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Dienstag, 9. Oktober 2018, 00:49

Voltaire, Isabelle: Plötzlich ins Netz gegangen



Autor: Voltaire, Isabelle
Titel: Plötzlich ins Netz gegangen
Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
Erschienen: 28. Januar 2016
ASIN: B01B5BJOLS
Dateigröße: 4816 KB
Seiten: 294 Seiten
Einband: E-Book
Serie: Ohio State Highballs Band 2
Preis: 2,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Madison ist schön, selbstbewusst und beliebt. Leider hat sie ein Problem mit ihrer Professorin, denn diese sieht keinen Grund, warum Maddie die nächste Prüfung bei ihr bestehen sollte. In ihrer Verzweiflung wendet sich die hübsche Blondine an Ethan, ein Teammitglied der collegeeigenen Freizeitmannschaft, den Highballs. Der schüchterne Tollpatsch spielt zwar miserabel Volleyball, aber er scheint immerhin clever genug zu sein, um ihr aus der Patsche zu helfen. Zu Maddies Entsetzen lässt Ethan sich jedoch nicht wie erwartet von ihr betören, sondern stellt eine Bedingung für seine Unterstützung: Sie soll ihn trainieren, damit er endlich mit den anderen Highballs mithalten kann. Notgedrungen geht Maddie auf seine Forderung ein, nicht ahnend, dass diese Nachhilfestunden fatale Folgen haben...

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Madison ist eher oberflächlich eingestellt und ihre sogenannten Freunde ziehen schon mal desöfteren über ihre Volleyballkollegen her, ohne das sie mal was dagegen sagt, denn sie möchte nicht in Ungnade fallen, schließlich war sie jahrelang eher eine Außenseiterin und das wollte sie als Studentin nun nicht mehr sein. Aber als sie Hilfe in einem Kurs braucht, damit sie dort nicht durchfällt, fragt sie Ethan, der ebenfalls bei den Highballs ist und mit ihr einige Kurse hat, ob er ihr nicht helfen könnte. Er lässt sich auf einen Handel ein, denn er möchte gerne besser Volleyball spielen und so treffen sich die beiden nun zweimal die Woche, einmal in der Bibliothek und einmal in der Sporthalle. Allerdings darf Madisons Clique von alldem nichts erfahren, doch je mehr Zeit sie mit Ethan verbringt und je näher sie ihn kennenlernt, desto mehr merkt sie, was für ein faszinierender Mensch er doch ist.

Mit Madison konnte ich ja nicht wirklich was anfangen, gerade am Anfang nicht, denn sie hält sich für was besseres und nutzt die meisten Leute nur aus, denn so ist auch ihre Clique eingestellt. Außerdem ist sie nie sie selbst, denn das würde bei ihren "Freunden" überhaupt nicht gut ankommen und so verfällt sie immer mehr in eine Rolle, die eigentlich nicht wirklich was mit der wahren Madison zu tun hat, die aber trotzdem immer mehr ein Teil von ihr wird. Dabei hätte sie in den Highballs wirklich gute Freunde, wenn sie sie nicht immer so auf Abstand halten würde, denn die Gruppe ist eine richtige Einheit und würde auch gerne Madison mehr mit einbeziehen. Ethan mochte ich richtig gerne, er ein sehr hilfsbereiter und herzensguter Mensch, der Madison immer wieder neue Chancen gibt, aber irgendwie scheint sie das nicht wahrnehmen zu wollen, erst nach einem bestimmten Vorfall fängt ihre Fassade an zu bröckeln. Richtig unangenehm fand ich übrigens Adrian, Nora, Max und David, die waren richtig fies und unsympathisch.

Ich mochte die Geschichte trotz allem wieder recht gerne, denn die Autorin hat so einen erfrischenden Schreibstil. Natürlich ist das meiste recht vorhersehbar, auch die Missverständnisse, gerade das auch am Ende, aber es wird nie zu sehr ausgereizt und das finde ich gut. Es ist interessant zu beobachten wie Madison immer mehr an ihren angeblichen Freunden zweifelt und wieviel stärker die Bindung zu den Highballs, insbesondere natürlich zu Ethan wird. Die Gespräche der beiden, wo sie sich näher kennenlernen, sich necken und auch mal ernste Themen ansprechen haben mir gut gefallen, denn da hat man dann auch die wahre Madison durchblitzen sehen. Mir hat das Ende auf jeden Fall sehr gut gefallen und auch der Epilog war nochmal schön, hätte aber auch gerne noch etwas länger sein können, mich hätte nämlich zum Beispiel noch interessiert was Madison zu Ethans Enthüllung gesagt hätte. Das mit Olivia und Bobby fand ich übrigens richtig schön und berührend und ich denke Madison hat da wirklich eine gute Entscheidung getroffen.

Veröffentlicht am: 09.10.2018

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