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Freitag, 27. Juli 2018, 00:17

Kling, Heidi R.: Mit dir unter dem weiten Himmel



Autor: Kling, Heidi R.
Titel: Mit dir unter dem weiten Himmel
Originaltitel: Paint My Body Red
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erschienen: 24. Januar 2018
ISBN 10: 3473585211
ISBN 13: 978-3473585212
Seiten: 468 Seiten
Einband: Taschenbuch
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 12,00 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Nach schrecklichen Vorfällen an ihrer Highschool zieht Paige zurück auf die Ranch ihres Vaters, aus San Francisco in die unendlichen Weiten der Wyoming Mountains. Dort trifft sie auf Jake - ein Freund aus Kindheitstagen, aus dem inzwischen ein umwerfender Cowboy geworden ist. Er nimmt sie mit auf Ausritte durch die verträumte Wildnis und zeigt ihr, was Vertrauen heißt. Und langsam beginnt Paiges Schutzwall zu bröckeln...

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Paige soll den Sommer bei ihrem Vater in Wyoming verbringen, denn dort hat er eine Ranch und zuletzt war sie vor fünf Jahren dort, obwohl sie früher so gerne bei ihm war und vor der Trennung ihrer Eltern sich auch nicht vorstellen konnte je wo anders zu leben. Aber nach dem letzten Schuljahr, das allen eine Menge abverlangt hat scheint es nun das Beste zu sein, das sie erstmal Abstand von allem gewinnt und in den weiten der Prärie neue Kraft tankt. Paige ist sich nicht wirklich sicher, was sie davon halten soll, vor allem weil ihr Vater auch recht krank ist und sein Anblick macht sie dann auch erstmal sprachlos, denn ihre Mutter hat ihr nie gesagt wie es wirklich um ihn steht. Doch für Paige ist dieser Sommer wirklich eine Chance und das in so ziemlich allen Belangen.

Paige ist eigentlich recht sympathisch, kann aber auch ziemlich gemein werden und läßt ihren Frust gerne auch mal an anderen raus, aber sie entwickelt sich weiter. Vor allem was ihren Vater angeht ist es ein großer Unterschied, denn am Anfang benimmt sie sich ja doch recht linkisch ihm gegenüber und sie weiß irgendwie gar nicht was sie machen soll, doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr spielt sich alles ein und sie schreckt auch nicht mehr vor ihm zurück. Jake mochte ich ebenfalls recht gerne, auch wenn ich das kurz vor Schluss irgendwie etwas seltsam fand, denn das passte so gar nicht zu ihm. Auch Anna war recht nett mit ihrer ehrlichen Art. Mit Paiges Mutter und ihrem Stiefbruder Ty konnte ich allerdings weniger anfangen, da lief aber auch einiges schief, was man sicher hätte verhindern können, wenn dort auch alle so ehrlich gewesen wären wie die Leute auf der Ranch, aber man wollte wohl den äußeren Schein wahren.

Die Kurzbeschreibung des Buches trifft es übrigens überhaupt nicht, denn so hört es sich ja nach einer schönen Liebesgeschichte an, aber je mehr man über die Vorfälle erfährt, die dazu geführt haben, das Paige nun in Wyoming ist, desto mehr Abgründe tun sich auf. Es geht um Selbstmord, Vergewaltigung, emotionalen Missbrauch, ennormen Druck, Verlust und um die Krankheit ALS. Am Ende gibt es noch einige Anmerkungen der Autorin zu dieser Geschichte und dort steht, das viele das Buch so nicht rausbringen wollten, weil es sich durch die Vielzahl an Themen eher wie mehrere Bücher anfühlte und das kam mir eigentlich auch so vor, aber irgendwie auch nicht, denn es passte fast alles zusammen. Allerdings hat mir das mit Scout überhaupt nicht gefallen, auch wenn ich es teilweise verstehen kann, in Anbetracht der ganzen Umstände, trotzdem hätte das nach allem nicht auch noch sein müssen. Im Buch gibt es übrigens die Jetzt-Abschnitte und die Damals-Abschnitte und so erfährt man immer nur stückchenweise was sich in den letzten Monaten tragisches zugetragen hat, einiges kann man sich allerdings schon zusammenreimen. Am Schluss wurde mir übrigens alles etwas zu schnell abgehandelt, denn da ging es ja wirklich rasant zu, gerade im Epilog.

Veröffentlicht am: 27.07.2018

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