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Donnerstag, 5. Juli 2018, 11:30

Keating, Barbara & Stephanie: Damals in jenem Sommer



Autor: Keating, Barbara & Stephanie
Titel: Damals in jenem Sommer
Originaltitel: To My Daughter in France
Verlag: Knaur Verlag
Erschienen: 1. August 2004
ISBN 10: 3426626667
ISBN 13: 978-3426626665
Seiten: 600
Einband: TB
Serie: -
Preis: 8,90 €

Inhaltsangabe:

Warum hat Vater uns das angetan? Diese Frage stellt sich Eleanor Kirwan, als sie bei der Testamentseröffnung ihres Vaters erfährt, dass sie eine Halbschwester in Frankreich hat. Schokiert und verletzt reagiert auch die unbekannte Schwester und will nichts von Eleanor wissen.
Doch Eleanor findet keine Ruhe. Sie will den Vater verstehen. Sie bedrängt alle, die um sein Geheimnis wussten. Dabei erfährt sie von Schicksalen voller Leidenschaft und Entsagungen voller Mut. Und sie lernt, dass die Liebe Grenzen, Krieg und Zeit überwinden kann.
Quelle: Klappentext

Meine Meinung:

Diese Geschichte hatte es wirklich in sich, die spielt zum einen 1970 und zum anderen in den 40ziger Jahren des zweiten Weltkriegs.
Richard Kirwan verstirbt und bei der Testamentseröffnung kommt zu Tage das er außer seinen drei Kindern noch eine uneheliche Tochter in Frankreich hat.
Die ganze Familie ist geschockt, hat doch niemand jemals irgendetwas in dieser Art mitbekommen.
Eleanor stand ihrem Vater sehr nahe und will das nicht einfach so hinnehmen. Sie schreibt an ihre Halbschwester, diese möchte aber keinen weiteren Kontakt zu Eleanor. Auch Solange ist geschockt und weiß nicht wie sie mit diesem Wissen umgehen soll.
Eleanor setzt alles daran zu erfahren was sich damals abgespielt hat.
In den Rückblenden die mitten im zweiten Weltkrieg spielen kommen Tatsachen zu Tage die kaum zu ertragen sind von Eleanor. Aber auch ich als Leser konnte schwer verdauen, was sich da abgespielt hatte.

Die Gräueltaten der Nazis waren schwer zu verdauen, die Schicksale der Protagonisten gingen mir sehr nahe. So sehr das ich das Buch teils zur Seite legen musste, bevor ich fähig war weiter zu lesen.

Richard Kirwan war nicht nur ein Ehebrecher, er war alles andere als das. Das er dieses Kapitel seines Lebens überlebt hatte, dass grenzte schon an ein Wunder.

Als Stück für Stück ans Licht kam, was eigentlich geschehen war, wndelten sich auch die Ansichten von Eleanor und ihren Geschwistern, sowie auch die von Solange.

Das Ende will ich nicht als Happy End beschreiben, nein es war eher ein Ende mit dem jeder Leben konnte. Die Protagonisten fanden ihre seelische Ruhe wieder und ich als Leser konnte das Buch mit einem besänftigtem Gewissen zuklappen. Ich hatte von den beiden Autoren noch nie etwas gehört, aber ich kann sagen, dass ich wirklich einen Schatz auf dem Stapel ungelesener Bücher liegen hatte.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

Veröffentlicht am: 05.07.2018
Liebe Grüße vom Zeilenwiesel

Ich lese gerade:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zeilenwiesel« (5. Juli 2018, 17:03)


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