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Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:25

Bonnet, Sophie: Provenzalische Schuld



Autor: Sophie Bonnet
Titel: Provenzalische Schuld
Originaltitel: -
Verlag: Blanvalet Verlag
Erschienen: 14.05.2018
ISBN 10: 376450644X
ISBN 13: 978-3764506445
Seiten: 336
Einband: PB
Serie: Pierre Durand 5. Fall
Preis: 15,00 €

Inhaltsangabe:

Zitat

Neblige Täler, vergessene Dörfer – tote Touristen …
Es ist November in Südfrankreich. Die Olivenernte hat begonnen, die Tage sind noch angenehm war. Da erschüttern zwei mysteriöse Morde die Hochprovence. Weit entfernt von Sainte-Valérie, wo sich Pierre Durand auf den gemeinsamen Urlaub mit seiner Freundin Charlotte freut. Doch als Nanette Rozier, die Frau des Bürgermeisters, spurlos verschwindet, ist an Erholung nicht mehr zu denken. Bald wird Arnaud Rozier verdächtigt und bittet seinen Chef de police um Hilfe. Pierre Durand folgt der Spur der Vermissten in die provenzalischen Berge bei Sisteron und begibt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr.
Quelle: Buchrücken

Meine Meinung:

Mit diesem Roman nahm ich den fünften Fall um den Ermittler Pierre Durand zur Hand. Es war als wenn ich an einen geliebten Urlaubsort zurückkehre. Das Cover wurde wieder wunderschön gestaltet, in diesem sehr schönen Blau, wie der Himmel über der Provence, und eine sehr schöne Ansicht eines Städchens. Sehe ich so ein Cover habe ich die Fälle von Pierre Durand wieder alle vor Augen. Auch die Größe des Buches ist beibehalten worden, was ja auch nicht immer der Fall ist, wenn es mehrere Bände eines Ermittlers gibt.

Pierre und Charlotte wollen in zwei Tagen ans Meer fahren um sich mal eine Auszeit zu nehmen, diese hatte Charlotte nach der Eröffnung ihres „Epicerie“ auch mehr als verdient.
Als Pierre zum Bürgermeister gerufen wird, ahnt er noch nicht was ihm bald bevorstehen wird. Die Frau vom Bürgermeister, Nanette, ist seit zwei Wochen verschwunden, und er wird verdächtigt ihr irgendetwas angetan zu haben.
Da bald neue Wahlen anstehen geht der Bürgermeister davon aus, das es sich hier um üble Nachreden handelt.
Doch es sollte noch sehr viel verzwickter werden. Pierre macht sich auf die Suche nach der vermissten Nanette, und die Spur führt Pierre in die Berge der Provence.

Der Prolog war sehr heftig und ließ schlimmes ahnen. Schnell war Pierre klar das er diesen Fall nicht in zwei Tagen lösen würde. Als er Charlotte dies beibringen wollte, kam Charlotte ihm zuvor. Sie wollte für ihren ehemaligen Chef eine Präsentation fertig machen, die auch länger als zwei Tage dauern würde. So kniete sich Pierre mit ziemlich schlechtem Gewissen in den Fall rein. Die Geschichte entwickelte sich in rasanter Geschwindigkeit um einige Ecken. Pierre
war völlig hin und hergerissen.

Die Beschreibungen von Land und Leute waren wieder wundervoll ja schon plastisch geschrieben. Die Menschen lieben ihr Land und sie leben es auch. Das genussvolle Speisen wird da regelrecht zelebriert. Das lenkt aber nicht von den sehr spannend gehaltenen Fall ab, es gehört einfach dazu. Gutes Essen ist wie eine kleine Ruhepause, nach der es wieder mit neuer Kraft weitergehen kann.

Mich fasziniert Sophie Bonnet immer wieder aufs neue mit ihren Romanen. Denn neben dem Kriminalfall werden auch die zwischenmenschlichen Aspekte beleuchtet. Was empfindet wer in welchen Situationen. Es ist in einer herrlichen Umgebung eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
Sehr schön finde ich auch, dass es am Ende des Buches immer ein paar Rezepte gibt. Diese Gerichte spielten in der Geschichte immer eine Rolle.
Für mich ist glasklar das ich diese Reihe weiter verfolgen werde und freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

Reihenfolge der Bände:

01. Provenzalische Verwicklungen
02. Provenzalische Geheimnisse
03. Provenzalische Intrige
04. Provenzalisches Feuer
05. Provenzalische Schuld

Veröffentlicht am: 21.06.2018
Liebe Grüße vom Zeilenwiesel

Ich lese gerade:

2

Montag, 2. Juli 2018, 20:35

Meine Meinung:

Pierre Durand, Chef de Police von Sainte-Valérie, möchte seinen ersten gemeinsamen Urlaub mit Charlotte seiner Freundin verbringen. Doch er wird zum Bürgermeister Arnaud Rozier, der gleichzeitig sein Chef ist, gerufen. Dieser vermisst seit 2 Wochen seine Frau Nanette. In letzter Zeit hatten die beiden immer wieder Streit und Rozier hatte das Gefühl, dass seine Ehefrau schon wieder von alleine zurückkommt. Doch als er Besuch von der Kriminalpolizei bekommt und ihm vorgeworfen wird, dass er seiner Frau etwas angetan hat, kapiert er den Ernst der Lage. Es ging in der Dienststelle ein anonymer Hinweis ein. Pierre ist alarmiert und macht sich auf die Suche nach der Vermissten und bringt sich selbst in grosse Gefahr. Den in letzter Zeit wurden bereist zwei Frauen, ermordet aufgefunden.

Als ich vor etwa 13 Jahren das erste Buch dieser Autorin unter einem anderen Namen gelesen habe, war ich hin weg, hatte ich selten so etwas Spannendes gelesen. Mir gefallen die Figuren, die sehr lebensecht beschrieben sind sehr gut. Auch das fiktive Örtchen Sainte-Valérie hat es mir sehr angetan. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe den grössten Teil des Krimis in einem Ruck gelesen.

Fazit: Eines meiner Highlights im Jahr 2018!

Veröffentlicht: 2.7.2018
Liebe Grüsse Karin :) :big_engel:


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