Völler, Eva: Die magische Gondel


  • Autor: Völler, Eva
    Titel: Die magische Gondel
    Verlag: Baumhaus
    Erschienen: 2011
    ISBN 10: 3833900261
    ISBN 13: 978-3833900266
    Seiten: 333 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Zeitenzauber Band 1
    Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Anna ist mit ihren Eltern in Venedig unterwegs und bei der Regata storica entdeckt sie die rote Gondel wieder, die ihr einige Tage zuvor schon aufgefallen ist. Doch dieses Mal macht sie auch die Bekanntschaft mit denjenigen, denen diese Gondel gehört und das ist nicht gerade das, was Anna sich vorgestellt hat. Denn nachdem sie ins Wasser gefallen ist befindet sie sich plötzlich in der Vergangenheit wieder und zwar im Jahr 1499. Sebastiano, der nicht ganz unschuldig an ihrer Misere ist, will sie beim nächsten Mondwechsel wieder zurückschicken, aber geht das wirklich so einfach und was hat eigentlich eine Katzenmaske mit all dem zu tun?!


    Anna fand ich total sympathisch, sie hat auch so einen tollen Sinn für Humor, der mir richtig gut gefallen hat. Außerdem ist sie freundlich, aufgeschlossen und mutig, manchmal vielleicht etwas zu leichtgläubig, aber ansonsten wirklich ein super Charakter. Mit Sebastiano hatte ich erstmal so meine Schwierigkeiten, da er ja doch erstmal recht gleichgültig tut und abweisend ist, aber er taut mit der Zeit auch auf. Bei Clarissa war ich ja immer am hin und her schwanken, mal fand ich sie ganz nett, auch wenn man ihr anmerkt, das sie etwas verheimlicht, aber manchmal war sie auch das genaue Gegenteil. Aber richtig enttäuscht hat mich eher eine andere Person. Sehr nett fand ich übrigens noch Marietta, Trevisan und Matthias.


    Ich war wirklich begeistert von der Geschichte und hätte das Buch schon viel eher aus meinem Regal befreien sollen. Das ganze mit der Zeitreise ist wirklich gut durchdacht gewesen, denn Kleidung, die nicht in das Jahr gehört, wo man gerade ist wird einem automatisch ausgezogen bei dem "Übertritt" und auch Worte, die man in dem Jahrzehnt, bzw. Jahrhundert nicht kennt werden automatisch umgewandelt in Worte, die mehr Sinn ergeben, zumindest wenn man mit Personen redet, die diese Wörter und Gegenstände (noch) nicht kennen. Da wird ein iPod zum Beispiel zum Spiegel. Außerdem gibt es Menschen, die sich nach so einer Zeitreise nicht mehr erinnern und die werden dann einfach in das jeweilige Jahr integriert, da gibt es dann plötzlich Personen, die es vorher nicht gab, man hat einen Beruf und die Leute um einen herum wissen genau wer man ist. Das ist also alles echt interessant geregelt und gefällt mir ziemlich gut, da es auch mal was anderes ist. Anna erinnert sich allerdings, was aber auch einen speziellen Grund hat, denn sie muss einen Auftrag erfüllen, aber ob ihr das wirklich gelingt?! Auf jeden Fall macht sie sich wirklich gut, natürlich zweifelt sie auch ab und zu und ist deprimiert, weil sie halt im Jahr 1499 festhängt und nicht weiß wie es weitergehen soll, aber im großen und ganzen geht sie das alles echt super an. Was mir nicht so gefallen hat war, das es keine Kapitel gibt, das Buch ist nur in 4 Teile unterteilt, aber die sind schon recht lang. Auf jeden Fall bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Band, den ich sicher bald lesen werde.


    Veröffentlicht am: 26.02.2018