Beiträge von Deanna

    Im alten Forum hatte ich ja schon mal angefragt wegen der Leserunde zu "Dark Canopy" von Jennifer Benkau. Lilian und ich wollten das Buch ja gerne ab dem 01.04.2013 zusammen lesen und vielleicht könnten diejenigen, die sich letztes Mal angemeldet haben sich nochmal kurz melden, dann trage ich Euch wieder ein :)



    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr...


    Quelle: Amazon.de


    Teilnehmer:


    Lilian
    Deanna
    Nyx
    Hundetier
    nadja1402
    Tikva
    Ascharel
    Melanie


    Autor: Hill, Susan
    Titel: Die Frau in Schwarz
    Originaltitel: The Woman in Black
    Verlag: Knaur TB
    Erschienen: 1. März 2012
    ISBN 10: 3426502208
    ISBN 13: 978-3426502204
    Seiten: 202 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Der junge Anwalt Arthur Kipps reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, weil es mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle verfilmt wurde und da die Story ganz interessant und spannend klang habe ich mir den Roman mal gekauft, aber leider hat mir die Geschichte dann überhaupt nicht zugesagt.


    Arthur Kipps ist Anwalt und muß nach Crythin Gifford reisen, das ziemlich abgelegen liegt, denn sein Arbeitgeber Mr. Bentley hat dort einen Auftrag für ihn. Mrs. Drablow, die eine Klientin von ihm war, ist nämlich verstorben und Arthur soll die Kanzlei nun auf der Beerdigung vertreten, außerdem soll er ihre ganzen Papiere durchsehen. Dazu muß er nach Eel Marsh House und dort erlebt Arthur einige unheimliche Dinge, die ihn sein Leben lang verfolgen werden.


    Das Buch fängt an Heiligabend an, Arthur Kipps ist in zweiter Ehe verheiratet, hat sich ein schönes Haus gekauft und lebt ein ganz annehmbares Leben. Aber als die Kinder seiner Frau Esmé plötzlich anfangen sich Geistergeschichten zu erzählen wird ihm, mit der Zeit, ganz bange und als man ihn dann auch noch auffordert selbst eine Story beizusteuern nimmt er reißaus, denn er sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die er eigentlich vergessen wollte, aber da dies anscheinend nicht möglich ist faßt Arthur einen Entschluß, er schreibt seine selbst erlebte Gruselgeschichte auf, allerdings erstmal nur für sich.


    Die Story kommt irgendwie nur sehr schwer in Fahrt wie ich finde, bis wirklich mal was spannendes passiert vergehen schon einige Seiten, dabei ist das Buch ja nicht gerade dick und immer wenn mal ein wenig Grusel vorkommt, dann ist er kurz darauf eigentlich schon wieder vorbei. Man macht sich natürlich seine Gedanken zu der schwarzen Frau, die ab und an immer mal wieder auftaucht und auch fragt man sich, wie Mrs. Drablow so abgeschieden leben konnte, bei all den schlimmen Dingen, die dort jeden Tag und jede Nacht geschehen sind, aber die Lösung ist eigentlich recht schnell gefunden. Außerdem wird viel Wert auf die Landschaftsbeschreibungen gelegt, aber weniger auf das Geheimnisvolle und das fand ich schon schade.


    Am Ende erwartet einen noch eine ziemliche Überraschung, mit der ich persönlich so auch überhaupt nicht gerechnet habe und die mir ehrlich gesagt ganz und gar nicht gefallen hat. Im Mittelteil befinden sich übrigens noch Fotos vom Film und dort sieht man auch Szenen, die so im Buch gar nicht auftauchen. Ach ja, am liebsten mochte ich übrigens Spider, den Hund von Mr. Daily, aber auch Arthur war ganz sympathisch, nur die anderen Charaktere blieben eigentlich alle recht blass, selbst die Frau in Schwarz, wie ich finde.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Wilhelm, Andreas
    Titel: Projekt Babylon
    Verlag: Blanvalet TB
    Erschienen: 1. Dezember 2007
    Seiten: 447 Seiten
    ISBN 10: 3442368324
    ISBN 13: 978-3442368327
    Ausgabe: Taschenbuch
    Serie: Projekt-Reihe Band 1
    Preis: 7,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Der Wahnsinn eines jungen Schäfers in Südfrankreich ist der Auslöser für die spannende Suche nach der wahren Bedeutung eines Jahrhunderte alten, streng bewachten und nur Eingeweihten bekannten Monuments. Im Auftrag der UN machen sich ein englischer Historiker, ein französischer Archäologe und eine deutsche Sprachwissenschaftlerin auf den Weg, hinter das Rätsel einer geheimnisvolle Höhle voller Symbole und Schriftzeichen aller nur denkbaren Kulturen zu kommen, deren Innerstes durch eine Schranke aus blauem Licht verschlossen ist -- ein Licht mit magischen Fähigkeiten, das den Schäfer in den Irrsinn trieb. Aber auch eine satanistische Sekte und diverse Geheimgesellschaften wollen von der Höhle profitieren. Und war es wirklich die UN, welche die drei Wissenschaftler auf die Reise schickte? Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt...


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    Meine Meinung:


    Ich habe mich auf ein interessantes und spannendes Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Die Beschreibung der Höhle war wirklich sehr gut, ich konnte mich da richtig hineinversetzen und hatte die Symbole und Schriftzeichen direkt vor meinen Augen. Alles war sehr mystisch und geheimnisvoll und dauernd tauchte jemand auf, der eine andere Geschichte zu erzählen hatte, was es denn nun mit den Zeichen und der Höhle auf sich hat.


    Professor Peter Lavell war mir übrigens gleich sympathisch, er hat eine so ruhige Art an sich, die mir sehr gut gefallen hat, aber auch Patrick Nevreux war auf seine Art nett, auch wenn er manchmal etwas impulsiv ist und dann gerne mal mit dem Kopf durch die Wand rennt, aber da durch ergänzen sich die beiden auch so toll. Was Stefanie angeht, da war ich doch immer etwas im Zwiespalt, denn ich wußte nicht, ob sie nun gut oder böse ist.


    In dem Buch erfährt man auch einiges über die Templer, Rosenkreuzer, verschiedene Sekten und andere interessante geschichtliche Themen, einiges davon ist allerdings auch fiktiv, da wurde dann halt mal etwas dazugedichtet, weil es halt besser zur Geschichte paßte und das finde ich auch gar nicht so schlimm, denn allzu viel war es eh nicht und der Autor klärt einen auch am Ende auf, was er sich selbst ausgedacht hat. Mir hat das Buch auf jeden Fall recht gut gefallen.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Roth, Mila
    Titel: Von Flöhen und Mäusen
    ASIN: B008NXGBO0
    Dateigröße: 173 KB
    Seiten: 174 Seiten
    Einband: E-Book
    Serie: Fall 2 für Markus Neumann und Janna Berg
    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Aus einer Datenbank werden hochsensible Steuerdaten von Bankern und Politikern gestohlen. Rasch führen erste Spuren zu einem bekannten Rheinbacher Steuerberater. Doch dieser ist offiziell über jeden Verdacht erhaben. Das »Institut« steht vor einem Problem, denn die Ermittlungen geraten ins Stocken. Dann stellt sich heraus, dass ausgerechnet Janna Berg, Zivilistin und Pflegemutter zweier Kinder, Verbindungen zu der Zielperson hat. Obwohl es ihm alles andere als recht ist, muss Agent Markus Neumann sie überreden, dem Geheimdienst noch einmal zu helfen. Janna stimmt zu, aber damit fangen die Probleme erst an...


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    Meine Meinung:


    Nachdem Janna vor einiger Zeit dem Agenten Markus Neumann geholfen hat und sie von dessen Vorgesetzten, als zivile Helferin, in die Kartei aufgenommen wurde hat sie nicht damit gerechnet, das sie so bald wieder gebraucht wird, eigentlich dachte sie sogar, das sie gar nicht mehr angerufen wird und ihr normales Leben wieder aufnehmen kann, aber da hat sie sich geirrt. Zwar ist Markus alles andere als begeistert Janna anzurufen und sie damit zu betrauen, aber er will sich Walter auch nicht widersetzen. Und so befindet sich Janna bald in einem Auftrag wieder der ihr mehr abverlangt, als sie selbst und auch die anderen Agenten vorher geahnt haben.


    Janna fand ich wieder recht nett, besonders ihre Art ohne Punkt und Komma zu reden, wenn sie nervös oder aufgeregt ist ist wirklich ein sympathischer Zug an ihr. Auch wie sie ihr Leben meistert finde ich immer wieder toll, nur die Art wie sie Mäuse fängt ist nicht so wirklich mein Fall. Markus fand ich diesmal auch schon etwas angenehmer als im ersten Band, er scheint sich wirklich Sorgen um Janna zu machen und wie seine Gedanken immer mal wieder zu ihr abschweifen ist echt charmant. Wen ich allerdings immer noch nicht richtig einschätzen kann ist Sander, er kommt zwar auch nicht so oft vor, aber wenn dann macht er auf mich entweder eine ganz netten Eindruck oder aber er wirkt so als ob er was verbirgt und nicht der ist für den er sich ausgibt.


    Die Geschichte war am Anfang nicht ganz so spannend, aber je näher man dem Ende kommt desto mehr nimmt die Story an Fahrt auf, so daß man kaum noch aufhören kann mit lesen und unbedingt wissen will wie es denn nun ausgeht. Der Schreibstil war auch wieder gewohnt flüssig und gut zu lesen. Etwas schade fand ich es allerdings, das nicht mehr auf Burayd aus dem ersten Band eingegangen wurde und ich hoffe natürlich das man im nächsten Teil wieder ein wenig mehr über ihn erfährt, denn mich würde schon interessieren wer nun wirklich hinter ihm steckt und bin deswegen schon gespannt auf den dritten Band.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Roth, Mila
    Titel: Spionin wider Willen
    ASIN: B007TVUOEA
    Dateigröße: 262 KB
    Seiten: 173 Seiten
    Einband: E-Book
    Serie: Fall 1 für Markus Neumann und Janna Berg
    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Janna Berg, 32, Pflegemutter von achtjährigen Zwillingen, will eigentlich nur ihre Schwester vom Flughafen Köln-Bonn abholen. Doch plötzlich steht ein gut aussehender Fremder vor ihr und drängt ihr einen Umschlag mit einer DVD auf. Widerwillig nimmt sie den Umschlag an, nicht ahnend, dass sie sich damit ins Fadenkreuz einer internationalen Terrorvereinigung begibt. Der attraktive Geheimagent Markus Neumann setzt alles daran, die DVD zurückzubekommen und das Rätsel um deren Inhalt zu lösen. Doch dann scheint ausgerechnet Janna den Schlüssel zur Lösung des Geheimnisses zu kennen. Und das bringt die beiden in Lebensgefahr...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung;


    Man ist sofort mittendrin in der Geschichte, denn Markus trifft sich mit einem Kontaktmann, der ihm was übergeben möchte, doch leider wurde dieser verfolgt und es kommt zu einer Verfolgungsjagd, bei der Markus ziemlich in die Bredouille gerät und sich deswegen einfach an eine fremde Frau wendet. Diese Frau heißt Janna und wollte eigentlich nur ihre Schwester vom Flughafen abholen, befindet sich aber nun in einem spektakulären, aber auch gefährlichen Abenteuer, das ihr einiges abverlangt und auch ihr Leben kosten könnte.


    Janna wurde mir mit der Zeit immer sympathischer, sie ist wirklich eine bemerkenswerte Frau, die mir mit ihrem Handeln in der Vergangenheit und Gegenwart ziemlich imponiert hat. Außerdem fand ich es echt klasse, wenn sie mal wieder ihren Redefluss hatte und durch nichts zu stoppen war, das hat mir öfters ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, vor allem, weil es auch so zu ihr paßt. Mit Markus bin ich leider nicht so richtig warm geworden, er hat einige Momente, da habe ich mir gedacht, das er ja gar nicht so schlecht ist, aber dann gab es auch wieder Sachen, die mich nicht so begeistert haben, ich bin da also noch etwas zwiegespalten, was ihn betrifft.


    Die Geschichte selbst ist ziemlich spannend und auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz, wie ich finde, aber manchmal fand ich auch das zu wenig erzählt wurde, gerade was den Code und Burayd angeht. Auch der Showdown kam mir etwas zu schnell und war recht kurz gehalten. Dafür hat mir das Gespräch am Ende aber nochmal richtig gut gefallen und was ich auch noch hervorheben möchte ist, das die Autorin immer wieder darauf aufmerksam macht, wo wir uns gerade befinden und wieviel Uhr es ist, so konnte man sich immer ein ziemlich gutes Bild von allem machen.


    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht und hoffe das im nächsten Band noch einige Fragen beantwortet werden, die in diesem Teil noch nicht geklärt wurden. Ich habe übrigens das E-Book gelesen, aber seit kurzem gibt es auch eine gedruckte Version und das soll auch bei den nächsten Fällen von Markus Neumann und Janna Berg der Fall sein, was ich persönlich ziemlich gut finde.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Anlauff, Christine
    Titel: Katzengold
    Verlag: Gustav Kiepenheuer
    Erschienen: 31. Mai 2010
    ISBN-10: 3378006978
    ISBN-13: 978-3378006973
    Seiten: 408 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Kater Serrano ermittelt Band 1
    Preis: 14,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Serrano, der stolzeste Kater von Potsdam, hat Streit mit seiner Freundin Aurelia. Sie will sich mit ihm paaren, doch er ist gerade kastriert worden. Am nächsten Tag ist Aurelia wie vom Erdboden verschluckt. Zur gleichen Zeit verliebt sich Hauptkommissar Hendrik Liebermann, den es vor die Tore Sanssoucis verschlagen hat, in eine schöne Fremde. Zwei Sätze, ein Lächeln, und es ist um ihn geschehen. Das nächste Mal begegnet er dem Lächeln auf einer Vermisstenanzeige: Charlotte Olbinghaus, Journalistin, ist spurlos verschwunden. Sowohl Liebermann als auch Serrano schnüffeln in allen Ecken ihres so verdächtig freundlichen Viertels. Als sie eine Leiche finden, wissen sie, dass sie dem Mörder nur zusammen auf die Schliche kommen können.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen und gerade Serrano hab ich gleich in mein Herz geschlossen, Liebermann war ich dagegen am Anfang doch etwas skeptisch gegenüber eingestellt, aber das legte sich dann mit der Zeit und jetzt mag ich ihn auch richtig gerne.


    Die Geschichte fängt schon recht spannend an, denn Liebermann trifft auf eine Frau, die ihn von Anfang an begeistert, aber kurze Zeit später wird genau diese Dame von ihrem Ehemann als verschwunden gemeldet und Liebermann und sein Team machen sich an die Ermittlungen. Parallel dazu versucht Serrano seine Katzenfreundin Aurelia zu finden, die ebenfalls von einem auf den anderen Tag verschwunden ist.


    Für mich war ja irgendwie fast jeder verdächtig, denn alle scheinen ein Geheimnis zu haben und ich hab gerne mitgerätselt, allerdings bin ich auf die Auflösung leider nicht gekommen und somit war das Ende für mich richtig spannend und interessant, ich konnte das Buch, die letzten Seiten, gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie denn jetzt alles miteinander verknüpft ist.


    Was mir auch ziemlich gut gefallen hat ist, das immer mal abwechselnd aus Liebermanns und Serranos Sicht erzählt wurde, das gab der Geschichte verschiedene und ziemlich interessante Blickpunkte und Serrano hat seine Sache wirklich gut gemacht, aber es ging ja auch um Aurelia.


    Ich kann das Buch eigentlich nur jedem wärmstens empfehlen, der gerne Krimis liest und ich freue mich schon auf den zweiten Teil mit Serrano und Liebermann.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Kastner, Corinna
    Titel: Fischland-Mord
    Verlag: Emons
    Erschienen: 8. März 2012
    ISBN 10: 3897059126
    ISBN 13: 978-3897059122
    Seiten: 320 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Fischland-Reihe Band 1
    Preis: 10,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Kassandra Voß hat ihre Pension in Wustrow auf dem Fischland gerade erst eröffnet, da findet sie einen Gast vollkommen bekleidet, aber nass, verdreckt und vor allem tot auf seinem Bett. Der Mann wurde im Bodden ertränkt. Als sich herausstellt, dass er nicht der war, für den er sich ausgab, gerät Kassandra selbst in die Schusslinie der Polizei. Unverhofft bekommt sie Hilfe von ihrem Nachbarn Jonas und von Fischlandexperte Paul, mit denen sie bald auf eigene Faust ermittelt. Doch dann mietet sich einer der Hauptverdächtigen ausgerechnet in ihrer Pension ein.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Kassandra betreibt eine kleine Pension in Wustrow, hält sich aber immer recht bedeckt was ihr früheres Privatleben angeht und geht auch den meisten Einwohnern so gut es geht aus dem Weg, denn sie hat Angst, das diese sie nicht mehr in ihrer Mitte wollen, wenn sie ihr Geheimnis herausfinden, darum hat sie dort auch noch keine wirklichen Freunde, außer Violetta, der sie aber ebenfalls nichts erzählt hat aus ihrer Vergangenheit. Aber nachdem sie einen toten Mann in ihrer Pension auffindet ändert sich alles, nicht nur das sie selbst plötzlich ins Visier der Polizei gerät, auch ihr Geheimnis wird enttarnt und dadurch tun sich ganz neue Perspektiven auf, denn mit den meisten Reaktionen auf diese Enthüllung hätte Kassandra nie gerechnet. Außerdem möchte sie unbedingt ihre Unschuld beweisen und steckt somit bald tiefer in dieser Geschichte mit drin, als sie vorher geahnt hat, aber zum Glück stehen ihr ihr Nachbar Jonas und dessen Freund Paul bei, so daß sie sich bald zu dritt auf Spurensuche begeben.


    Kassandra war mir sofort sympathisch, sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, denn ihre Vergangenheit ist nicht ohne und das sie sich mit dieser dann auch noch in Wustrow niedergelassen hat war echt mutig von ihr, aber wenn man sich einmal in einen Ort und dessen Landschaft verliebt dann kommt man davon halt schwer wieder los. Auch Jonas und Paul fand ich total nett, wobei gerade Paul am Anfang sehr geheimnisvoll daherkommt und man sich zwischendurch immer mal wieder fragt, wer er eigentlich wirklich ist, aber er ist so ein interessanter Charakter, das man einfach fasziniert von ihm ist, zumindest ging es mir so. Aber auch die vielen anderen Personen sind einfach klasse geschildert, selbst welche die nur kurze Auftritte haben wachsen einem richtig schnell ans Herz, so wie z.B. Bruno, der mir immer wieder ein lächeln aufs Gesicht gezaubert hat, wenn er vorkam oder auch Mona, die eine wirklich tolle Freundin von Kassandra ist. Nur mir Violetta bin ich erstmal nicht so warm geworden, aber das hat sich dann mit der Zeit auch noch geändert.


    Die Geschichte an sich ist wirklich spannend, wie Kassandra, Paul und Jonas der Wahrheit und dem Täter immer näher kommen ist richtig interessant geschildert. Außerdem kann man schön selbst miträtseln, mit einigem hatte ich am Ende sogar Recht, aber manches war auch eine ziemliche Überraschung. Was mir übrigens auch noch gut gefallen ist, das auf detaillierte Beschreibungen des Opfers verzichtet wurde, generell ist alles eher etwas ruhiger und das fand ich sehr angenehm. "Fischland-Mord" war deswegen auch ein Krimi ganz nach meinem Geschmack, außerdem war es zu keiner Zeit langweilig, ich wollte immer wissen wie es weitergeht.


    Über ein Wiedersehen mit Kassandra, Paul, Jonas, Bruno, Heinz und den anderen würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen und der Schluß bietet ja auch genug Potenzial für einen weiteren Teil. Von daher hoffe ich einfach mal das die Geschichte irgendwann doch noch fortgesetzt wird. Ach ja, auch lobend erwähnen möchte ich noch das Cover, das einen Sonnenuntergang bei der Wustrower Seebrücke zeigt (das Bild ist übrigens von Corinna Kastner selbst) und ich stelle mir ja auch immer wieder gerne vor, das Bruno dort drauf zu sehen ist und angelt.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Thiemeyer, Thomas
    Titel: Nebra
    Verlag: Knaur HC
    Erschienen: 16. Februar 2009
    ISBN 10: 3426662906
    ISBN 13: 978-3426662908
    Seiten: 509 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Hannah Peters-Reihe Band 2
    Preis: 19,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Ausnahmezustand am Brocken im Harz: Die Walpurgisnacht steht bevor. Spinner, Touristen und Wissenschaftler wappnen sich für die lustige Hexenhatz. Auch die Archäologin Hannah Peters ist auf dem Weg zum Brocken, sie untersucht eine Verbindung zwischen der Walpurgis-Tradition und der Himmelsscheibe von Nebra. Nachdem ein mysteriöser Fremder Hannah in viele Geheimnisse rund um den Brocken einweiht, tritt eine uralte Sekte auf den Plan, die nicht wenger will als die Welt zu zerstören.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Nachdem mir "Medusa", der erste Band mit Hannah Peters, ziemlich gut gefallen hat war ich sehr gespannt was mich in "Nebra" erwartet, aber leider hat mich dieses Buch nicht ganz so begeistern können wie sein Vorgänger, dabei ist die Thematik mit der Himmelsscheibe eigentlich recht interessant und Thomas Thiemeyer hat sich da auch einiges zu einfallen lassen.


    Diesmal widmet sich die Archäologin Hannah Peters der Himmelsscheibe von Nebra, die ihr und all den anderen Wissenschaftlern ziemliche Rätsel aufgibt. Da Hannahs Chef aber nun endlich mal Ergebnisse sehen möchte setzt er Hannah ziemlich unter Druck und sollte sie nicht langsam mal etwas bedeutendes herausfinden, so will er ihren Vertrag nicht mehr weiter verlängern. Hannah selbst ist auch schon etwas gefrustet, weil sie einfach keine Hinweise findet, die ihr helfen herauszufinden wofür die Scheibe gemacht worden ist, das meiste sind reine Spekulationen, aber sie hat ja noch ihren Ex-Freund John, der ihr einige sehr interessante Tips liefert. Zwar glaubt sie erstmal nicht so wirklich an seine Theorie, aber sie macht sich trotzdem auf den Weg in den Harz und zum Brocken.


    Der Anfang des Buches war wirklich ein spannender und teilweise auch sehr gruseliger Einstieg, aber irgendwie hörte es danach auch schon wieder auf mit der Spannung. Die Geschichte zog sich ziemlich in die Länge, außerdem wurden manche Passagen, nach einigen Seiten, fast mit dem gleichen Wortlaut wiederholt und irgendwie passierte auch nicht wirklich was interessantes und wenn doch, dann war es meist recht kurz. Nach über 350 Seiten wird das Tempo aber wieder deutlich angezogen, die Kapitel werden auch kürzer und es folgt alles Schlag auf Schlag, so das man kaum noch zu Atem kommt und man immer wissen will wie es denn nun weitergeht.


    Hannah war mir diesmal nicht sonderlich sympathisch, sie wirkte recht launisch und manche Kommentare von ihr fand ich ziemlich unpassend, aber auch all die anderen Charaktere konnten mich nicht richtig überzeugen, viele blieben einfach ziemlich blass, dabei hätte man gerade aus Cynthia und Karl sicher noch einiges rausholen können. Der einzige, der mir noch einigermaßen gefallen hat war John, aber seine Parts waren leider nicht sehr groß, falls es noch einen dritten Band geben sollte hoffe ich, das er wieder öfters in Erscheinung treten darf.


    Das Ende war auch nicht so ganz mein Fall, ich fand es ziemlich bedrückend und im letzten Kapitel ging alles nochmal recht schnell vonstatten, was ich ziemlich schade fand, denn ich hatte eigentlich noch auf einige ergänzende Worte gehofft. Trotzdem ließ sich das Buch gut und flüssig lesen, denn der Schreibstil von Thomas Thiemeyer ist wirklich angenehm.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Michéle, Rebecca
    Titel: Der Tod schreibt mit
    Verlag: Goldfinch Verlag
    Erschienen: 27. September 2012
    ISBN 10: 3940258199
    ISBN 13: 978-3940258199
    Seiten: 301 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Mabel Clarence-Reihe Band 2
    Preis: 12,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affäre mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Mabel Clarence lebt jetzt seit einem halben Jahr in Lower Barton und fühlt sich ziemlich wohl, auch ihre Arbeit als Haushälterin bei dem Tierarzt Victor Daniels gefällt ihr richtig gut, denn sie mag ihre kleinen Wortgeplänkel, die sie ab und zu haben, wirklich gerne. Aber plötzlich ist es mit der Ruhe in dem beschaulichen Städtchen vorbei, denn der Autor Clark Kernick wird ermordert aufgefunden, erschlagen mit einem Schürhaken und Mabel hat ihn auch noch gefunden. Für die örtliche Polizei ist der Fall schnell gelöst, aber Mabel will und kann einfach nicht glauben, das wirklich Harrison Hickery der Täter sein soll, also macht sie sich selbst auf die Suche nach dem wahren Mörder.


    Mabel war mir wieder ziemlich sympathisch, auch wenn sie einige Momente hat wo sie etwas ruppig rüber kommt, aber das ist bei Victor genauso und trotzdem finde ich ihn recht nett. Außerdem ergänzen sich Mabel und Victor einfach perfekt, ihre kleinen Neckereien finde ich immer wieder sehr erfrischend und bringen richtig Schwung in die Geschichte. Auch Alan ist wieder mit von der Partie und hilft besonders Mabel immer wieder weiter, wenn sie mal nicht weiter weißt und einige Antworten braucht, die nur ein Anwalt bekommt, bzw. jemand mit den richtigen Kontakten. Wen ich auch noch ziemlich klasse fand war Christopher Bourke und wenn er sich erstmal richtig bei der Polizei etabliert hat könnte ich mir gut vorstellen das er ein wertvoller Verbündeter für Mabel wird und sicher auch besser recherchiert als Warden.


    Die Geschichte lädt wieder zum miträtseln ein und ich hatte immer wieder neue Verdächtige, außerdem ist dieser Krimi wirklich gut und flüssig zu lesen, denn man will immer wissen wie es weitergeht und ob man mit seinen Vermutungen am Ende recht hatte. Die Ermittlungen von Mabel laufen eigentlich recht ruhig und gemählich ab, aber am Schluß geht es dann richtig Schlag auf Schlag, vor allem, weil plötzlich was passiert, womit ich gar nicht gerechnet habe. Ich habe diesen Roman wirklich gerne gelesen und finde es gut, das wie auch schon im ersten Teil, auf zu blutrünstige Details verzichtet wurde. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt wie es mit Mabel, Victor und Alan weitergeht, aber erstmal heißt es wieder warten, denn der dritte Band erscheint erst dieses Jahr im September.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013


    Autor: Michéle, Rebecca
    Titel: Die Tote von Higher Barton
    Verlag: Goldfinch Verlag
    Erschienen: September 2011
    ISBN 10: 3940258148
    ISBN 13: 978-3940258144
    Seiten: 356 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Mabel Clarence-Reihe Band 1
    Preis: 12,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Mabel Clarence ist sich sicher: Noch vor ein paar Minuten lag in der Bibliothek des Herrenhauses eine kostümierte tote Frau – erdrosselt mit einem Strick. Doch nun ist sie verschwunden, ohne jede Spur. Und wo keine Leiche, da keine Ermittlungen. Glauben schenkt der älteren Besucherin aus London nur ein kauziger Tierarzt. Also stellt Mabel in bester Miss-Marple-Manier eigene Nachforschungen an und versinkt immer tiefer im undurchsichtigen Sumpf der Vergangenheit – bis sie selbst in die Schusslinie des Mörders gerät...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Mabel Clarence ist gerade auf dem Weg zum Geburtstag ihrer Cousine, die sie 40 Jahre lang nicht gesehen hat, als sie sich mitten in einem Gewitter wiederfindet, ohne Benzin im Tank und ohne Ahnung wo sie sich gerade befindet, obwohl sie sich genau an die Beschreibung gehalten hat die Abigail ihr gegeben hat. Sie beschließt daher erstmal im Auto zu übernachten, aber morgens früh weckt sie ein doch recht mürrischer Mann, der sie aber dann nach Higher Barton mitnimmt, das gar nicht so weit entfernt ist von der Stelle, wo sie stehen geblieben ist. Da es noch sehr früh ist will sie niemanden wecken und als sie sieht, das eine Terassentür aufsteht geht sie einfach in das Haus hinein und hofft sich erklären zu können, falls jemand vom Personal sie erwischt. Nichtsahnend macht sie dabei eine grausamen Entdeckung, eine Leiche liegt vor dem Kamin in der Bibliothek. Nachdem sie die Polizei alarmiert und die Dienstboten damit erschreckt hat ist die Tote aber plötzlich wie vom Erdboden verschluckt und keiner will Mabel glauben, das es sie wirklich gegeben hat. So macht sie sich selbst auf die Suche und ermittelt auf eigene Faust.


    Dieser Krimi ist wirklich spannend, man fragt sich von Anfang an, wieso die Frau in Higher Barton gelegen hat und was wohl Mabels Cousine Abigail mit dem ganzen zu tun hat, aber eigentlich waren für mich irgendwann fast alle verdächtig, denn theoretisch hatten so manche Leute ein Motiv, auch wenn es nur minimal war. Aber Mabel geht allem sehr sorgfältig nach und ab und zu verstrickt sie sich dann auch mal in einige Dinge aus denen sie sich vielleicht besser rausgehalten hätte, besonders bei einer Sache hätte ich ihr am liebsten gesagt, sie sollte da nicht so vehement drauf pochen, denn es könnte auch nach hinten losgehen. Vor allem ist Mabel eigentlich sonst recht besonnen und da war sie irgendwie ziemlich impulsiv, was sie aber nur noch menschlicher gemacht hat. Überhaupt war sie mir sehr sympathisch, was man nicht von allen Charakteren sagen konnte, der Inspektor, Rachels Vater, der Chauffeur und Abigail waren nämlich nicht so ganz mein Fall.


    Sehr interessant fand ich ja den Tierarzt Victor Daniels, er wirkt oft sehr mürrisch, aber wenn man dann liest wie er sich um die Tiere kümmert, die seine Hilfe brauchen, dann merkt man, das er ein ziemlich liebevoller Mensch sein muß. Ich denke, wenn man ihn näher kennt und zu den Leuten gehört, die ihm wirklich nahe stehen, hat man einen Freund fürs Leben gefunden. Mabel und er geben ein sehr interessantes Paar ab und als Ermittler sind sie auch nicht schlecht, die beiden ergänzen sich irgendwie total gut und ihre Gespräche sind immer sehr lesenswert, besonders weil beide nicht auf den Mund gefallen sind und dem anderen eigentlich permanent offen sagen was er/sie gerade denkt.


    Was mir auch gut gefallen hat ist, das wirklich alle Fragen, die im Laufe der Geschichte aufgetaucht sind, am Ende gelöst werden. Außerdem gibt es einige wirklich interessante Wendungen und man konnte gut selbst miträtseln. Die Story um Mary Lerrick fand ich ziemlich tragisch, aber sie hat zum Buch gepaßt, da die Tote damit (in)direkt zu tun hatte. Dieser Krimi ist wirklich empfehlenswert und sorgt für einige spannende Lesestunden. Auf ein Wiedersehen mit Mabel und Victor würde ich mich daher sehr freuen und wenn man sich das Ende so betrachtet, dann scheint es so, als würde es auch auf jeden Fall noch einen weiteren Band geben.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013