Beiträge von Blackfairy71

    Ich bin heute auch durch, es las sich aber auch wirklich wie im Flug.

    Und der Cliffhanger am Ende ist echt fies...bis August ist es ja noch ein wenig hin, seufz.


    Fragen über Fragen, immer mehr. Ich hatte ja die Hoffnung, dass zumindest ein Teil aufgelöst wird in diesem Teil.

    Also dass Eileen etwas mit den Anschlägen auf Lexie zu tun hat, hoffe ich nicht. Und Mary...ihr traue ich auch nicht wirklich.

    Tja, wir werden warten müssen bis zum 2. Teil. :ratlos:

    Sicher gibt es Gründe für einen E-Reader, bei gesundheitlichen Problemen würde ich sicher auch meine Meinung ändern, wenn auch schweren Herzens.

    Aber Hardcover lese ich eh nur höchst selten. Und Platzmangel haben wir (noch) nicht. Das dauert auch noch ein wenig. :D:

    Audrey Kepler erbt nach dem Tod ihres Ex-Freundes Tony dessen Elternhaus Thornwood House in Queensland. Da sie und Tony schon seit Jahren getrennt waren, will sie es zuerst nicht haben und fährt mit ihrer elfjährigen Tochter Bronwyn dorthin, um eine Bestandsaufnahme für den Verkauf zu machen. Aber dann ist sie fasziniert von dem alten Landhaus und seinem verwunschenen Garten. Außerdem hofft sie, hier mehr über Tony zu erfahren, denn anscheinend hatte er viele Geheimnisse, die seine Familien betreffen. Audrey findet in einem Zimmer in Thornwood House eine alte Fotografie von Tonys Großvater, Samuel Riardon. Von ihrer neuen Bekannten Corey erfährt sie, dass er kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Aber aus irgendeinem Grund kann Audrey das nicht glauben und stellt eigene Recherchen über die Vergangenheit und Tonys Familie an. Als sie dann einen Stapel alter Briefe findet, scheint sich ihr Verdacht zu bestätigen, dass der wahre Mörder noch lebt. Mit ihrer Neugier bringt sie allerdings nicht nur sich selbst in große Gefahr.


    "Das Rosenholz Zimmer" ist der erste Roman von Anna Romer und ich muss sagen, er hat mir besser gefallen als ihr zweites Buch.

    Die gesamte Geschichte ist sehr gut konstruiert und von Anfang bis Ende schlüssig durchdacht. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und am Ende wird deutlich, wie übel das Schicksal einer Familie über Generationen mitgespielt hat.


    Der größte Teil der Handlung spielt in der Gegenwart und wir erleben mit, wie Audrey nach und nach immer tiefer in die Familiengeschichte ihres Ex-Freundes verstrickt wird.

    Durch die Briefe aus der Zeit der Vierziger Jahre sowie die Tagebucheinträge aus den Achtzigern gibt es auch Teile, die in der Vergangenheit spielen.

    Es gibt überraschende Wendungen und wenn man denkt, so, jetzt haben wir des Rätsels Lösung, geht es wieder in eine andere Richtung.


    Die Autorin beschreibt auch immer wieder anschaulich und liebevoll die australische Landschaft, die Pflanzen- und Tierwelt. Sicher hätte das Buch auch in einem anderen Land spielen können, aber ich glaube, das wäre nicht dasselbe gewesen. Der Geschichte würde etwas von ihrem Zauber fehlen, ohne die Glockenvögel, die Wippflöter oder die Dollarvögel.


    Fazit: Eine spannende, emotionale Familiengeschichte über mehrere Generationen, deren Jahrzehnte alte Geheimnisse sich bis heute auf die Gegenwart auswirken.


    Veröffentlicht am: 12.06.2019


    Australien, New South Wales. Ruby Cardel ist 12 Jahre alt, als ihre ältere Schwester nahe der elterlichen Farm stirbt. Ruby war bei ihr, kann sich aber weder an das Ereignis selbst erinnern, noch an den Zeitraum des ganzen Jahres danach. Inzwischen lebt sie ihr Leben in einer kleinen Küstenstadt, führt einen Buchladen und ist seit ein paar Jahren mit einem erfolgreichen Autor zusammen. Doch die Unwissenheit über das, was damals mit ihrer Schwester passiert ist, quält sie immer wieder. Als sie nach achtzehn Jahren zurück nach Lyrebird Hill reist, dem Haus ihrer Kindheit, stürmen Erinnerungsfetzen auf sie ein und Stück für Stück setzt Ruby die Puzzleteile ihrer Vergangenheit wieder zusammen. Und dabei kommt ein tödliches Geheimnis ans Licht...


    Anhand des Klappentextes ist hier nicht zu erkennen, dass "Am dunklen Fluss" ein Roman ist, der auf zwei oder wenn man es genau nimmt, auf drei Zeitebenen spielt.

    In der Gegenwart lernen wir Ruby kennen, die langsam aufgrund ihrer Erinnerungen den Geheimnissen um den Tod ihrer Schwester auf die Spur kommt. Diese Zeit wird in Rückblenden erwähnt, meist sind es aber nur kleinere Sequenzen.

    Ein weiterer, größerer Part wird aus Sicht von Brenna, Rubys Ur-Großmutter, im Jahr 1898 erzählt.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, in die Geschichte um Ruby reinzukommen und musste mich mit dem Schreibstil erst anfreunden. Die Teile um Brenna haben mir auch ein bisschen besser gefallen.

    Sehr anschaulich und lebendig sind auf jeden Fall die landschaftlichen Beschreibungen Australiens.

    Zwischendurch gibt es sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart immer wieder Wendungen und Überraschungen, die die Spannung aufrecht halten. Am Schluss wollte ich unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt.


    Wie gesagt, anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mit Ruby warm zu werden. Aber mit der Zeit mochte ich sie dann doch. Brenna dagegen war mir gleich sympathisch und ich habe mit ihr gelitten, bei allem, was sie durchmachen musste.


    "Am dunklen Fluss" ist nach "Das Rosenholzzimmer" der zweite Roman von Anna Romer. Dieser liegt noch auf meinem SUB und wird sicher bald gelesen.


    Wer gute Unterhaltung mag und Geschichten, die die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpfen, dem wird das Buch sicher auch gefallen.


    12.06.2019