Beiträge von Lilian

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    ch bin auch durch und mich hat die Geschichte ja schon vorher nicht richtig begeistern können, aber wie das dann am Ende noch alles in die Länge gezogen wurde mit Konstantin und Lissi war richtig anstrengend.


    das fand ich leider dann auch.

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    Es kam eigentlich immer nur das Gleiche und Lissi war dann auch schon wieder eifersüchtig wegen einer Frau mit der Konstantin geredet hat, aber wer das war, wurde dann auch nicht mehr aufgeklärt. Dann hätte man es doch auch nicht erwähnen müssen.


    Ja, das fand ich dann ja auch, dass es sich nur noch im Kreis drehte. Das mit der Einfersucht fand ich dann auch übertrieben.


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    Das mit Lissis Vater hatte ich ja schon im ersten Abschnitt angedeutet, es war einfach naheliegend, wenn man es so erwähnt wie hier. Wieso haben sich die Lissis Eltern jetzt eigentlich doch für die Modernisierung entschieden?! Das wurde irgendwie nicht wirklich deutlich und die Begründung, das sie Lissi das nicht alleine überlassen wollten, weil es doch so anstrengend sei und sie doch so gerne herumreist fand ich auch irgendwie seltsam.


    Ja, stimmt. Das war wirklich seltsam. Das habe ich mich auch gefragt.

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    Das mit Franzis Verlobtem fand ich auch unnötig, das hat ja jetzt überhaupt nichts neues gebracht, außer das gleich erstmal alle Männer blöd waren. Nur das Lissi sich ja dann direkt wieder, so betrunken wie sie war, in Konstantins Bett gelegt hat.


    Ja, stimmt. Ich fand das einfach unnötig und hätte das genauso wenig gebraucht wie die ganzen Bettgeschichten.

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    Den Heiratsantrag fand ich irgendwie ziemlich lieblos, das wirkte so heruntergerattert und das dann alle plötzlich kamen um zu feiern, auch Konstantins Eltern, war echt seltsam. Natürlich hatten sie nun monatelang Zeit über alles nachzudenken, aber das war ja auch schon Jahre vorher der Fall. Was war also anders?! Das Konstantin sich gegen die Übernahme der Arztpraxis seines Vater gestellt hat oder das er jetzt eine Freundin hat?!


    Ja, stimmt. Das war auch mein Problem. Das wirkte so unromantisch. Keine Ahnung woher der Wandel der Eltern kam. Eigentlich dürften sie doch nicht mal mit seiner Freundin einverstanden sein, oder? Vor allem seine Mutter nicht. Lissi ist doch nur Mittelklasse.

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    Vor allem hat Lissi ja auch immer gesagt, sie wollte das mit Konstantin nicht an die große Glocke hängen und es sollte doch eher geheim bleiben. Das er dann genau das durchzieht ist doch nicht verwunderlich. Aber das ist anscheinend auch wieder so eine beliebte Sache geworden in Büchern, das sich ein Charakter lieber von der Liebe abwendet, als nochmal enttäuscht zu werden, bzw. es nicht erträgt nochmal jemanden zu verlieren und dann gleich von Anfang an alles abblockt, so wie Konstantin.


    Ja, stimmt. Scheint so. Nur ich fand es blöd, dass dann wieder alles Übel an Konstantin hängen blieb und Lissi hat ja alles richtig gemacht. Dazu gehören immer noch zwei.

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    Für mich war das Buch eher ein Flop, ich war erst bei 6 von 10 Punkten, aber nach dem Schluss ist es dann doch noch weiter abgesackt und jetzt werden es wohl nur 4 Punkte.


    Für mich war nur das Ende ein Flop. Das ging echt gar nicht. Den Rest mochte ich ganz gerne, wenn auch nicht immer alles.

    das fällt mir mehr am Ende auf mit den Nebenkomplikationen. Hier ging es noch. Aber gegen Ende schreibe ich das ja auch. Stimmt, das mit Toni hätte auch nicht sein müssen. Da hätte man eher die Geschichte voran treiben können.

    Ja, stimmt. Da hast du natürlich recht.

    Stimmt. Deine Erinnerungen habe ich auch. Schnee ist schon immer was besonderes. Gerade so der Schnee von früher, wo noch richtig welcher lag.

    Ich bin durch. Leider konnte mich das Ende gar nicht mehr reizen. Es wurde viel zu ausgezerrt und nervig.

    Das Georg nun doch einen Herzinfarkt hatte fand ich schon blöd. Vorhersehbar war es auch. Andeutungen gab es ja, auch wenn es nicht so schlimm wirkte.

    Dass Franzis Verlobter fremd ging und dann auch so desinterresiert wirkte als Franzi ihn rausschmiss fand ich total unnötig und richtig nervig. Was sollte das? Das interessierte doch auch für die Geschichte überhaupt nicht. Ich fand das einfach nur unnötig und auch dämlich. Da fragt man sich wieso er überhaupt verlobt war. Ich hatte immer noch gehofft, dass das ein Missverständnis war. Ich hätte es nicht gebraucht und das hat noch mal doch einen sehr negativen Aspekt bei mir gebeben.

    Auch wurde das Ende viel zu ausgezerrt. Ich mag es nicht, wenn Veränderungen erst auf den letzen Seiten eintreffen und fand es auch unnötig. Das hätte viel eher kommen können. Dann hätte es runder gewirkt. So fand ich das Ende eher einfallslos. Irgendwann war auch mal gut. Außerdem schien es sich auch mehr ums Körperliche zu drehen und die Gefühle blieben mal wieder auf der Strecke. Vieles, was romantisch hätte sein können wirkte abgeschwächt. Und den Heiratsantrag am Ende fand ich auch übertrieben. Genau wie die Versöhnung mit dem Eltern im Epilog. (von Konstantin).

    Konstantins Mutter fand ich eh schrecklich. Da konnte ich auch mit dem Ende gar nichts anfangen. Das war mir zu gewollt Friede, Freude, Eierkuchen.

    Insgesamt gefiel mir das Buch aber schon gut. Es war die ganze Zeit nur ein Viersternebuch, da Lissi die Romantik oft ausbremste. Blöd fand ich auch, dass es hinterher wieder Konstantin war, der schlecht gemacht wurde und auf Lissi zukommen musste. Lissi hat ihn oft genug auf Abstand gehalten, aber darüber wurde kein Ton verloren.

    Toll fand ich übrigens auch Magda. Die mochte ich richtig gerne.

    Schade, dass das Ende so absackte. Sonst mochte ich das Buch und das Skiurlaubfeeling. Das konnte ich mir alles gut vorstellen. Von mir aus hätte es auch noch weihnachtlicher sein können und dass es dann doch so lange über Weihnachten hinaus ging fand ich auch etwas unnötig. Da kam vieles zu kurz.

    Aber wie gesagt. Trotz allem hat es mir ganz gut gefallen. Es war schon eins der besseren Weihnachtsbücher. Nur leider konnte mich nicht immer alles überzeugen.

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    Mich nervt es leider immer mehr, gerade das mit dem, das sie ja keine Beziehung wollen, aber dann dauernd in Situationen sind, wo man genau merkt, wie blödsinnig ihre Aussagen sind und sie sich nur selbst belügen.


    Leider wird das ja gerade gegen Ende sehr ausgezerrt und läuft mehr aufs Körperliche hinaus. Das finde ich schade, denn ich finde beide sind eher Beziehungstypen. Das wirkt auf mich zu konstruiert. Bisher hat mich das nicht so gestört, weil das andere passte.


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    Auch das Lissi dauernd eifersüchtig ist, bzw. Konstantin irgendwelche Affären unterstellt, obwohl alles immer ganz harmlos ist finde ich so übertrieben, da geht es mir wie Dir. Wenn dieser Aspekt nicht wäre, dann könnte die Geschichte für mich eigentlich ganz gut sein, aber so macht es mir keinen Spaß.


    Ja, sowas finde ich unnötig. Die Geschichte wäre gut ohne das ausgegangen. Das finde ich auch etwas schade.


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    Bei der Modernisierung bin ich irgendwie mehr auf Lissis Seite und finde ihren Vater da sehr seltsam, vor allem, das er so total ablehnend deswegen ist und dann lieber verkaufen will, obwohl Lissi ja schon mehrfach gesagt hat, sie liebt das Haus und würde gerne ihr Geld dareinstecken.


    Das stimmt. Das mit dem Verkaufen find ich auch blöd. Diesen ganzen Konflikt hätte man besser lösen können.

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    Ich meine wieso ist das so schlimm für ihn?! Es bleibt doch in der Familie und es profitieren doch auch alle davon. Das ist halt so ein Thema, wo man irgendwie merkt, das man nun irgendwas brauchte um es noch dramatischer zu machen. Dabei wäre das doch auch nicht nötig gewesen. Ich finde man muss auch in Weihnachtsgeschichten nicht immer alles so auf die Spitze treiben.


    Da muss ich dir recht geben. Ich denke es war Mittel zum Zweck. Wenn hätte man es ausführlicher erklären können. Dennoch hatte es mich bisher nicht so gestört.


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    Das mit Konstantins Bruder ist echt schlimm. Wäre ja schön, wenn es hier so ein richtiges Weihnachtswunder gäbe. Also, das sein Bruder vielleicht noch lebt, aber sein Gedächtnis verloren hat, aber so wirklich glaube ich das leider dann doch nicht. Aber wäre halt mal eine positive Sache.

    Ja, stimmt. Aber ich glaube eher nicht. Ich wüsste auch nicht wieso er dann plötzlich auftauchen sollte. Wie man das dann erklärt.



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    Ich bin ja noch nie Ski gefahren, aber es reizt mich auch gar nicht. Dafür war ich schon sehr oft bowlen und das mag ich ziemlich gerne :)


    Ich hatte beim Lesen schon fast wieder Lust auf den Skiurlaub, aber nur so wie früher. Das wird wohl nichts mehr. Ich bin Anfangs eher zufällig drüber gestolpert über die Herzkinder. Zweimal war ich da mit im Skiurlaub. Ich hatte zwar gesundheitliche Einschränkungen. Mehr als die anderen (waren ja alle Herzkinder), aber es hat dennoch Spass gemacht. Vor allem war die Gruppe auch toll. Dann war ich noch mal auf Klassenfahrt mit. Da gings dann auch schon etwas besser. Aber jetzt stand ich seit 2003 nicht mehr auf Skiern. Das Buch hat mich schon an die Skiurlaube erinnert. Besonders an die ersten beide. Ich denke gerne an dieser Zeit zurück. Das tolle war bei den ersten beiden male auch, dass wir damals von der Schule freigestellt wurden für die Freizeit. Im 3. Jahr bin ich dann aber nicht mehr mitgefahren, weil ich im Abschlussjahr war. Die machen das heute immer noch, aber sie fahren woanders hin und natürlich auch mit anderen Betreuern und so. Es hatte schon was.

    Ich bin nun auch hiermit durch. Bin gut voran gekommen.

    Ich mag es weiterhin gern, auch wenn mich Kleinigkeiten manchmal leicht ausbremsen, aber es stört mich nicht richtig.

    Lissi mag ich auch nach wie vor gerne. Oft finde ich sie aufmerksam, lieb und einfühlsam. Es ist schön wie sie sich um alles kümmert. Allerdings ist sie manchmal auch etwas extrem. Sie hat zwar recht, dass Modernisierung nicht schlecht ist, aber sie könnte auch versuchen ihre Eltern etwas besser zu verstehen. Sie geht zu wenig auf sie ein. Dass ihr Vater verkaufen will hätte er aber tatsächlich vorher mit ihr besprechen können. Immerhin geht es sie auch was an. Das finde ich irgendwie etwas seltsam. Auch, dass sie Konstantin ständig eine Affäre oder so anhängen will find ich blöd. Vor allem hätte einmal auch gereicht. Beim 2. Mal musste ich zumindest die Augen verdrehen. Es nervte mich nicht direkt, aber ich fand es unnötig.

    Konstantin mag ich weiterhin gerne und er tat mir total leid. Mit seinem Bruder hatte ich sowas in der Art vermutet. Dass sie aber gar nicht wissen, was passiert ist finde ich schon krass. Das Ungewisse ist das Schlimmste. Das kann ich mir gut vorstellen. Er hat auch ein paar Macken, die manchmal extrem sind, aber ich finde es nicht direkt nervig. Ich finde er hält sich ganz wacker. Dass er in der Küche ausgeholfen hat war klasse. Das war echt lieb von ihm. Auch wenn er ebenfalls was davon hatte. Auch als Arzt mag ich ihn gerne.

    Carvingski. Da musste ich grinsen. Auf denen bin ich damals auch gefahren. Bei den Skisachen kommen echt Erinnerungen an meinen Skiurlaub wieder. Ich hätte gerne noch etwas geoogelt um mehr darüber zu schreiben, aber leider ist mein Internet wieder zu schwach.

    Das Bowlen hat mir übrigens auch gefallen. Ich glaube ich habe erst einmal überhaupt gebowlt, aber ich kann mich noch dran erinnern. Das andere mal war normal kegeln. Von daher konnte ich mir das gut vorstellen.

    Magda mag ich übrigens auch sehr gerne. Mit ihrer Verletztung tat sie mir leid.

    Georgs Lage spitzt sich ja offenbar auch zu.

    Ich mag aber auch den Humor darin. Nur das beide sich selbst ausbremsen und unter keinen Umständen eine Beziehung wollen find ich nicht so schön. Das wird etwas ausgezerrt. Vor allem wirken beide auf mich wie Beziehungstypen.

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    Ich habe halt direkt vor diesem Buch eine Geschichte gelesen, wo das mit der Beziehung nicht wollen auch drin vorkam, zumindest von einer Seite und das hat irgendwie, gerade zum Ende hin, viel von dem Zauber genommen.


    Ich denke auch, dass es viel ausmacht, was man zuvor gelesen hat. Ich hatte jetzt eher schwächere Bücher im November. Da ist das hier schon mal wieder eine positive Überraschung.

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    Ich denke auch, dass es viel ausmacht, was man zuvor gelesen hat. Ich hatte jetzt eher schwächere Bücher im November. Da ist das hier schon mal wieder eine positive Überraschung. Und wenn man sowas zu oft liest empfindet man es ja auch ganz anders.

    Das Tobias irgendwie einen Unfall hatte im Schnee denke ich auch. Konstantin sagte ja auch schon öfters, das er eigentlich nicht in so einem Ort beschäftigt sein wollte und auch auf Lissis Angebot mit dem Skifahren hat er ja ganz seltsam reagiert, so abweisend.


    Genau. Da gab es schon recht viele Heinweise drauf.


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    Konstantins Eltern scheinen aber auch sehr wohlhabend zu sein und gerade seine Mutter scheint das ja voll auszuleben, ich denke, deswegen liegt auch viel im argen. Denn Konstantin war ja jetzt auch ewig in Afrika und hat dort geholfen, was ja für seine Mutter anscheinend nicht in Ordnung gewesen ist.


    Ja, stimmt. Allerdings scheinen die Eltern auch recht verwöhnt zu sein (zumindest die Mutter) und Konstantin geht ihnen ja offenbar eher aus dem Weg.

    Ich bin nun auch durch hiermit und mir gefällt die Geschichte bisher doch sehr gut. Du hast schon recht. Es stört etwas, dass beide keine Beziehung suchen, aber sonst habe ich eigentlich nichts auszusetzen. Es ist jetzt bisher vielleicht noch kein totales Highlight, aber doch ziemlich gut. Ich mag sowohl Lissi als auch Konstantin gerne, aber Konstantin lieber. Lissi ist mir etwas zu distanziert. Ich musste schon öfter schmunzeln oder gar etwas lachen und mag die Sprichwörter darin.


    Ich mag diese lockere winterliche Atmosphäre sehr. Lissi ist ein bisschen eigen, aber wirklich stören tut es mich nicht. Ich komme gut voran. So gut hatte ich es gar nicht erwartet. Mir gefällt das drumherum mit der Pension, dem Skifahren usw. Das erinnert mich auch etwas an meine eigene Skiurlaube, wo ich selbst Skiunterricht hatte und übrigens auch Skiwasser getrunken habe. Das war lecker. Allgemein mag ich die gemütliche und freundschaftliche Atmosphäre und es gibt noch keinen Charakter, den ich nicht mag.

    Das Kapitel mit Emily war recht traurig, aber auch gefühlvoll, aber dieses ich will keine Beziehung bremst die Romantik natürlich schon etwas aus. Da könnte wirklich meinetwegen noch mehr kommen.

    Das mit Tobias habe ich mir auch so gedacht. Ich denke auch es ist sein Bruder. Es klingt irgendwie so als sei er gestorben. Vermutlich bei Schnee? Und als gäbe sich Konstantin die Schuld daran, was sehr traurig ist. Ich bin gespannt was da rauskommt.

    Ein bisschen unschön finde ich auch das Verhältnis zu seinen Eltern, was sicher mit an der Sache mit Tobias liegt.

    Mit Lissis Vater könntest du Recht haben. Obwohl es für mich jetzt noch nicht ganz so schlimm klingt. Allerdings hat Konstantin schon recht. Mehr Bewegung täte ihm sicher gut.


    Ich bin bisher schon sehr positiv überrascht.

    Ich bin durch.

    Leider war das Buch nichts wirklich für mich. Ich fand Ruths Einstellung einfach nicht gut und sie selbst auch viel zu anstrengend. Ich konnte oft nur die Augen verdrehen. Wirklich ernst nehmen konnte ich sie nicht. Mir ging das auch alles zu gut aus und die Erkenntnis kam mir viel zu spät. Dass Noel nun auch noch eine Katze hatte war mir auch zu gewollt. Außerdem fand ich diesen biblischen Teil eher seltsam. Man hätte einfach viel mehr aus dieser Geschichte machen können.

    Diesen Abschnitt habe ich auch durch, aber ich weiß gar nicht was ich so dazu schreiben soll.

    Ich werde mit Ruth einfach nicht warm und kann nicht verstehen, dass sie nicht jetzt wenigstens mal umdenkt und dass sie Noel und seiner Familie diese ganze Lügen erzählt hat find ich auch nicht gut. Ich finde sie immer noch zu negativ eingestellt und kann mit ihr nichts anfangen.


    Noel und seine Familie finde ich eigentlich ganz nett, aber es wird etwas zu gewollt übertrieben wie herzlich sie Ruth aufnehmen. Sie ist ja wirklich eine praktsich Fremde. Auch wie sie zu Noel steht finde ich eher seltsam. Ihr ganzes Verhalten kann ich nicht ganz nachvollziehen. Also Ruth. Außerdem warte ich noch auf eine Veränderung bei ihrem Verhalten zu der Umbring-Sache. Das finde ich zu übertrieben.

    Nyx :

    Ah, danke für die Erklärung. Die hatte ich glatt überlesen.

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    Ich finde das auch alles sehr depressiv und traurig bisher und der Klappentext lässt jetzt auch wirklich nicht so etwas heftiges erwarten.

    Ja, genau. Das mit dem Klappentext finde ich auch. Da erwartet man was leichtes.


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    Ich verstehe auch nicht warum sie sich nicht wieder einen Bürojob gesucht hat wenn sie das so gut konnte und wenn sie gut darin war und auch besser verdient hat!!


    das hab ich auch nicht verstanden. Vermutlich war es so bequemer.

    So, die ersten 50 S. sind gelesen.

    Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht ganz was ich davon halten soll. Ich glaube mir fehlen einfach die Hintergründe um wirklich mitfiebern zu können. Man wird in eine Welt voller Verlust geschmissen, aber die Menschen, die Ruth verloren hat lernt man gar nicht kennen. Und ja, das ist alles traurig, aber wirklich warm werde ich nicht mit Ruth. Ich finde sie ist viel zu negativ eingestellt bzw. es wird alles viel zu negartiv hingestellt. Und das finde ich auch ziemlich deprimirend.

    Irgendwie wird sich hier auch ziemlichen Klischees bedient. Ruth muss natürlich erst ganz am Boden liegen bevor was gutes entsteht. Besonders bei Weihnachtsbüchern ist das ja sehr bliebt. Bei Ruth find ich das aber besonders übertrieben. Es wirkt viel deprimierter als es im Klappentext angeprisen steht. Außerdem finde ich bei so einem dünnen Buch die Vorgeschichte zu lang und das mit ihren Familienangehörigen finde ich traurig, wird mir aber zu sehr thematisiert. Und dass der Kater auch noch sterben musste war ja klar.

    Dass sie sich aber gleich umbringen will finde ich doch sehr übertrieben. Sie könnte ja auch was draus machen. Klar, sie hat nicht viel Geld (auch sehr klischeehaft), aber sie könnte ja zumindest versuchen einen besseren Job zu kriegen oder sowas. Und vor allem sollte sie sich mehr an Trina halten. Die zwei scheinen doch gut befreundet zu sein, aber dennoch wirkt Ruth auf mich eher verschlossen. Aber Trina hat ihr ja angeboten Weihnachten bei ihr zu verbringen und es wirkte als würden die zwei sich so gut verstehen, dass Ruth das ruhig hätte annehmen können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Trina es gut fände, wenn sie noch eine andere Erwachsene und nicht nur die Kinder im Haus hätte. Ich denke sie fühlt sich auch oft alleine.

    Den Chef finde ich überigens schrecklich. Ich seh auch keinen Sinn darin wie er seine Angestellten behandelt. Er kann froh sein, dass er sie hat. Ich finde es sowieso verwunderlich, dass sich noch keine einen anderen Job gesucht hat. Das muss man sich nun wirklich nicht antun. Klar meistens sind sie dann wirklich auf den Job angwiesen, aber sie könnten ja wenigstens versuchen woanders was zu finden.

    Mir ist das einfach alles etwas too much. Zu dick aufgetragen. Ich hoffe diese Stimmung bleibt nicht so depressiv. Allerdings scheint Ruth nicht besondrers positiv eingestellt zu sein. Gott sei Dank ist das Buch nicht so lang.

    Hätte nicht gedacht, dass ich doch so viel dazu schreibe.