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Donnerstag, 12. Juli 2018, 21:22

Mühlsteph, Stefanie: Cenuşă - Asche zu Asche



Autor: Mühlsteph, Stefanie
Titel: Cenuşă - Asche zu Asche
Verlag: Art Skript Phantastik
Erschienen: 25. Januar 2018
ISBN 10: 3945045290
ISBN 13: 978-3945045299
Seiten: 115 Seiten
Einband: Taschenbuch
Preis: 7,00 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

1918 - Das Jahr in dem der große Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ausbrach. Die Magierzunft könnte dem Blutvergießen ein Ende setzen, doch ihre Gesetze verbieten ein solches Eingreifen. Trotzig widersetzt sich das technomagisch begabte Halbblut Darja diesem höchsten Gebot und soll zur Strafe durch den Todesfluch hingerichtet werden. Nur mit einer Finte gelingt die Flucht. Jedoch ist ihr nun der Tod höchstselbst auf der Spur und ihm kann niemand entkommen.

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Man ist gleich mitten drin in der Geschichte, in der es um Darja geht, die zum Tode verurteilt wurde und nun darauf wartet das das Urteil vollstreckt wird, zumindest macht sie den Anschein. Denn als der Tod höchstpersönlich vor ihr auftaucht küsst sie ihn, als er seinen Auftrag erfüllen soll und wehrt sich auch gegen die Henker, denn so ganz hat das mit dem Magie eindämmen bei ihr nicht geklappt, dank eines kleinen Gerätes.

Darja war ganz ok und das sie die Flucht ergreift ist nur zu verständlich, vor allem, weil sie noch ein-zwei Sachen erledigen möchte bevor sie stirbt. Trotzdem blieb sie mir irgendwie fremd, da war Leonid schon um einiges greifbarer und auch interessanter, denn er ist so gar nicht wie man sich den Tod vorstellt, das sagt auch Darja ihm. Über ihn hätte ich auch gerne noch mehr erfahren, genauso wie über seine Schwester Makaria, die über ihn irgendwie mehr weiß, als er selbst. Auch Anastasija hätte ich gerne noch näher kennengelernt.

Mich konnte die Geschichte leider nicht so sehr überzeugen, gerade das mit dem Magie weben war schon ziemlich komplex, da hätte ich mir doch einiges mehr an Informationen gewünscht, genauso was die Steampunk-Elemente angeht. Denn wenn so Wörter wie hochenergetische Aetherfrequenz, blitzähnlichen Plasmatunnel, Schwingquarze, Piezoelemente, Annihiatorgewehre usw. fallen dann würde ich schon gerne mehr darüber erfahren, vor allem wie das alles funktioniert, aber das ist bei 115 Seiten wohl einfach nicht möglich, wenn man mit der Story auch voranschreiten möchte.

Gute und spannende Ansätze sind aber auf jeden Fall da, gerade das mit den Teslanern klang ziemlich interessant und die Welt, die die Autorin beschrieben hat ist so breit gefächert, da hätte man halt einfach mehr raus machen können. Auch wurde es am Ende halt etwas hektisch und alles musste schnell vonstatten gehen, was echt schade war. Und das mit der düsteren Romanze stimmt auf jeden Fall, ich hätte mir ja ein anderes Ende lieber gewünscht, aber es war leider von Anfang an absehbar, das es so kommt. Gut gefallen hat mir übrigens der Scherenschnitt, da habe ich mir immer vorgestellt, das dieser Darja zeigt.

Veröffentlicht am: 12.07.2018

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