Beiträge von Melanie

    Diese Woche neu bei mir eingezogen:


      

    Beides Bücher, auf die ich dieses Jahr mit am meisten gewartet habe. Auf Carter warte ich und Castillo wird auch irgendwann die nächsten Wochen bei mir einziehen. Viel Spaß mit diesen beiden Thriller-Schätzen!

    Wir waren gestern in einer Sneak-Preview und haben "Anna" gesehen. Ein Film, für den ich so nicht ins Kino gegangen wäre, der uns aber sehr gut unterhalten und gefallen hat.


    "Halloween" hab ich letztes Jahr auch mit meinem Mann im Kino gesehen. Er fand ihn gut, ich ehrlich gesagt überhaupt nicht.

    Ich stelle beim Lesen im Bett den Tolino auch sehr niedrige Beleuchtung, was sich für meine Augen und meiner Meinung nach perfekt anfühlt.

    Ich habe mir einen Tolino ausgeliehen und erstmal ausprobiert, bevor ich ihn selbst gekauft habe. Bei uns gibt es die Möglichkeit in der Stadtbücherei. Vielleicht kannst du dir auch erstmal einen ausleihen und testen?


    Autor: Ahnhem, Stefan
    Titel: 10 Stunden tot
    Originaltitel: Motiv X
    Verlag: Ullstein
    Erschienen: 02.05.2019
    ISBN 10: 3550200056
    ISBN 13: 978-3550200052
    Seiten: 496
    Einband: Broschiert
    Serie: Fabian Risk (4)
    Preis: 14,99 Euro

    Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel.

    Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?

    Meine Meinung: Der Klappentext verspricht einen spannenden Fall. Ein Täter lässt die Würfel wählen wer sein nächstes Opfer wird und auch wann und wie es zu Tode kommen soll. Da es auf diese Weise weder ein Mordmotiv noch eine Verbindung zwischen Täter und Opfer gibt, scheinen die Fälle nahezu unlösbar. Gleich zu Beginn des Buches wird klar, dass auch Rechtsradikale eine große Rolle spielen, und später sogar Pädophilie in übelster Form.


    Soweit so gut? Nein, leider viel zuviel. Was anfangs sehr spannend ist, entwickelt sich in meinen Augen zu einem riesigen Durcheinander an Fällen und Erzählsträngen. Ich bin mir nach dem Beenden der Geschichte überhaupt nicht sicher, welche Tat wohin gehört. War es nun der Würfelmörder, die Rechten, oder gar der Kollege von Fabian Risk? Und dann ist da ja noch der zurückgebliebene "Kinderliebhaber", und nicht zu vergessen, die etwas tragische Familiengeschichte des Ermittlers Fabian Risk. Ich habe noch nie einen Thriller gelesen, in dem der Autor den Stoff von mindestens drei Bücher verbraucht hat. Es hat irgendwann überhaupt keinen Spaß mehr gemacht, weil ich einfach komplett den Überblick verloren habe. Und dann endet das Buch im Nirwana. Ich bin mir bewusst, dass es sich um eine Reihe handelt, und es sicher eine Fortsetzung geben wird, aber um in einem Jahr noch zu wissen worum es überhaupt geht, müsste ich 10 Stunden tot noch einmal lesen. Ich würde nicht von einem richtigen Cliffhanger am Ende reden, es endet gefühlt für mich an der falschen Stelle.


    Leider wird dieses für mich erste Buch des Autoren Stefan Ahnhem auch das letzte bleiben, so ein Durcheinander mag ich mir kein weiteres Mal antun. Da mich die Geschichte bis ungefähr zur Hälfte sehr gut unterhalten hat, gebe ich wohlwollende 2,5 von 5 Punkte.

    Veröffentlicht am: 15.05.2019

    Meine Mutter war ja mit mir schwanger, als sie auf einem "Queen"-Konzert war. Wahrscheinlich mochte ich die Musik deswegen schon als ich klein war und hab immer mitgesungen.

    Ich war mit meiner Tochter schwanger als ich auf einem PUR-Konzert war. Hat sie zum Glück nicht beeinflusst, heute bin ich nämlich kein Fan mehr. :D