Davidson, Mary Janice: Traummann an der Angel


  • Autor: Davidson, Mary Janice
    Titel: Traummann an der Angel
    Originaltitel: Sleeping with the Fishes
    Verlag: Lyx
    Erschienen: 15. September 2009
    ISBN 10: 3802582500
    ISBN 13: 978-3802582509
    Serie: Fred the Mermaid-Reihe
    Seiten: 304 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Fredrika Bimm Band 1
    Preis: 8,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Dr. Frederika Bimm, kurz Fred genannt, ist eine Meerjungfrau. Doch weder ist sie blond, noch wohlproportioniert und schon gar nicht keck. Im Wasser ist sie allerdings ganz in ihrem Element. Umso schlimmer, dass offenbar jemand den Hafen ihrer Heimatstadt mit Abwässern vergiftet. Fred muss den Schuldigen finden! Unterstützung erhält sie dabei von dem attraktiven Meeresbiologen Thomas und dem ungezähmten Prinz des Unterwasservolkes, der Fred zu seiner Frau machen will. Schnell schlagen die Wogen der Gefühle hoch...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Fred ist halb Mensch, halb Meerjungfrau und arbeitet im New England Aquarium, wo sie abends auch gerne mal im Meerwasserbecken rumtaucht und versucht ihre Schützlinge zum essen zu überreden, denn diese sind gerade in Hungerstreik getreten, da Fred ihnen einen bestimmten Song vorenthält. Als sie die Bekanntschaft mit Dr. Thomas Pearson macht kommt ihre Gefühlswelt ein wenig ins schwanken, besonders als er auch noch erfährt was sie wirklich ist, aber nicht nur Thomas sorgt für ein Gefühlschaos bei Fred, sondern auch Artur, der Prinz des Schwarzen Meeres. Beide hat das gleiche Problem nach Boston geführt, nämlich die extreme Verschmutzung des Meeres und sie bauen darauf, das Fred ihnen hilft, denjenigen zu finden, der Schuld daran hat, aber diese ist eigentlich gar nicht interessiert, sie will nämlich nur ihre Ruhe haben. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn zwei gutaussehende Männer um einen kämpfen und man sich Sorgen um das angrenzende Meer macht.


    Der Anfang hat mich ehrlich gesagt etwas irritiert, denn Fred ist im Bezug auf ihre Eltern und dessen noch aktives Liebesleben doch recht seltsam. Darum ist mir der Einstieg auch etwas schwer gefallen, aber danach ging es dann eigentlich, manche Sätze fand ich sogar recht witzig und die meisten Nebencharaktere sind wirklich toll, besonders Jonas, Freds Eltern, Thomas, Dr. Barb und selbst Madison fand ich ziemlich klasse. Mit Fred bin ich allerdings überhaupt nicht warm geworden, sie ist immer sehr kühl und berechnend und hat irgendwie das Bedürfnis jeden vor den Kopf zu stoßen und das ist auf die Dauer einfach nicht schön zu lesen. Auch Artur war nicht wirklich mein Fall, er ist mir einfach zu sehr von sich überzeugt und tut so, als würde Fred ihm gehören.


    Die Geschichte läßt sich auf jeden Fall flüssig lesen, die Sprache ist recht locker und daher bin ich auch recht schnell vorangekommen, allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, das irgendwie was fehlt, als ob Szenen nicht ganz vervollständigt worden sind oder einfach weggelassen wurden. Auch wurde nicht immer klar wer denn gerade überhaupt redet, besonders wenn da vier-fünf Personen auf einmal sind und jeder irgendwie zu Wort kommen möchte, das hätte man vielleicht etwas deutlicher machen können. Die Story ist auch nicht so lang, nach 219 Seiten ist sie schon zu Ende, aber der Schluß war eigentlich recht spannend, auch wenn dieser ziemlich schnell vonstatten geht. Danach startet dann noch eine weitere Geschichte, die "Monsterliebe" heißt und so gar nichts mit Fred, ihren Freunden oder überhaupt Meerjungfrauen zu tun hat, sondern es geht um einen Vampir und eine Werwölfin.


    Janet und Richard lernen sich zufällig kennen und wollen sich am nächsten Tag wiedersehen, allerdings bekommt Janet einen Anruf, der sie sofort zurück zu ihrem Rudelanführer befiehlt. Als sie sich auf den Weg machen möchte wird sie von Richard erwischt, der denkt, das sie sich heimlich aus dem Staub machen will, damit sie nun doch nicht mit ihm ausgehen muß und ab da artet die ganze Geschichte total aus, wie ich finde. Wie Richard sich aufführt ist echt beängstigend und ich fand das alles total unangenehm zu lesen. Der Schluß hat mich aber auch ziemlich ratlos zurückgelassen, denn das Janet sich so verhält verstehe ich nicht wirklich, vor allem nachdem was alles vorgefallen ist. Dieser Story würde ich daher auch nur einen Stern geben, während ich "Traummann an der Angel" drei Sterne geben würde.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013