Beiträge von Karin


    Autor: Destratis, Esther

    Titel: Die Gezeiten von Cramond

    Originaltitel: -

    ASIN: B08GM371WM

    Dateigröße: 2375 KB

    Einband: eBook

    Preis: 2,99 Euro


    Inhalt:

    In Alice Leben geht momentan alles drunter und drüber. Ihr wird gekündigt und mit ihrer pubertierenden Tochter versteht sie sich momentan gar nicht. Cathy fragt immer öfter nach ihrem Vater. Doch immer wenn sie Alice darauf anspricht, macht sie dicht.

    Auch Cathy hat so ihre Probleme, da kommt der Hilferuf von Tante Trudy aus Cramond gerade recht. Ihr Geschäft "Lady Teapot" geht immer schlechter und zu allem übel hat gegenüber ein neues sehr trendiges Geschäft mit den tollsten Getränken eröffnet.

    Alice fährt allerdings mit gemischten Gefühlen nach Cramond, denn dort trifft sie sehr wahrscheinlich auf ihre alte Jugendliebe Gabriel, der ihr damals das Herz gebrochen hat ...


    Meine Meinung:

    Dies war meine erste Geschichte von Esther Destratis, aber mit Sicherheit nicht meine letzte.

    Ich selber bin ja auch ein absoluter Teefan und sammle tolle Teetassen und Teekannen. Daher war dies natürlich die optimale Geschichte für mich.

    Ich habe mich auch sofort in Tante Trudys kleinen Laden verliebt und wäre am liebsten ins Buch reingeschlüpft.

    Die Autorin hat einen sehr schönen, flüssigen, einfühlsamen und bildhaften Schreibstil, der mir nicht nur die schöne Landschaft von Cramond schmackhaft gemacht hat, sondern auch die Protagonisten sind sehr lebhaft, sodaß ich mir von allen ein Bild machen konnte.

    Ich konnte mich richtig in die Geschichte fallen lassen und habe mitgefiebert, ob Tante Trudys Laden noch zu retten ist. Ob sich Alice und Gabriel begegnen und wie sie sich dabei fühlen.

    Die Geschichte hat soviel Tiefgang, hat viele überraschende Wendungen und vor allem der Schluß hat es mir angetan. Das war mal etwas ganz anderes und hat mich sehr positiv überrascht. Nun kann man auch absolut nachvollziehen, warum Alice so gehandelt hat.

    Fazit: Eine sehr berührende Geschichte, die sich über drei Generationen zieht, aber immer mit der Liebe zu Teekannen.

    Für diese rundum gelungene Wohlfühlgeschichte, eingebettet in ein wunderschönes Cover, vergebe ich sehr gerne 5 Sterne +++ und eine absolute Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 20.01.2021


    LG Karin


    Autor: Deloy, Sylvia

    Titel: Auch die große Liebe fängt mal klein an

    Originaltitel: -

    Verlag: Lübbe

    ISBN10: 3404183533

    ISBN13: 978-3404183531

    Erschienen: 21. Dezember 2020

    Seiten: 352

    Serie: -

    Einband: TB

    Preis: 10,00 Euro


    Inhalt:

    Marie ist Köchin mit Leib und Seele und führt bereits in 3. Generation ihr Restaurant "Petit Pauline". Doch in letzter Zeit bleiben die Gäste aus, die Feuerschutzbehörde war da und auch das Finanzamt möchte rückwirkend Geld.

    Kurzum Marie ist Pleite und muß das Restaurant schließen. Und ihre Beziehung zu Finn steht auch auf sehr wackeligen Beinen.

    Doch sie gibt nicht auf und fängt im Brauhaus an, denn sie möchte das "Petite Pauline" unbedingt wieder eröffnen. Dort staunt sie nicht schlecht, als sie auf ihren Ex- Freund Anton trifft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten versuchen die beiden aber das Beste aus der Situation zu machen ...


    Meine Meinung:

    Dies war mein erstes Buch der Autorin, doch Sylvia Deloy konnte mich mit ihrer romantischen Komödie von der ersten Seite an begeistern. Sie hat wunderbare Charaktere erschaffen, die ich alle mochte. Marie hat es wirklich nicht leicht und sie tat mir sehr leid, wollte sie doch das "Petite Pauline" im Sinne ihres verstorbenen Vaters weiterführen. Auch zu ihrem Opa, der leider an Demenz erkrankt ist, hat sie eine ganz besondere Beziehung.

    Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr flüssig, humorvoll, kurzweilig und feinfühlig, ich bin nur so durchs Buch geflogen.

    Wollte ich doch wissen, ob Marie wieder eröffnen kann und ob sie bei Finn bleibt oder sich ein zweites Mal in Anton verliebt.

    Fazit: Eine rundum gelungene Wohlfühlgeschichte mit der richtigen Mischung aus Ernst, Liebe und Humor.


    Veröffentlicht am: 15.01.2021


    LG Karin


    Autor: Winter, Jessica

    Titel: Das Gewicht von Seifenblasen

    Originaltitel: -

    Verlag: Tinte & Feder

    ISBN10: 2496703287

    ISBN13: 978-2496703283

    Erschienen: 1. Dezember 2020

    Seiten: 346

    Serie: -

    Preis: 9,99 Euro


    Inhalt:

    Liza und ihre unheilbar an Mukoviszidose erkrankte Schwester Becca ziehen zusammen. Liza stemmt den Umzug alleine, da ihre Schwester gerade wieder im Krankenhaus liegt. Dabei trifft sie auch gleich auf ihren attraktiven Nachbarn River, der sogleich von Lizas positiver Ausstrahlung angetan ist. Dann stellt sich auch noch heraus, dass River als Assistenzarzt im gleichen Krankenhaus arbeitet, in dem Becca auf ihre Lungentransplantation wartet.

    Auch Liza ist sehr von River angetan, doch sie will sich nicht verlieben, River will sie aber auf keinen Fall aufgeben ...


    Meine Meinung:

    Hier erwartet den Leser eine sehr gefühlvolle und traurige Geschichte.

    Liza opfert sich förmlich für ihre Schwester auf, weil sie denkt, sie kann nicht glücklich sein, solange es Becca schlecht geht. Daher weist sie auch River immer wieder zurück. Was ich dann aber schade und ungerecht fand, dass sie ihn dauernd mit ihren ständig wechselnden Dates konfroniert hat. Aber einfühlsam wie River ist, wendet er sich nicht von ihr ab, im Gegenteil er ist stets für sie da und spendet Trost, wenn sie ihn braucht und baut sie wieder auf.

    Becca fand ich auch sehr sympathisch und habe es bewundert, wie locker sie teilweise mit ihrer Krankheit umgegangen ist. Sie weiß von klein auf, dass sie nicht sehr alt wird, trotzdem kämpft sie und sagt selbst, dass sie ein schönes Leben hat. Man merkt, dass die Autorin genauestens recherchiert hat, ich konnte sehr viel über die Krankheit erfahren.

    Fazit: Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte über Geschwisterliebe und das loslassen können. 4/5 Sternen.


    Veröffentlicht am: 11.01.2021


    LG Karin


    Autor: Martin, Rebecca

    Titel: Das Kind der Wellen

    Originaltitel: -

    Verlag: Diana

    ISBN10: 3453360729

    ISBN13: 978-3453360723

    Erschienen: 10. August 2020

    Seiten: 449

    Serie: -

    Preis: 9,99 Euro


    Inhalt:

    Lisas kleine Tochter ertrank im Meer und seitdem ist sie nicht mehr fähig, in ihr altes Leben zurückzukehren. Selbst ihr Mann und ihre beiden Söhne haben keinen Zugang mehr zu ihr.

    Um das Geschehene zu verarbeiten kehrt Lisa an die Nordsee in das Ferienhaus ihrer Familie zurück. Dort findet sie alles so vor, wie sie es damals verlassen haben.

    Zusammen mit ihren Nachbarn Lars und Jonas beginnt sie das Ferienhaus zu renovieren und findet auf dem Dachboden einen alten Ofen in dem Zeichnungen und ein Märchen über eine Meerjungfrau versteckt sind. Zusätzlich stößt sie auf einen Zeitungsartikel, in dem eine junge Frau ebenfalls ein Kind am Strand verlor und sogar des Mordes verdächtigt wurde ...


    Meine Meinung:

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, was ich ja besonders gerne mag. Mir haben auch beide Zeitschienen gleich gut gefallen.

    In der Gegenwart konnte ich so mit Lisa mitfühlen und ihren Schmerz über die verunglückte Tochter teilen. Ich konnte es absolut nachvollziehen, dass sie aus ihrem Tief momentan nicht mehr herauskommt. Ich konnte aber natürlich auch ihren Mann verstehen, der sagt, sie hat schließlich auch noch zwei Söhne um die sie sich kümmern muß.

    In der Vergangenheit lernen wir die sympathische und lebensfrohe Vicky kennen und ihre Liebe zu Jamal, die aber nicht sein darf, da er Marokkaner ist. Sie muß wirklich viel durchmachen und ihr Schicksal ging mir sehr unter die Haut.

    Beide Frauen sind sehr starke Persönlichkeiten, die meinen ganzen Respekt verdienen.

    Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen und mitreisenden Schreibstil, der mich von Anfang an in der Geschichte versinken ließ. Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und authentisch.

    Zum Schluß möchte ich noch das schöne und sehr stimmige Cover erwähnen, was von den Farben her wunderbar harmoniert.

    Fazit: Eine sehr emotionale Geschichte, die den Leser sehr berührt.

    Ich vergebe 5 Sterne und eine große Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 09.01.2021


    LG Karin


    Autor: Chapman, Linda

    Titel: Der geheime Garten

    Originaltitel: The Secret Garden – The Story of the Movie

    Verlag: cbj

    ISBN10: 3570178137

    ISBN13: 978-3570178133

    Erschienen: 21. September 2020

    Seiten: 192

    Serie: -

    Preis: 13,00 Euro


    Inhalt:

    Heute stelle ich Euch einen Kinderbuchklassiker vor, der bereits 1911 von Frances Hogdon Burnett veröffentlicht wurde.

    Linda Chapman hat jetzt eine Neufassung passend zum Kinofilm herausgebracht.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, die Protagonisten und die Handlung konnten mich sehr berühren.

    Mary Lennox lebt mit ihren Eltern in Indien. Nach deren Tod nimmt sie ihr Onkel in England auf seinem Landgut auf.

    Doch dort ist alles sehr trostlos und leer. Mary ist es gewohnt, von Dienstboten umgeben zu sein, die ihr alles abnehmen. Daher wirkt sie auch am Anfang sehr eingebildet, aber im Laufe der Geschichte paßt sie sich immer mehr an und man mag sie richtig gern.

    Sie wird allerdings angewiesen, ja nicht im Haus herumzuschnüffeln. Doch in der Nacht hört sie laute Schreie und macht sich auf die Suche, wer das ist ...


    Meine Meinung:

    Linda Chapman beschreibt alles sehr liebevoll und bildhaft, ich hatte das schönste Kopfkino, konnte die Farbenpracht der Blumen vor mir sehen, die wundervolle Tierwelt bewundern und auch die Magie ging auf mich über.

    Mary ist natürlich neugierig und wir begeben uns mit ihr auf eine spannende Reise und sie schafft es, nicht nur ihren verschlossenen Onkel sondern auch den Leser zu verzaubern.

    Fazit: Eine sehr lebendige und magische Geschichte, nicht nur für Kinder, die große Lust auf den Film macht.


    Veröffentlicht am: 05.01.21


    LG Karin


    Autor: Carsta, Ellin

    Titel: Das Unrecht der Väter

    Originaltitel: -

    Verlag: Tinte & Feder

    ISBN10: 2496702604

    ISBN13: 978-2496702606

    Erschienen: 17. November 2020

    Seiten: 346

    Serie: Die Falkenbach - Saga Band 1

    Preis: 9,99 Euro


    Inhalt:

    Bernried am Starnberger See, 1936: Paul Friedrich von Falkenbach und die Lehmann Brüder Heinrich und Wilhelm haben zusammen im Ersten Weltkrieg gedient. Anschließend haben sie ihre Firmensitze zusammengelegt.

    Mittlerweile arbeiten die Söhne der Lehmanns in deren Firmen, nur Gustav von Falkenbach ist dabei, sein Medizinstudium abzuschließen. Seine Schwester Wilhelmine ist noch nicht so gefestigt und ist noch dabei, ihren Weg zu finden.

    Alles in allem läuft es aber gut und die Firmen sind sehr erfolgreich. Doch dann kommt eines Tages die Tochter eines Kriegskameraden und beginnt Fragen zum Tod ihres Vaters zu stellen. Denn darüber rankt sich ein großes Geheimnis, welches unbedingt verborgen bleiben muß ...


    Meine Meinung:

    Immer wenn ich ein Buch von Ellin Carsta beende, denke ich mir, Wow was für eine Geschichte!!!

    Auch mit dem Auftakt der Falkenbach-Saga konnte sie mich von der ersten Seiten an begeistern. Es ist unglaublich, was die Autorin in diese Geschichte gepackt hat.

    Wir lernen zunächst die Familienmitglieder mit ihren Ehepartnern kennen. Schnell habe ich meine Lieblingscharaktere gefunden, aber auch die, von denen man sich besser fernhält.

    Ich war emotional richtig in der Geschichte gefangen, habe mitgelitten und mitgebangt, konnte auch den Zusammenhalt der Familien spüren und habe mit großer Bewunderung die Entwicklung der Charaktere verfolgt.

    Die Autorin hat einen unglaublich spannenden und mitreisenden Schreibstil, der für einen enormen Spannungsbogen sorgt und diesen zum Schluß sogar nochmals toppt.

    Ich glaube bereits nach diesem ersten Teil schon sagen zu können, dass mich die Saga mit Sicherheit absolut begeistern wird und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, da dieser Band mit einem großen Cliffhanger geendet hat.

    Fazit: Dies ist der Auftakt einer tollen Familiensaga, mit einer sehr abwechslungsreichen und atemberaubenden Handlung und süchtigmachenden Charakteren.

    Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und möchte das Buch dringend jedem ans Herz legen, der hist. Romane und Familiensagas mag.


    Veröffentlicht am: 05.01.21


    LG Karin


    Autor: Erlenkamp, Barbara

    Titel: Winterzauber im kleinen Café an der Mühle

    Originaltitel: -

    Verlag: Luebbe

    ISBN10: 3404183800

    ISBN13: 978-3404183807

    Erschienen: 30. September 2020

    Seiten: 272

    Serie: Café-Liebesroman zum Wohlfühlen

    Einband: TB

    Preis: 10,00 Euro


    Inhalt:

    Sopies Leben könnte zur Zeit nicht besser sein. Peter ist ihr absoluter Traummann, die beiden führen eine perfekte Beziehung und ihr Bistro ist mehr als gut besucht.

    Doch jetzt steht erstmal eine stressige Adventszeit bevor und sie wird auch noch in den Kleinkrieg zwischen den Dörfern Wümmerscheid und Sollensbach hineingezogen. Als wäre das noch nicht genug, hat sie auch noch einen riesen Streit mit Peter ...


    Meine Meinung:

    Als erstes stach mir gleich das wunderschöne Cover ins Auge. Wenn eine Geschichte von einer Mühle oder einem Cafe handelt, bin ich schnell zu begeistern. Und ich wurde auch nicht enttäuscht.

    Den Leser erwartet hier eine romantische, liebevolle, lustige und spannende Geschichte mit vielen netten Charakteren und einigen Aufregungen.

    Der Schreibstil ist herrlich unbeschwert, die Seiten fliegen nur so dahin und viel zu schnell ist man am Ende.

    Sophie und Peter waren mir von Anfang an sympathisch. Sophie hat sich schnell im Dorf eingelebt und ich hätte sie zu gerne in ihrem Bistro besucht. Sie hat auch ein gutes Gespür, was das zwischenmenschliche angeht und versucht zwischen den verfeindeten Dörfen zu vermitteln. Peter ist ein anständiger junger Mann, der Sophie auf Händen trägt. Beide müssen sehr viel arbeiten, doch das akzeptieren sie gegenseitig. Auch die anderen Protagonisten, allen voran die kleine Marie habe ich schnell ins Herz geschlossen.

    Ich kenne leider den ersten Teil nicht, habe mich aber trotzdem von der ersten Seite an in der Geschichte wohl gefühlt. Aber natürlich möchte ich jetzt wissen, wie Marie überhaupt zu ihrem Bistro gekommen ist und werde ihn bald lesen.

    Die Geschichte hat mir einige schöne Lesestunden in absoluter Wohlfühlatmosphäre beschehrt und verdient daher 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 29.12.2020


    LG Karin


    Autor: Pecha, Bettina

    Titel: Eine Liebe im Schatten der Krone

    Originaltitel: -

    Verlag: Books2read

    ISBN10: 3733785371

    ISBN13: 978-3733785376

    Seiten: 332

    Einband: TB

    Serie: -

    Preis: 4,99 Euro


    Inhalt:

    Edinburgh, 1561: Nach der Liebesheirat von Fiona Fraser mit dem Landedelmann Duncan Middleton werden die beiden an den Hof von Königin Mary nach Holyrood Palace berufen.

    Zunächst scheint das Glück noch perfekt, Mary heiratet ebenfalls und die beiden werden zu Freundinnen. Doch dann beginnen die Intrigen gegen die Königin und auch Fionas Mann wendet sich von ihr ab ...


    Meine Meinung:

    Hier läßt Bettina Pecha Geschichte lebendig werden. Geschickt verbindet sie Fiktion und wahre Begebenheiten. Ich war so gefangen und berührt vom Schicksal der beiden Frauen, die sich aber nicht unterkriegen lassen. Die Autorin schreibt sehr flüssig, mitreisend, bildhaft und spannend, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Alle Schauplätze und die damalige Mode werden so detailgetreu beschrieben, dass man ein genaues Bild vor Augen hat.

    Ich habe mit den Figuren mitgelitten, mitgebangt, will man doch wissen, wie es für Fiona und Mary ausgeht. Kann Fiona ihren Mann zurückgewinnen? Wieviel Leid kann Mary ertragen?

    Ich habe die Geschichte mit großer Begeisterung gelesen und vergebe eine große Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Auf der Homepage von Bettina Pecha kann man viel interessantes über die hist. Schauplätze und Personen erfahren.


    Veröffentlicht: 29.12.2020


    LG Karin


    Autor: Jardin, Izabelle

    Titel: Libellenjahre - Was wir waren

    Originaltitel: -

    Verlag: Tinte & Feder

    Erschienen: 10. März 2020

    ISBN10: 2496701500

    ISBN13: 978-2496701500

    Seiten: 368

    Einband: TB

    Serie: Warthenberg - Saga

    Preis: 9,81 Euro


    Inhalt lt. Amazon.de:

    Eine starke Frau im Spiegel ihrer Zeit, eine verlorene Welt und eine große Liebe: der bewegende erste Band von Izabelle Jardins Familiensaga um die ostpreußische Familie von Warthenberg.

    Königsberg, 1930: Die selbstbewusste Constanze von Warthenberg ist neunzehn Jahre alt, als sie während einer Segelregatta dem weltläufigen Clemens Rosanowski aus Warschau begegnet. Es wird die große Liebe. Trotz einigen Widerstandes in Constanzes Familie heiratet das Paar und lässt sich in Danzig nieder. Die beiden erleben Jahre voller Leichtigkeit.

    Doch die politische Lage in der alten Hansestadt wird unter den neuen Machthabern zunehmend schwieriger, und mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges muss Clemens als Soldat der Wehrmacht gegen sein Heimatland Polen kämpfen.

    Seine Feldpostbriefe werden immer seltener, und eines Tages erreicht Constanze eine erschütternde Nachricht. Für sie beginnt nun eine dramatische Odyssee Richtung Westen.


    Meine Meinung:

    Ich bin ein großer Fan von Izabelle Jardin und kenne fast alle ihre Romane. Alle konnten mich begeistern, genauso wie Libellenjahre, der Auftakt der Warthenberg-Saga.

    Constanze lernt mit 19 Jahren den weltläufigen Clemens Rosanowski kennen und heiratet ihn gegen den Willen ihrer Eltern.

    Und den beiden scheint das Glück hold zu sein, es ist die große Liebe, sie erleben viele schöne, glückliche Jahre und bekommen eine wunderbare Tochter.

    Doch dann beginnt der Krieg und Clemens wird eingezogen. Sie schreiben sich viele Briefe, die eines Tages immer weniger werden und dann bekommt Constanze eine niederschmetternde Nachricht, die ihre heile Welt zerbrechen läßt ...

    Auch hier hat es die Autorin wieder geschafft, mich von der ersten Seiten an zu fesseln. Constanze war mir sehr sympathisch, sie ist eine moderne junge Frau, die sehr selbstbewußt durchs Leben geht. Auch als der Krieg ausbricht und sie nun alleine für ihre Tochter verantwortlich ist, gibt sie nicht auf und wächst über sich hinaus.

    Die Autorin hat einen sehr eindringlichen Schreibstil, der mir das damalige Grauen vor Augen führte, ich habe mitgelitten, mitgeweint und konnte mich auch ab und zu mit Constanze und ihrer Familie freuen.

    Ich mochte die Protagonisten, die durchwegs sehr sympathisch waren und alle sehr viel Tiefe hatten, allen voran Constanzes Großmutter Charlotte, die durch ihre Lebenserfahrung stets einen guten Rat gewußt hat.

    Izabelle Jardin hat genauestens recherchiert, hat unglaublich viel in die Geschichte reingepackt, was die Spannung immer mehr erhöht hat und mich durch das Buch fliegen ließ.

    Der Schluß toppt dann nochmal alles und ich bin froh, dass der 2. Teil schon herausgekommen ist, denn der Cliffhanger hat es in sich.

    Eine hochemotionale Geschichte, die unter die Haut geht und nie in Vergessenheit geraten darf.

    Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine unbedinte Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 21.12.2020


    LG Karin

    Eigene Meinung:


    Bei diesem Buch habe ich mich sofort in das wunderschöne Cover verliebt. Es ist in meinen Lieblingsfarben gehalten und die silbernen Blätter glitzern sehr schön.
    Und die Geschichte dahinter konnte mich genauso begeistern.
    Sie beginnt zwar sehr traurig, Lene verliert ihre Mutter durch einen Autounfall und steht mit 15 Jahren schon alleine im Leben, da auch ihr Vater bereits sehr früh verstorben ist.
    Ein Großvater von dem sie nichts wußte, wird ausfindig gemacht, doch der ist sehr griesgrämig und scheint überhaupt kein Interesse an seiner Enkelin zu haben und auch die Dorfbewohner meiden ihn ...

    Antonia ist sehr liebenswürdig, man muß sie einfach sofort mögen und ich habe sie auch von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie gibt nicht auf und versucht alles um sich ihrem Großvater zu nähern. Schon bald merkt sie, dass er gar nicht so mürrisch ist, schließlich wusste er ja auch nichts von Antonia. Und als sie dann im Schuppen sein nostalgisches Karussell entdeckt und voller Begeisterung dafür ist, ist das Eis zwischen den beiden geschmolzen.
    Anna Liebig erzählt sehr warmherzig und abwechselnd zwischen zwei Zeitebenen. So erleben wir in Rückblicken den jungen Otto, wie er auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt seine erste große Liebe kennen lernte.
    Trotz des traurigen Anfangs habe ich mich in der Geschichte sehr wohlgefühlt, es herrscht eine ganz besondere und heimelige Atmosphäre und man mag eigentlich gar nicht zum Ende kommen.

    Hier kann man nur 5 Sterne vergeben, die Geschichte ist so voller Liebe und Emotionen und tut einfach gut.


    Autor: Harmel, Kristin

    Titel: Das letzte Licht des Tages

    Originaltitel: The Winemaker's Wife

    Verlag: Knaur HC

    ISBN10: 3426227126

    ISBN13: 978-3426227121

    Seiten: 384

    Serie: -

    Einband: Broschiert

    Preis: 14,99 Euro


    Inhalt lt. Amazon.de:

    Eine grausame Zeit, ein schrecklicher Fehler und die Hoffnung auf Vergebung:

    »Das letzte Licht des Tages« von Bestseller-Autorin Kristin Harmel erzählt eine ebenso gefühlvolle wie dramatische Familiengeschichte aus Frankreich zur Zeit des 2. Weltkriegs

    Frankreich 1940: Als Inés herausfindet, dass ihr Ehemann auf dem Weingut der Familie Flüchtlinge und Waffen für die Résistance versteckt, ist auch sie gezwungen, eine Seite zu wählen. Inés schließt sich dem Widerstand an – und begeht einen schrecklichen Fehler, der das Leben aller auf dem Weingut für immer verändert.

    Jahrzehnte später begleitet die junge Amerikanerin Liv ihre exzentrische Großmutter auf eine Reise nach Frankreich. Vom Weingut Chauveau fühlt Liv sich wie magisch angezogen – auch, weil sie spürt, dass ihre Großmutter nicht zufällig hierher wollte. Mithilfe des sympathischen Anwalts Julien Cohn beginnt Liv, die Geschichte des Weinguts zu erforschen. Ihre Recherchen führen sie zurück in die dunkelste Zeit des 2. Weltkriegs, zu einer Geschichte von Liebe und Verrat – und der Hoffnung auf Vergebung.


    Meine Meinung:

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, die mich alle begeistern konnten. So auch ihr neuestes Werk, was uns nach Frankreich in die Zeit des 2. Weltkrieges entführt.

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen, immer abwechselnd zwischen den Protagonisten erzählt.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, baut mit der Zeit an Spannung auf, die sich bis zum Schluß stetig steigert und mir sehr unter die Haut ging.

    2019: Liv steht nach ihrer Scheidung mit 41 Jahren ohne Job und ohne Wohnung da. Da nimmt sie kurzerhand ihre Großmutter Edith mit nach Paris, wo sie den Anwalt Julien Cohn kennenlernt. Allerdings verhält sich ihre Großmutter oft sehr merkwürdig, blockt aber jedesmal ab, wenn Liv sie darauf anspricht.

    1940: Ines und ihr Mann Michel leben auf dem Weingut Chauveau. Befreundet sind sie mit dem Kellermeister Theo und seiner Frau der Jüdin Celine. In den Kellern verstecken sie Waffen für die Resistance. Ines, die die Gefahr unterschätzt, wird immer öfter ausgegrenzt und fühlt sich vernachlässigt. Selten hat mich eine Person wie Ines so gespalten und ich weiß eigentlich immer noch nicht, ob ich sie mag oder nicht. Sie ist einerseits sehr naiv und begeht daher einen riesen Fehler, der sich über Generationen hinweggezogen hat. Aber andererseits tat sie auch sehr viel gutes und hat sich ihr ganzes Leben lang diesen Fehler nie verziehen.

    Es war sehr interessant, wie sich im Laufe der Geschichte die beiden Erzählstränge vereinen und der Schluß konnte mich dann nochmal überraschen und geht sehr zu Herzen.

    Fazit: Eine sehr tragische und schockierende Geschichte, die unter die Haut geht.


    Veröffentlicht am: 14.12.2020


    LG Karin

    Eine wirklich schöne Geschichte.


    So hatte der Wasserrohrbruch auch seine guten Seiten.


    Ich finde das sehr nett von Ayk, dass er sich so liebevoll um seine Schwester kümmert, auch wenn es vielleicht ein bisschen viel war. Aber Felke fand ich auch toll, dass sie sich jetzt aus ihrem Tief herausgekämpf hat und selber möchte, dass Ayk sein eigenes Leben lebt.


    Das war gut, dass Jana sich bei Tamme entschuldigt hat und die beiden weiterhin gute Freunde bleiben.


    Also ich würde mich sowohl in Janas Haus, als auch in ihrem Geschäft und in Ayks Buchhandlung total wohl fühlen :)


    Von den Rezepten am Schluß werde ich bestimmt einige ausprobieren, vor allem die goldene Milch, denn davon habe ich schon soviel positives gehört.


    LG Karin

    Mir gefällt die Geschichte nach wie vor gut.


    Das von Frau Fröbes ist ja ganz schön dreist, dass sie da solche Gerüchte wegen Jana und Pütti in Umlauf bringt.

    Könnte sie eventl. auch was mit dem Wasserrohrbruch zu tun haben?


    Jana hat gleich zwei Verehrer. Ich finde sie eigentlich beide sehr sympathisch.

    Was mir allerdings auffiel, als sie mit Tamme zum Essen gegangen ist, sagte sie, dass sie es mit Fisch nicht so hat und lieber Nudeln mag. Als sie dann aber mit Ayk ihre Verabredung hatte, da hat sie doch Fisch bestellt :D


    Finde ich toll, das Ayk ihr einen Platz zur Verfügung gestellt hat und mit Jana sogar eine Kooperation hat.


    Schade, nun kommt schon der letzte Abschnitt.


    LG Karin

    Den ersten Abschnitt habe ich beendet und finde die Geschichte sooo schön.


    Von so einem kleinen Laden träume ich ja auch, allerdings würde ich Wolle verkaufen :)

    Tanja Janz beschreibt alles so schön, ich kann die Düfte richtig riechen, spüre die Kälte beim Strandspaziergang.


    Die Charaktere finde ich bisher auch alle sehr nett, bis auf Frau Fröbes, die sieht die beiden bestimmt als Konkurrenz und ist neidisch. Bin mal gespannt, was da noch kommt.

    Ayk finke ich auch sehr sympathisch, aber der soll ja ein Geheimnis haben.

    Und Pütti würde ich auch gerne zur Freundin haben.


    Ich freue mich sehr aufs weiterlesen, wie Jana den Duft des Meeres einfängt, wie es mit ihr und Ayk weitergeht und ob ihr kleiner Laden weiterhin so erfolgreich bleibt oder ob da eventl. Frau Fröbes dazwischenfunkt.


    LG Karin