Sie sind nicht angemeldet.

1

Mittwoch, 7. März 2018, 00:09

Meyer, Marissa: Wie Monde so silbern



Autor: Meyer, Marissa
Titel: Wie Monde so silbern
Originaltitel: Cinder. The Lunar Chronicles, Book One
Verlag: Carlsen
Erschienen: 17. Juni 2015
ISBN 10: 3551583358
ISBN 13: 978-3551583352
Seiten: 384 Seiten
Einband: Hardcover
Serie: Die Luna-Chroniken Band 1
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 18,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh...

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Cinder hat es nicht leicht, ihre Stiefmutter ist ein ziemlicher Drachen und verlangt von ihr, das sie Geld verdient, damit sie mit ihren Töchtern ein einigermaßen passables Leben führen kann. Doch als Prinz Kai Cinder plötzlich an ihrem Stand besucht und sie bittet seine Androidin zu reparieren, da sie die beste Mechanikerin sein soll, ändert sich einiges in ihrem Leben und leider nicht nur zum positiven. Denn Cinder ist auch noch ein Cyborg und diese werden meistens von anderen gemieden und sind oft Ziel von Gespött Das Prinz Kai sich mit ihr zeigt und ganz offen mit ihr spricht ist vielen sowieso schon ein Dorn im Auge. Darum versucht sie auch alles mögliche um zu verheimlichen was sie wirklich ist, doch dies ist nicht ihr einziges Problem, denn sie wird in Kreise gezogen und in Geheimnisse eingeweiht, die das Schicksal der ganzen Welt entscheiden könnten.

Cinder mochte ich wirklich gerne, sie lässt sich nicht unterkriegen und wie sie manchmal so ruhig bleiben konnte, wenn ihre Stiefmutter mal wieder total überzogen reagiert hat und sie richtiggehend fertig macht, war schon interessant, auch wenn ich es mir manchmal anders gewünscht hätte. Aber Adri sitzt natürlich am längeren Hebel und Cinder muss sich deswegen unterordnen, wenn sie nicht als Testobjekt enden möchte. Cinders Stiefschwester Pearl gleicht übrigens eher ihrer Mutter und kann ziemlich fies werden, aber Peony, ihre andere Stiefschwester ist da ganz anders und ich fand es schön, das Cinder in ihr so eine gute Freundin hat. Aber auch Iko war toll, wenn man so über sie liest kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, das sie eine Androidin ist, denn sie ist so emotional, ihre Programmierung scheint echt eine ganz besondere zu sein. Sie wirkt auf jeden Fall menschlicher als manch anderer. Prinz Kai fand ich eigentlich auch ganz nett und ich hätte mir ja gewünscht, das Cinder etwas ehrlicher zu ihm ist.

Ich muss ja sagen, das ich ohne große Erwartungen und Vorstellungen an das Buch ran gegangen bin, aber als ich dann angefangen habe zu lesen konnte ich gar nicht mehr aufhören. Die Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen und auch wenn man sich einiges schon zusammenreimen kann, gerade was Cinder angeht, so gab es doch auch noch die ein oder andere Überraschung mit der ich so nicht gerechnet habe. Es gibt einige traurige Stellen, gerade die wo es um die Krankheit mit dem Namen Letumose geht, denn sie ist sehr heimtückisch und man findet einfach kein Gegenmittel dagegen. Die Szenen mit Königin Levana haben mich dagegen eher wütend gemacht, sie ist so grausam und hält sich für was besseres. Womit ich übrigens nicht gerechnet habe ist das Ende, denn er ist ziemlich offen und ich hätte auch am liebsten direkt zu Band 2 gegriffen, aber das muss leider noch ein wenig warten. Für mich war das Buch auf jeden Fall ein Highlight und ich bin schon total gespannt wie es mit Cinder, Kai und einigen anderen Charakteren weiter geht.

Veröffentlicht am: 07.03.2018

Ähnliche Themen