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Donnerstag, 9. August 2018, 10:42

Mankell, Henning: Der Sandmaler



Autor: Mankell, Henning
Titel: Der Sandmaler
Originaltitel: Såndmalaren (1974)
Verlag: Zsolnay Verlag
Erschienen: 21. August 2017
ISBN 10: 3552058540
ISBN 13: 978-3552058545
Seiten: 160
Einband: HC
Serie: -
Preis: 20,00 €

Inhaltsangabe:

Zitat

Stefan und Elisabeth treffen sich auf dem Flug nach Afrika kurz nach dem Abitur wieder. Gegen Ende der Schulzeit hatten sie eine flüchtige Beziehung. Während Stefan das Strandleben genießt, will Elisabeth das fremde Land in Afrika verstehen. Sie freundet sich mit einem Lehrer an, der ihr die historischen Hintergründe erklärt, und der einheimische Guide Ndou führt sie durch die ärmsten Viertel. Elisabeth lernt, die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen. Bereits in Mankells erstem Afrika-Roman sind seine späteren großen Themen versammelt: die Schönheit der Natur, die Überlebenskunst der Einheimischen, die Gedankenlosigkeit der weißen Touristen und die Nachwirkungen des Kolonialismus.

Quelle: Amazon de

Meine Meinung:

Elisabeth und Stefan, zwei Abiturienten die unterschiedlicher nicht sein können. Nach der Schule erfüllt Elisabeth sich den Traum eine große Reise zu machen. Ihre Wahl fällt auf Afrika, am Flughafen trifft sie Stefan wieder, und sein Ziel ist das gleiche wie ihre.
Doch die Gründe, warum ausgerechnet Afrika, sind bei den beiden nicht die gleichen. Stefan der Sohn wohlhabender Eltern, will nur einen auf „ich kann mir alles leisten“ machen. Elisabeth, die finanziell nicht so gut gestellt ist, möchte Afrika verstehen lernen. So sind einige Debatten vorprogrammiert. Auch wenn die beiden während der Schulzeit eine kurze Beziehung hatten, kann Elisabeth das Verhalten von Stefan nicht verstehen, diese Reise öffnet ihr die Augen in mancherlei Dingen. Er nutzt die Armut der Menschen Bodenlos aus, sie versucht zu ergründen, warum die Schwarzen sind, wie sie sind. Hilfreich ist für Elisabeth auch die Bekanntschaft eines Lehrers, der mit in ihrer Reisegruppe ist. Mit ihm hat sie Gespräche die ihr sehr viel bringen.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn Henning Mankell Elisabeth doch sehr naiv zeichnet. Diese kleine Geschichte hat weit mehr zu erzählen, als was auf 160 Seiten passen würde, diese Geschichte regt zum Nachdenken an. Und wer zwischen den Zeilen lesen kann, der liest weit mehr als das was dort geschrieben steht. Für mich steht Henning Mankell für weit mehr als nur sehr guten skandinavischen Krimis.

Veröffentlicht am: 09.08.2018
Liebe Grüße vom Zeilenwiesel

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