Beiträge von Deanna

    Birgit Schlieper ist Journalistin und Buchautorin im Bereich Frauen-, Jugend- und Kinderliteratur. Sie wohnt in Zürich, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit ihrem Roman „Maike, Martha und die Männer“ ist Birgit Schlieper Gewinnerin des „Bestseller von morgen“-Schreibwettbewerbs des Kirschbuch Verlags und der QualiFiction GmbH anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2019.


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    Autor: Bennett, Jenn

    Titel: Unter dem Zelt der Sterne

    Originaltitel: Starry Eyes

    Verlag: Carlsen

    Erschienen: 1. August 2019

    ISBN 10: 3551583986

    ISBN 13: 978-3551583987

    Seiten: 397 Seiten

    Einband: Broschiert

    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Preis: 15,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Früher waren Zorie und Lennon beste Freunde und kurze Zeit sogar mehr als das. Doch seit dem Homecoming-Ball letztes Jahr herrscht zwischen ihnen Funkstille, und auch ihre Familien haben sich nichts mehr zu sagen. Dann wird ein Campingtrip mit Freunden zum Desaster und Zorie strandet in der Wildnis. Zusammen mit dem Jungen, der ihr das Herz gebrochen hat: Lennon. Auf sich allein gestellt und ohne die Möglichkeit, einander aus dem Weg zu gehen, kommen endlich all ihre Gefühle zum Vorschein. Aber haben Zorie und Lennon den Mut, einen Neuanfang zu wagen?

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    Meine Meinung:


    Zories Stiefmutter hält es für eine gute Idee, sie mit ein paar Freunden campen zu schicken, doch sie findet das eigentlich gar nicht so gut. Trotzdem läßt sie sich überzeugen und es ist vielleicht auch ganz gut erstmal Abstand zu ihrem Vater zu halten, denn über den hat Zorie nicht so tolle Sachen erfahren. Das auch ihr ehemals bester Freund Lennon mit zum campen fährt kommt für sie allerdings ziemlich überraschend und eigentlich will sie ihm auch aus dem Weg gehen, doch das ist gar nicht so leicht. Vor allem als die beiden plötzlich ganz alleine zurückbleiben.


    Zorie fand ich eigentlich ganz ok, nur das sie vieles einfach nur so hingenommen hat und auch ihrer Stiefmutter wichtiges verschwiegen hat fand ich nicht so gut. Sie hat ihr somit ja die Entscheidung immer wieder abgenommen und das war einfach nicht fair, genauso wie die Situation mit Lennon, wo sie irgendwie viel zu schnell aufgegeben hat in meinen Augen. Lennon mochte ich richtig gerne, er war so nett und fürsorglich und ich mochte es, das er sich nicht hat einschüchtern lassen von Zories Vater, der einfach nur schlimm war, total cholerisch und aggressiv in seinem Verhalten.


    Ich mochte die Geschicht total gerne, gerade das mit dem zelten und wie sich Zorie und Lennon wieder näher gekommen sind hat mir richtig gut gefallen. Außerdem gab es ein paar wirklich romantische Momente zwischen den beiden, die ich einfach nur toll fand. Auch die Gespräche zwischen den beiden waren richtig angenehm, zumindest später, wenn sie wieder mehr Zeit miteinander verbracht haben. Am Anfang war es ja doch eher eine etwas angespannte Situation zwischen den Zwei, was aber auch viel von Zorie ausging. Warum das ganze zwischen Zorie und Lennon damals so in die Brüche gegangen ist kann man sich ab einem gewissen Zeitpunkt denken und es war schon sehr traurig. Aber sie haben eine zweite Chance bekommen und man hofft natürlich dauernd, das sie die auch nutzen und sich nicht wieder trennen. Der Schluß hat mir auf jeden Fall auch ziemlich gut gefallen und die gezeichneten Karten waren auch schön anzusehen. Vor allem konnte man so den Weg, den Zorie und Lennon gegangen sind, gut nachvollziehen.


    Veröffentlicht am: 21.03.2020

    Jenn Bennett wurde in Deutschland geboren, zog dann aber in die USA. Sie reist gern, u.a. nach Europa und Südostasien. Sie arbeitet hauptberuflich als Autorin und hat u.a. eine sehr erfolgreiche Fantasyserie geschrieben, bevor sie mit "Die Anatomie der Nacht" ihr erstes realistisches Jugendbuch vorlegt. Jenn Bennett lebt mit ihrem Mann in Georgia.


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    Meine Meinung:


    Sandra ist weiterhin die Hotelmanagerin vom Higher Barton Romantic Hotel und diesmal soll dort eine Misswahl stattfinden, darum ist das ganze Hotel auch nur für die Frauen da und diejenigen, die das Ganze vorbereiten und in der Jury sitzen. Nur Major Collins ist noch im Hotel einquartiert, aber auch nur, weil er ja ganzjährig dort lebt. Jedenfalls ist die Organisatorin Sheila nicht gerade nett, sie gibt Befehle und will, das alles nach ihren Wünschen gemacht wird, auch ihre Tochter Amber muss unter ihr leiden. Als Sheila dann plötzlich tot aufgefunden wird sind die Verdächtigen nicht gerade wenig, denn sie hat sich nicht unbedingt viele Freunde gemacht.


    Mit Sandra bin ich leider immer noch nicht wirklich warm geworden, sie ist für mich einfach so ambivalent, ich kann sie überhaupt nicht einschätzen. Sie reagiert manchmal so seltsam auf gewisse Dinge, aber wenn dann der gleiche oder zumindest ein ähnlicher Moment auftritt und man denkt nun, sie würde jetzt wieder so reagieren, dann ist das meistens nämlich nicht so. Auch das mit dem Tratsch, mal findet sie es total unmöglich, aber dann doch wieder gut, weil sie ja für sich selbst was daraus ziehen kann, aber sollte sie das dann nicht auch anderen eingestehen?! Sie und Christopher ähneln sich da irgendwie total und ich finde das gerade bei ihm ziemlich schade, weil ich ihn bei Mabel immer so nett fand und jetzt finde ich ihn teilweise richtig unsympathisch. So richtig gut finde ich eigentlich nur Ann-Kathrin und Alan.


    So vom Spannungsgrad und der Thematik fand ich das Buch auf jeden Fall interessanter als den ersten Band und auch wenn meine Vermutung bezüglich des Täters richtig war, so war es doch spannend mitzuverfolgen wie Sandra darauf kam. Christopher hat sich ja leider nicht so gut beim ermitteln gemacht, was ich auch wieder schade fand, denn eigentlich kann er es ja besser. Auch Amber fand ich manchmal zu extrem und das Sandra, auch wenn es heißt der Gast ist König, sie so oft gewähren läßt war schon seltsam, denn es gibt öfters Momente, wo auch was hätte schief gehen können. Das Ende fand ich allerdings recht gut, denn das gibt eindeutig ein wenig mehr neuen Input und es paßt auch einfach besser.


    Veröffentlicht am: 21.03.2020


    Autor: Atherton, Nancy

    Titel: Tante Dimity und das wunderliche Wirtshaus

    Originaltitel: Aunt Dimity and The King's Ransom

    Verlag: Bastei Lübbe

    Erschienen: 31. Juli 2019

    ISBN 10: 3947610068

    ISBN 13: 978-3947610068

    Seiten: 281 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Serie: Tante Dimity Band 23

    Preis: 12,90 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Lori freut sich auf einen romantischen Wochenendausflug mit ihrem Ehemann Bill - aber ein fürchterlicher Sturm wirbelt ihre Pläne durcheinander, und sie strandet allein in einem kleinen Dorf in Sussex. Eine Unterkunft findet sie in dem historischen Wirtshaus "The King's Ransom". Als Lori in der ersten Nacht knarzende Türen und unheimliches Kinderlachen hört, ist ihre Neugier geweckt. Stimmen die seltsamen Geschichten, die sich um das Wirtshaus ranken? Treiben tatsächlich die Geister toter Schmuggler hier ihr Unwesen? Oder sollte sich Lori eher vor den lebenden Bewohnern des Gasthofs in Acht nehmen? Gemeinsam mit Tante Dimity geht sie den Geheimnissen auf den Grund...

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    Meine Meinung:


    Lori braucht ein wenig Erholung und so schlägt Bill ihr vor, das sie doch zusammen einen paar schöne Tage in Rye verbringen können. Die Kinder könnten sie bei William und Amelia lassen und auch Stanley wäre gut versorgt. Lori ist damit einverstanden und so machen sie sich auf den Weg, doch Bill muss vorher noch einen Klienten besuchen und Lori soll dann weiter nach Rye fahren, allerdings macht ihr dann ein Unwetter einen Strich durch die Rechnung und so landet sie in Shepney. Dort macht sie viele neue Bekanntschaften und erlebt einen sehr starken Zusammenhalt, doch irgendwas ist auch seltsam, denn Lori hört in ihrem Zimmer Geräusche, die sich nicht wirklich erklären lassen und so ist mal wieder ihr Spürsinn geweckt.


    Lori war eigentlich wie immer recht sympathisch, nur manchmal tätigt sie schon komische Aussagen und vor allem wird sie manchmal bei Leuten patzig, die das überhaupt nicht verdient haben. Ich frage mich ja eh, wie alle immer so freundlich und nett bleiben können bei manchen Kommentaren, jetzt nicht nur von Lori. Christopher, den Lori direkt am Anfang kennenlernt und mit dem sie ziemlich auf einer Wellenlänge ist, wird ihr ständiger Begleiter. Ich fand ihn ziemlich nett, aber am Ende hat auch er mich mal kurz irritiert, weil er sonst eher gelassen und neutral ist, aber da war er dann etwas ruppig. Manchmal denke ich ja, das könnte auch an der Übersetzung liegen, das man da was falsch interpretiert, denn es sind ja auch immer nur so einige Sätze zwischendurch.


    Ich fand das Buch eigentlich recht super, gerade durch diesen leichten Grusel mit den Geräuschen nachts, dann die Nachforschungen dazu, auch um herauszufinden wieso der Gasthof eigentlich "The King´s Ransom" heißt und wie sich alle in Zeiten der Not zusammenraufen und einander helfen. Nur irgendwie wurde mir das am Ende etwas zu sehr in die Länge gezogen, denn Lori und Christopher werden dauernd vertröstet und müssen dann halt am nächsten Tag nochmal einen neuen Versuch starten um etwas herauszufinden. Die Auflösung bezüglich der Geräusche fand ich übrigens echt interessant, denn darauf bin ich überhaupt nicht gekommen, das war also eine ziemliche Überraschung für mich, denn ich hatte in eine ganz andere Richtung gedacht, aber so war es um einiges besser.


    Veröffentlicht am: 21.03.2020

    Sehr gerne!!!!


    @Sabrina: Richtest du uns was ein!?


    Ich hab mir das Datum notiert und richte das Forum dann ein, wenn ich auch die Leserunden für Mai und Juni erstelle. Dann kann ich das alles in einem Wisch machen :jaja: