Beiträge von Blackfairy71

    Komplett zuhause und gelesen habe ich:


    -Sookie Stackhouse Reihe von Charlaine Harris
    -Blood Ties von Tanya Huff
    -Rauch und....-Trilogie von Tanya Huff
    -Jonathan Barrett Reihe von P.N. Elrod (vierteilige historische Vampirgeschichte)
    -Kate Burkholder Reihe von Linda Castillo


    Folgende Reihen - soweit auf deutsch erschienen - habe ich und auch schon gelesen:
    -Anita Blake Reihe von Laurell K. Hamilton
    -Die dunklen Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher


    Folgende Reihen besitze ich komplett, habe aber noch nicht alle Teile gelesen:
    -Smoky Barrett Reihe von Cody MacFadyen (Teil 4 fehlt noch)


    Und diese Reihen hier lese ich, habe aber noch nicht alle aktuellen Teile zuhause:
    -Chicagoland Vampires von Chloe Neill (bis einschl. Band 5)
    -Jessica Balzano & David Byrne von Richard Montanari (bis einschl. Band 5)
    -Die Chronik der Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein (bis einschl. Band 7)
    -Women of the other world von Kelley Armstrong (hier habe ich nur die Werwolf- und Hexenteile mit Elena und Paige)
    -Anna Strong von Jeanne C. Stein (bis einschl. Band 5)
    -Ruf des Blutes von Tanya Carpenter (bis einschl. Band 4)
    -Mercy Thompson Reihe von Patricia Briggs (bis einschl. Band 5)

    Wenn ich so überlege, fallen mir gar nicht viele Bücher ein, die ich als Einzelbände gelesen habe. :ratlos:
    Ich lese sehr viele Reihen, zu meinen Lieblingen gehört z.B. Jim Butchers Urban Fantasy "Die dunklen Fälle des Harry Dresden", da kommt dieses Jahr Teil 15 auf deutsch heraus.
    Geliebt habe ich auch die Sookie-Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris, aber da kam ja Anfang des Jahres der letzte Teil heraus.


    Ärgerlich finde ich, wenn der deutsche Verlag plötzlich mittendrin beschließt, die Reihe nicht weiter zu übersetzen und zu veröffentlichen. So geht es mir jetzt mit Anita Blake von Laurell K. Hamilton. :mad:


    Bei den ganzen Reihen finde ich es aber auch ganz erholsam, zwischendurch mal wirkliche Einzeltitel zu lesen. Als letztes war das glaube ich bei mir "Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey. Ach ja und "Zwischen uns das Meer" von Kristin Hannah.

    Ich lese eigentlich langsam, finde ich. Im Durchschnitt brauche ich für ein Buch 2 Wochen....es sei denn, ich habe Urlaub, dann geht es auch schneller. :D:
    Aber ich muss auch nicht durch ein Buch hetzen, ich lese lieber entspannt und in Ruhe, denn es soll ja auch Spaß und Freude machen.

    In den letzten Jahren eher weniger, dafür gibt es einfach zu viele schöne Bücher, die ich noch gar nicht kenne.
    Aber früher habe ich viele Bücher mindestens zwei mal gelesen, Dracula z.B. oder Bücher von Stephen King.


    Autor: Silvia Kaffke
    Titel: Das dunkle Netz der Lügen
    Originaltitel: s.o.
    Verlag: rororo
    Erschienen: 01.03.2012
    ISBN-10: 3499253771
    ISBN-13: 978-3499253775
    Seiten: 496
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Fortsetzung von "Das rote Licht des Mondes" (Robert Borghoff-Reihe Band 2)
    Preis: 9,99 Euro


    Eigener Text:
    Sechs Jahre sind vergangen, seit Lina nur knapp der Ermordung durch ihre Zwillingsschwester Mina Bleibtreu und ihrem Liebhaber Reppenhagen entkommen ist. Mina verschwand damals spurlos und ihre Söhne Emil und Josef blieben bei Linas Bruder Georg.
    Lina ist nun mit dem Polizeichef Robert Borghoff verheiratet und besitzt ein gut gehendes Bekleidungsgeschäft in Ruhrort. Die Damen der gesamten feinen Gesellschaft lassen bei ihr ihre Kleider schneidern. Eigentlich könnten sie und Robert nun ein ruhiges Leben führen.
    Aber dann passieren einige unschöne Dinge. In Ruhrort scheint eine Diebesbande am Werk zu sein und eine der Näherinnen aus Linas Geschäft wird überfallen. Hängen die Einbrüche damit zusammen?
    Cornelius von Sannberg, ein guter Freund von Lina und Robert, wird des Mordes an seiner jungen Frau verdächtigt wird. Mina versucht ihre Söhne auf gerichtlichem Wege zurückzubekommen. Und das Hausmädchen Finchen hat Probleme mit ihrem Mann Simon, der ihr sauer verdientes Geld verspielt und versäuft, während sie vier Kinder großzieht.


    Nachdem ich von "Das rote Licht des Mondes" so begeistert war, habe ich mir von der Fortsetzung natürlich einiges versprochen. Und wurde nicht enttäuscht. Silvia Kaffke hat einen wunderbaren Schreibstil, sie schreibt so anschaulich, man ist immer mitten im Geschehen und sieht jede Szene lebendig vor sich. Und mit Lina hat sie eine wunderbare Figur erfunden, die für die Verhältnisse ihrer Zeit eine starke und selbstbewusste Frau ist.
    Auch das Wiedersehen mit vielen anderen Charakteren aus Ruhrort hat mich sehr gefreut. Und ich fand es schön, eine Geschichte zu lesen, die gar nicht so weit entfernt von meiner Heimat spielt.


    Es ist kein Muss, den ersten Teil gelesen zu haben, aber ich würde es empfehlen und es lohnt sich wirklich.
    Ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen mit Lina, Robert, Finchen und allen anderen


    Veröffentlicht am: 14.08.2014


    Autor: Bram Stoker
    Titel: Dracula
    Originaltitel: Dracula
    Verlag: Deutscher Taschenbuchverlag
    Erschienen: 01.02.2014
    ISBN-10: 3423142995
    ISBN-13: 978-3423142991
    Seiten: 592
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: 12,90 Euro


    Eigener Text:
    Der junge Anwalt Jonathan Harker wird von seinem Chef beauftragt, nach Rumänien zu reisen, genauer gesagt in das entlegene Transsilvanien. Um die Erlebnisse festzuhalten, schreibt er Tagebuch.
    In einem riesigen, alten Schloss erwartet ihn ein alter Mann, Graf Dracula. Dieser möchte ein Haus in London kaufen, die Carfax Abtei. Das Schloss scheint leer und verlassen, aber der Graf ermahnt Jonathan, gewisse Bereiche nicht zu betreten. Dracula bittet ihn ein paar Tage zu bleiben, um ihm von England zu erzählen.
    Jonathan Harker erlebt merkwürdige Dinge während seines Aufenthaltes auf Schloss Dracula. Der Graf taucht immer nur nachts auf, er isst und trinkt nie und hat, wie es scheint, auch kein Spiegelbild. Und ständig soll er Briefe nach Hause schreiben, die nicht der Wahrheit entsprechen. Er versucht zu fliehen, scheitert aber.
    Währenddessen wartet Jonathans Verlobte Mina Murray im englischen Whitby auf Nachricht von ihm.
    Durch Tagebucheinträge und Briefe von Mina erfährt der Leser, dass es inzwischen auch in England merkwürdige Ereignisse gibt. Minas Freundin Lucy beginnt plötzlich zu schlafwandeln und scheint immer kränker zu werden. Ihr Verlobter Arthur macht sich große Sorgen und Dr. Seward benachrichtigt einen alten Freund aus Studienzeiten: Professor Abraham Van Helsing. Dieser reist nach Whitby und ist äußerst besorgt über Lucys Zustand. Sein Verdacht: Ein Vampir saugt ihr das Blut aus!
    Eine Jagd beginnt, die schließlich bis zurück nach Transsilvanien führt.


    Sicher wollte Bram Stoker mit seiner Darstellung des Grafen Dracula keinen Sympathieträger schaffen. Trotzdem war der Vampir für mich nie ein Monster, sondern einfach eine tragische Figur. Am besten kommt dies in der Verfilmung von Francis Ford-Coppola herüber, da sie auch am detailgetreusten ist.
    Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk, ein absoluter Klassiker der Schauerliteratur. Den Erzählstil und die altmodische Sprache finde ich faszinierend. Die Geschichte besteht aus den Tagebucheinträgen und Briefen von Mina, Jonathan, Lucy und Van Helsing, aus Tonaufnahmen von Dr. Seward sowie Zeitungsartikeln beispielsweise über den Schiffbruch und über eine „geheimnisvolle weiße Frau“. So wird die Handlung aus mehreren Perspektiven erzählt und ist daher sehr vielschichtig.
    Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem Vampirbuchfan. Wer ist schon Edward Cullen im Vergleich zu Graf Dracula? Ein weichgespülter Milchbubi. ;-)
    Sehr schade, dass Bram Stoker den Erfolg seines Buches nicht mehr erlebt hat, denn zu seinen Lebzeiten war „Dracula“ ein Ladenhüter. Kaum zu glauben!


    Veröffentlicht am: 14.08.2014


    Autor: Glen Duncan
    Titel: Der letzte Werwolf
    Originaltitel: The last Werewolf
    Verlag: Fischer Taschenbuch
    Erschienen: 21.02.2013
    ISBN-10: 3596191629
    ISBN-13: 978-3596191628
    Seiten: 416
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:
    Klappentext: Sex, Gewalt und Philosophie - ein Werwolfroman, wie es noch keinen gab
    Seit über 150 Jahren werden Werwölfe überall auf der Welt unerbittlich gejagt. Nun ist es soweit: es gibt nur noch einen einzigen – Jacob Marlowe. Marlowe, lebensmüde und gepeinigt von den Erinnerungen an seine Taten, will aufgeben. Doch ein brutaler Mord und eine außergewöhnliche Begegnung bringen ihn dazu, sich dem Kampf um sein Leben neu zu stellen....


    Meine Meinung:
    Endlich mal wieder ein Autor, der Werwölfe nicht als kuschelige, weichgespülte, vegetarisch-lebende Wölfchen darstellt, sondern als das, was sie sein sollten: Monster, die einmal im Monat durch den Einfluss des Mondes zum Tier werden und dann Menschen fressen müssen, einfach weil es ihr Instinkt, ihr Wesen ist.
    Jacob, der hier in der Ich-Form erzählt, ist seit 167 Jahren ein Werwolf und langsam müde. Er trinkt Whiskey und raucht, schließlich kann ihm das nicht schaden. Er hat alles gesehen, alles erlebt, alles gelesen und ist es leid, auf der Flucht zu sein. Und nun erzählt ihm sein bester Freund auch noch, dass er der letzte seiner Art ist. Die Jagdgesellschaft "WOKOP" hat einen anderen Werwolf erledigt und nun ist Jacob als letzter übrig.
    Aber sein Erzfeind Grainer will ihn nicht sofort erledigen, er lässt ihm einen Monat Zeit. Bis zum nächsten Vollmond. Denn er will nicht den Menschen töten, sondern das Monster.
    Für Jacob kein großer Unterschied, denn der Wolf ist immer in ihm, seitdem er damals in Wales gebissen wurde. Er steckt voller Zynismus und macht sich auf den Weg dorthin, wo es begann, um es zu ende zu bringen. Zusätzlich quälen ihn Erinnerungen an ein Ereignis, das kurz nach seiner Verwandlung passierte. Aber dann trifft er zufällig auf jemanden, der sein Leben und seine Einstellung dazu komplett ändert...

    Glen Duncan schreibt sehr anschaulich, bildgewaltig, philosophisch, manchmal fast schon poetisch. Aber auch brutal und blutig.
    Zum Ende gibt es einen Wechsel in der Erzählperspektive, der auf die bereits erschienene Fortsetzung vorbereitet. Man kann "Der letzte Werwolf" aber auch als abgeschlossene Geschichte betrachten, es ist kein Auftakt einer neuen Serie im eigentlichen Sinne.

    Für Fans von "Twilight" ist das Buch sicher nichts. Aber mir hat es sehr gut gefallen.


    Veröffentlicht am: 14.08.2014

    Manchmal ist die Story etwas verwirrend und man fragt sich, auf was die Autorin hinaus will. Aber im Laufe des Buches klärt sich alles und der Leser ahnt, um was es geht. Einige Längen gibt es zwar zwischendurch, aber insgesamt eine interessante und vor allen Dingen gut ausgedachte Geschichte.

    Wer sich für Irland und seine Sagen und Legenden interessiert und Bücher mit einer Mischung aus Mystery und Science Fiction mag, dem wird „Der lockende Ruf der grünen Insel“ sicher gefallen. Die Inhaltsangabe ist allerdings etwas irreführend, aber das weiß man erst nach Lesen des Buches.

    Normalerweise bin ich kein so großer Fan von Zeitreisegeschichten. Aber ich würde dieses Buch auch eher als Mix aus Fantasy und Historischem Roman bezeichnen. Danas Geschichte hat mich gleich gefangen genommen und ich kann ihre Liebe zu Schottland sehr gut nachfühlen. Leider war ich selbst noch nie dort, aber es ist schon lange mein Traum. Auch der Autorin merkt man ihre Verbundenheit zu diesem Land an, man sieht die Landschaft in ihren Beschreibungen und auch die Menschen direkt vor sich.
    Und als dann zum Ende hin noch ein Song der Gruppe Runrig (eine meiner Lieblingsbands) zitiert wird, kamen mir doch tatsächlich ein paar Tränchen. Überhaupt wird die Geschichte zum Ende hin sehr emotional, aber nicht kitschig.
    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, Dana mochte ich von Anfang an, auch Marc und Danas Vater sowie den kauzigen Scott. Aine und Ardan waren mir ebenfalls gleich sympathisch, denn Ardans anfängliches Verhalten gegenüber Dana und auch gegenüber seiner Tochter Mael war für mich durchaus nachvollziehbar.


    "Der Feenturm" kann ich allen empfehlen, die gerne Fantasy lesen, sich für das Keltentum, ihre Mythologie und die schottische Geschichte interessieren und auch nichts gegen einen Hauch Romantik haben. Wie gesagt, wohl dosiert und nicht zu schmalzig. :-) Es passt einfach zum Verlauf der Geschichte.
    Fazit: Eine Reise in die Vergangenheit kann die Zukunft beeinflussen....und das kann sowohl gut als auch schlecht sein. ;-)

    Ich werde Sookie vermissen. Anfang des Jahres kam ja der letzte Band der Reihe heraus. Sie und die Bewohner von Bon Temps sind für mich über die Jahre fast sowas wie Freunde geworden.
    Aber man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist und das hat Charlaine Harris gemacht.

    Auch eine meiner Lieblingsreihen. Was mir gefällt ist die doch recht realistische Darstellung. Klar, es gibt keine Vampire.....aber falls doch, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass so eine Verwandlung passieren könnte.
    Gut gefällt mir auch der Krimianteil der Bücher.

    Leider war dieses Buch nicht wirklich meins. Ich wurde nicht richtig warm damit. Die Story an sich war schon interessant, also die Idee, aber die Umsetzung hat mir weniger gefallen. Die Geschichte floss so vor sich hin. Teilweise war sie sogar etwas zäh.


    Genauso habe ich es auch empfunden. Man hätte viel mehr daraus machen können, aber die Autorin hat meiner Meinung das Potential der Geschichte verschenkt.

    Also hocherotisch fand ich es jetzt nicht, aber Charley ist cool. Sie erinnert mit ihrer großen Klappe und ihrem Talent, sich regelmäßig in Schwierigkeiten zu bringen, ein bisschen an Anita Blake. Die Geschichte ist flüssig erzählt mit einem lockeren Schreibstil und bietet gute Unterhaltung mit der richtigen Portion Humor. Ich musste oft schmunzeln angesichts Charleys Sprüchen und Gedankengängen.
    Aber auch Emotionen sind dabei. Denn wie soll ein kleines Mädchen damit umgehen, dass es Geister sieht und nicht verstehen kann, wieso die Erwachsenen diese nicht sehen und sie als Lügnerin hinstellen? Und das von der eigenen Stiefmutter.

    Dies ist der erste Teil der Urban-Fantasy-Reihe um Schnitterin Charley Davidson. Und mal was anderes, denn es kommen weder Vampire, noch Werwölfe darin vor. :D: