, denn ihre Eltern scheinen irgendwie vergessen zu haben, das sie "nur" die große Schwester von Rosalie ist und nicht deren Mutter. In solchen Momenten wäre ich dann irgendwie gerne ins Buch gesprungen oder auch wenn sie mal wieder auf ihrem Jakob-Trip ist und alles andere ausblendet. Was mir allerdings so gar nicht zugesagt hat war das Ende, das war mir persönlich zu offen, aber ich habe zum Glück schon den zweiten Band parat, so daß ich gleich damit weitermachen werde um zu erfahren wie es mit Lilia und den anderen weiter geht.

Veröffentlicht am: 05.11.2018

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