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Donnerstag, 10. Mai 2018, 12:47

Forry, Lauren A.: Abigale Hall



Autor: Forry, Lauren A.
Titel: Abigale Hall
Originaltitel: Abigale Hall
Verlag: Goldmann
Erschienen: 21. August 2017
ISBN 10: 3442485487
ISBN 13: 978-3442485482
Seiten: 512 Seiten
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

London 1947: In einer nebelverhangenen Nacht schickt Bess Haverford ihre Nichten Eliza und Rebecca nach Wales. Eliza hat nicht einmal mehr Zeit, sich von ihrem Freund Peter zu verabschieden. In Thornecroft, einem einsam gelegenen Herrenhaus, müssen die beiden Schwestern als Dienstmädchen arbeiten. Doch in den gespenstischen Hallen scheinen merkwürdige Dinge vor sich zu gehen. In der Vergangenheit verschwanden immer wieder Dienstmädchen, und Abigale Hall, der nach der verstorbenen Frau des Hausherren benannte Prachtsaal, übt eine seltsame Faszination auf Eliza aus. Kann Peter sie finden, ehe das düstere Geheimnis von Thornecroft auch ihr Schicksal besiegelt?

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Eliza und Rebecca leben bei ihrer Tante Bess, doch so wirklich gut klappt das Zusammenleben nicht. Als Eliza allerdings Bess Kleiderkarte klaut um Rebecca neue Schuhe zu holen ist das Maß voll und ihre Tante schickt die beiden in ein abgelegenes Herrenhaus, wo vor allem Eliza hart arbeiten soll. Allerdings scheint es auch noch einen anderen Grund zu geben, warum gerade sie dort arbeiten sollte und ihre Schwester Rebecca war eigentlich nicht eingeplant. Gerade Mrs. Pollard ist davon erstmal gar nicht angetan. Außerdem scheint es in dem Haus zu spuken. Eliza möchte deswegen auch nur zu gerne wieder von dort fort, aber das ist gar nicht so leicht.

Mir waren hier alle Charaktere total unsympathisch, allen voran Rebecca und Mrs. Pollard. Rebecca ist zwar erst zwölf Jahre alt, auch wenn ich das kaum glauben kann, aber sie ist ein richtig boshaftes Mädchen und das wohl schon seit klein auf, wenn man so die Rückblicke von Eliza liest. Sie hat richtig Spaß daran andere zu quälen und ihnen auf jede nur erdenkliche Art Leid zuzufügen. Auch Mrs. Pollard ist so eine Person, wie man besonders am Ende feststellt. Allerdings war mir auch Eliza nicht wirklich geheuer, sie hat ebenfalls eine seltsame Art an sich und auch dies wird gerade zum Schluss hin immer deutlicher. Außerdem habe ich sie oft überhaupt nicht verstanden, sie geht zum Beispiel immer irgendwohin um etwas zu suchen oder zu erledigen, kehrt dann aber meist direkt wieder ohne irgendwas getan zu haben wieder um, wenn sie an ihrem Ziel angekommen ist.

Die Geschichte selbst ist total deprimierend, ich habe echt schon lange kein Buch mehr gelesen was so düster und negativ war, ich glaube sogar, das ich noch nie so ein Buch gelesen habe. Denn meistens gibt es ja wenigstens so ein kleines bisschen Hoffnung, aber das ist hier überhaupt nicht der Fall. Außerdem ist alles dreckig, jeder Mensch, jede Straße, jedes Haus, wirklich alles. Für mich ergab vieles auch einfach keinen Sinn und als der Hund misshandelt wurde war ich einfach nur geschockt, genauso was das Huhn angeht. Am Schluss wird allerdings nochmals eins drauf gesetzt und das war einfach nur schrecklich zu lesen und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht was nun mit Peter, Elizas Freund, geworden ist. Er wird zwar am Ende erwähnt, aber nach all diesen Horrormomenten könnte das auch eine ganz andere Bedeutung haben als man vielleicht im ersten Moment annimmt. Für mich war das Buch auf jeden Fall überhaupt nichts.

Veröffentlicht am: 10.05.2018