Beiträge von Blackfairy71

    Okay, dann überlege ich doch glatt, das noch mal wieder einzubauen.

    Ich habe ja auch die Follower-Liste rausgefeuert. Wie habt ihr das gemacht? Es kann mir auf meinem Blog ja keiner mehr folgen....

    Die habe ich auch drin gelassen. Ich habe nur ein Impressum angelegt und eine Extraseite für den Datenschutz. Ansonsten habe ich eigentlich nicht viel an meinem Blog verändert, wenn ich so darüber nachdenke :/ Noch hier und da eben ein paar Hinweise zum neuen EU-Datenschutzgesetz, aber ansonsten...

    Doch das geht noch, du musst nur ein paar Klicks mehr machen und den Beitrag, dem du ein Herzchen verpassen möchtest, direkt öffnen. Dann kannst du auch Kommentare schreiben, wenn du möchtest.

    Eigene Meinung:


    Frankfurt im Dezember 1951. Eva hat ihren Mann im Krieg verloren. Ein Jahr zuvor hat sie kurz vor Weihnachten erfahren, dass er in Kriegsgefangenschaft gestorben ist. Nun steht sie mit ihrer kleinen Tochter Lotte, die ihren Vater nie kennengelernt hat, alleine da. Als sie Paul kennenlernt, hofft sie auf einen Neuanfang. Aber auch ihn lassen die Erlebnisse des Krieges nicht los und er weigert sich, Weihnachten zu feiern. Kurz vor den Feiertagen eskaliert die Situation und als Paul Lotte schlägt, weil das Mädchen einen kleinen Esel mit nach Hause bringt, verlässt Eva mit ihr die Wohnung. Aber wo soll sie hin, einen Tag vor Heiligabend? Aber dann geschieht doch noch ein Weihnachtswunder, an dem der kleine Esel Hermann nicht ganz unschuldig ist.


    Die perfekte Geschichte für die Zeit kurz vor Weihnachten. Die knapp 170 Seiten lassen einen in eine frühere Zeit eintauchen. Die Zeit nach dem Krieg in Deutschland ist schwierig, auch wenn das Land nach und nach wieder aufgebaut wird. Weihnachten bringt da ein Stück Hoffnung und eine Art Flucht aus dem trostlosen Alltag. Man möchte die Zeit einfach nur mit den Menschen verbringen, die einem wichtig sind, denn viele sind im Krieg geblieben und kommen nie mehr heim. Ein leckeres Essen an Heiligabend, danach Kekse und gemütlich zusammensitzen. Geschenke sind nicht wichtig.

    Ein Hauch von Märchen steckt ebenfalls in der Geschichte und vielleicht auch ein kleiner Einfluss von Dickens "Weihnachtsgeschichte". Zumindest musste ich beim Leierkastenmann irgendwie an die Geister der Weihnacht denken.


    Sehr schön weihnachtlich ist auch das Buch an sich, das Cover ist liebevoll gestaltet mit einem festen Einband. Auch wieder eine Bestätigung für mich, dass "echte" Bücher einem einfach viel mehr geben, als ein E-Book.


    Linda Winterberg ist übrigens ein Pseudonym der Autorin Nicole Steyer.


    Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für gemütliche, besinnliche Lesestunden in der Weihnachtszeit...aber natürlich auch im ganzen Jahr. Man sollte allerdings Taschentücher in der Nähe haben. ;-)


    Veröffentlicht am: 20.12.2019

    Eigene Meinung:


    London im Jahr 1900. Matilda Gray arbeitet als Lehrerin in der Privatschule Riverview. Nach dem Tod ihrer Eltern hat ihr älterer Bruder sie darin unterstützt, einen Beruf zu ergreifen und unabhängig zu sein. Nicht selbstverständlich zur damaligen Zeit. Auch die meisten ihrer Schülerinnen werden durch die Bildung in der Schule darauf vorbereitet, an der Seite ihrer künftigen Ehemänner einen guten Eindruck zu machen und bei gesellschaftlichen Anlässen Konversation betreiben zu können. Matildas Bemühen, die Mädchen zu unabhängigen, eigenständig denkenden jungen Frauen zu erziehen, wird von der Schulleitung nicht immer gern gesehen. Als Laura Ancroft, eine Schülerin, in die Matilda besonders viel Hoffnung gesetzt hat, plötzlich nicht mehr zur Schule kommt, um stattdessen mit ihrem Vormund eine ausgedehnte Europareise zu unternehmen, kommt ihr das merkwürdig vor. Und als sie dann von Laura eine Postkarte mit einer verschlüsselten Botschaft aus Italien bekommt, ist sie überzeugt, dass das Mädchen nicht freiwillig die Schule verlassen hat und ihr Vormund es keineswegs so gut mit ihr meint, wie er es in der Öffentlichkeit darstellt. Und was bedeuten die Dinge, die Matilda in Lauras Zimmer findet, u.a. anscheinend ein mehr als zweihundert Jahre altes Tagebuch? Zusammen mit dem Historiker Stephen Fleming begibt sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit, in eine dunkle Zeit Londons, als die Pest in der Stadt wütete.


    "Das Haus in der Nebelgasse" ist mein drittes Buch von Susanne Goga und auch dieses hier hat mir wieder richtig gut gefallen. Der Autorin gelingt es mit ihrem bildhaften Schreibstil das London um die Jahrhundertwende 1900 wieder lebendig werden zu lassen. Zusammen mit Matilda begibt sich der Leser auf Spurensuche in die teilweise dunklen Straßen der Stadt und begleitet eine mutige junge Frau auf ihrem Weg, um ein Rätsel zu lösen, das mehr als zweihundert Jahre verborgen war. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein schlüssiges Gesamtbild.


    Auch erhält man einen guten Einblick in die damaligen Konventionen und Lebensumstände, besonders was die Stellung der Frau in der Gesellschaft betraf. Oft wird davon gesprochen, was sich "nicht schickte" oder "unziemlich" war.


    Ein bisschen Romantik ist auch dabei, aber wohl dosiert und "Das Haus in der Nebelgasse" ist keinesfalls ein Liebesroman. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die trotz aller Widrigkeiten versucht, ihren Weg zu gehen und ihr Leben so zu leben, wie sie es möchte.


    Wer andere Bücher der Autorin mochte, wie z. B. "Der verbotene Fluss" oder "Der dunkle Weg" wird auch dieses hier gerne lesen.


    Veröffentlicht am: 16.12.2019

    Ein tolles Buch und ein wunderbares Ende!

    Ich wusste doch, dass John nicht nur ein Diener ist. Und wie schön, dass deVries Anna sein Anwesen vermacht hat. Nun bekommt sie doch noch ihre eigene Werkstatt.

    Herrlich, wie sie ihren Widersachern vor der Königin die Stirn geboten und am Ende gewonnen hat.

    Und John bekommt sie auch noch dazu. :)