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Sonntag, 7. Oktober 2018, 02:17

Lane, Andrew: Der Tod liegt in der Luft



Autor: Lane,Andrew
Titel: Der Tod liegt in der Luft
Originaltitel: Young Sherlock Holmes 1: Death Cloud
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erschienen: 23. Februar 2012
ISBN 10: 3596193001
ISBN 13: 978-3596193004
Seiten: 400 Seiten
Einband: Taschenbuch
Serie: Young Sherlock Holmes Band 1
Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Preis: 9,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Sherlock wird von seinem Bruder Mycroft an der Deepdene-Knabenschule abgeholt, denn es sind Ferien und Sherlock freut sich schon auf die Zeit zu Hause. Doch sein Bruder macht ihm da einen Strich durch die Rechnung, denn Sherlock muss zu seinem Onkel und seiner Tante, die in Farnham wohnen und die er überhaupt nicht kennt, denn sein Vater ist nach Indien unterwegs, seine Mutter unpässlich und Mycroft kann, neben der Arbeit, nicht auch noch auf seinen Bruder aufpassen. Sherlock ist natürlich gar nicht begeistert, denn er hatte sich schon sehr auf zu Hause gefreut, doch er findet schnell einen Freund und dank seines Lehrers und einem sehr speziellen Fall werden die Ferien für Sherlock doch nicht so langweilig wie er gedacht hat.

Sherlock fand ich ziemlich sympathisch, er ist noch nicht mit seinem älteren Ego zu vergleichen, aber dank Matty, Amyus Crowe und auch Virginia geht es langsam in diese Richtung, denn von ihnen lernt er allerhand. Aber vor allem sein Bruder Mycroft scheint ein großes Vorbild für ihn zu sein und er fragt sich in manchen Situationen, was sein Bruder wohl getan hätte und so kann er auch manchmal einen kühlen Kopf bewahren und sich aus einigen unmöglichen Begebenheiten herausholen. Auch sympathisch fand ich Matty und Amyus Crowe, die beiden sind für Sherlock eine große Hilfe und ich mag die Art wie Amyus Crowe die Dinge sieht. Mit Virginia konnte ich ehrlich gesagt nicht so viel anfangen, sie ist zwar ein sehr mutiges Mädchen, aber manchmal sagt sie Sachen, die irgendwie unpassend sind. Richtig unangenehm fand ich übrigens Mrs. Eglantine und auch Mycroft warnt ja vor ihr, aber wieso und warum Sherlock für sie ein Dorn im Auge ist wird leider nicht wirklich aufgeklärt, aber vielleicht kommt dazu ja in den anderen Teilen noch was.

Ich fand die Geschichte teilweise echt spannend, gerade das mit der geheimnisvollen Wolke, die anscheinend für zwei Morde verantwortlich ist war ziemlich außergewöhnlich, denn ich habe mich immer gefragt, wie man eine Substanz so leiten kann, das sie genau diese Personen erfasst und niemanden sonst. Ich habe deswegen ganz schön gerätselt, aber bei mir hat es eigentlich genau zu dem gleichen Zeitpunkt klick gemacht, als es auch bei Sherlock soweit war. Im Mittelteil hat es sich manchmal zwar etwas gezogen und ich fand Sherlock passierte irgendwie viel zu viel, konnte sich dann aber auch immer wieder aus diesen manchmal schon fast ausweglosen Situationen befreien, das wirkte irgendwann doch etwas arg konstruiert um die Geschichte am laufen zu halten. Aber ansonsten war es auf jeden Fall ein interessanter Einstieg in die Reihe um den jungen Sherlock Holmes und ich hoffe natürlich, das in den nächsten Fällen Matty und Amyus Crowe wieder mit von der Partie sind, denn die beiden und Sherlock ergänzen sich wirklich gut. Außerdem wäre es schön mehr über Sherlocks Eltern und seine Schwester zu erfahren.

Veröffentlicht am: 07.10.2018

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