Beiträge von Merula

    Zwar bekomme ich regelmäßig Schweißausbrüche wenn ich daran denke, wieviele Bücher ich noch lesen möchte, wie groß mein SUB aktuell schon ist und wieviele Bücher wohl in den nächsten Jahren noch den Weg zu mir finden werden ...... aber trotz dieses permanent drohenden "Leseburnout" führt das dennoch nicht dazu, dass ich in Hektik gerate und mir eine Schnelllesetechnik aneignen werde. Niemals !!


    Lesen ist für mich Entspannung pur und das zelebriere ich regelrecht. Ich lese in meinem persönlichen Wohlfühltempo (rund 100 - 150 Seiten pro Lesetag) und auch immer nur ein einziges Buch auf einmal. Mein Lebensmotto: Entschleunigung ..... nicht nur beim Lesen :)

    Ich bin schon froh, wenn ich es (regelmäßig) schaffe eine Liste für meine gelesenen / abgebrochenen Bücher zu führen :whistling:
    Aber eine Art Lesetagebuch würde mich - glaube ich - komplett überfordern. Auch zeitlich. In der gleichen Zeit lese ich dann lieber.


    Autor: McCreight, Kimberly
    Titel: Die letzte Wahrheit
    Originaltitel: Reconstructing Amelia
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 12. August 2013
    ISBN 10: 3442313511
    ISBN 13: 978-3442313518
    Seiten: 480
    Einband: Broschiert
    Serie: nein
    Preis: 14,99 €


    Inhaltsangabe Zitat Klapptext:



    Meine Meinung:


    Mich hat die Story des Buches total gefesselt und ich konnte
    das Buch keine Minute mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist
    erfrischend lebendig und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. (Dies war ihr
    Romandebüt)


    Obwohl gleich von Beginn an fest steht, dass es kein
    Happy-End geben wird, bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Die Story nimmt
    einige verstrickte Wendungen und die ganze Handlung ist etwas verschachtelt
    aufgebaut. Dennoch verliert man als Leser zu keiner Zeit den Roten Faden und
    kann der Geschichte problemlos folgen.


    Die Autorin führt mittels unterschiedlicher Erzählstränge
    durch das Buch, die angesiedelt sind in Gegenwart und Vergangenheit. Mal aus
    der Sicht von Kate, der Mutter, mal aus Amelias Sicht. Es sind Auszüge aus
    SMS-Nachrichten und Einträge von Amelias Facebook-Seite enthalten, mit deren
    Hilfe Kate versucht, Licht in die dunklen letzten Tage ihrer toten Tochter zu
    bringen.


    Das Ende ist überraschend anders, als ich es vermutet hätte
    und lässt mich als Leserin und Mutter sehr nachdenklich zurück. Zeigt dieser
    Roman doch auf erschreckende Weise auf, wie schnell man (gerade als
    heranwachsender Mensch) … ohne dies eigentlich beabsichtigt zu haben …. in eine
    Handlung hineinrutscht, die sich rasant verselbstständigt. Man ist regelrecht
    gefangen und verstrickt sich immer mehr und mehr, ohne Aussicht auf ein
    baldiges Ende.


    Veröffentlicht am: 19.07.2014