Riordan, Rick: Die Katakomben von Paris


  • Autor: Riordan, Rick
    Titel: Die Katakomben von Paris
    Originaltitel: 39 Clues - The Maze of Bones, Vol. 1
    Verlag: cbj Avanti
    Erschienen: 27. September 2010
    ISBN 10: 3570170195
    ISBN 13: 978-3570170199
    Seiten: 223 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Die 39 Zeichen Band 1
    Empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
    Preis: 3,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Graces Brief führt die Geschwister Amy und Dan auf den Spuren von Benjamin Franklin nach Boston und Philadelphia. Hier hoffen die beiden im Benjamin Franklin National Memorial etwas zu finden, das sie der Lösung des ersten Rätsels näher bringt. Doch die anderen Teams sind ihnen dicht auf den Fersen. Als das Museum plötzlich in einer gewaltigen Explosion erbebt, können die beiden sich gerade noch retten...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Amys und Dans Großmutter Grace stirbt und hinterlässt ein seltsames Erbe, zumindest einigen Auserwählten aus der Cahill-Familie. Es geht dabei um etwas viel größeres und machtvolleres als Geld, aber worum es sich genau handelt wird nicht verraten, denn das ist Teil des Erbes. Jeder der sich dafür entscheidet sich auf die Suche zu machen, muss einem Hinweis nach dem anderen folgen und es bilden sich tatsächlich einige Teams, doch alle scheinen sich zu misstrauen und gegeneinander zu intrigieren. Vor allem auf Amy und Dan haben es die anderen Gruppen abgesehen, denn die beiden waren Grace Lieblinge und so denkt jeder, das sie was besonderes wissen müssen.


    Amy und Dan sind noch recht jung, vierzehn und elf, trotzdem machen sie sich auf diese gefährliche Suche. Amy ist mir manchmal etwas zu passiv, was ich richtig schade finde, denn sie kann auch ganz anders und das sollte sie auch viel öfter zeigen, denn man muss sich nicht alles gefallen lassen. Außerdem ist sie mir teilweise zu gutgläubig, sie sollte echt mehr aufpassen und nachhaken. Dan dagegen ist oft zu impulsiv und da fliegen dann auch schon mal die Fetzen, beide ergänzen sich daher recht gut, auch wenn sie sich selbst öfters mal zanken, aber irgendwie sorgt das auch dafür, das sie bei den Rätseln das beste aus sich raus holen. Nellie fand ich noch ganz interessant, genauso wie William und Alistair, allerdings traue ich gerade den beiden letztgenannten nicht unbedingt über den Weg, denn es gibt zu viele Ungereimtheiten.


    Ich fand die Geschichte ganz ok, am Anfang hat es sich etwas gezogen und ich habe ehrlich gesagt, die ganze Zeit darauf gewartet, das es endlich zu den Katakomben geht, denn schließlich werden die ja auch im Titel genannt, doch leider war der Aufenthalt dort dann viel kürzer als erwartet. Bei den Rätseln und Hinweisen rund um Benjamin Franklin musste ich irgendwie an den Film "Das Vermächtnis der Tempelritter" denken, denn da wird auch einiges erwähnt, was hier geschrieben steht und das hat mir auch ganz gut gefallen. Was ich allerdings etwas seltsam fand war das sich irgendwie alle Charaktere über die Augenbrauen streicheln. ich weiß nicht ob das vielleicht anders übersetzt werden sollte, denn es klingt immer irgendwie unpassend, wenn es erwähnt wird. Das Ende ist natürlich ein ziemlicher Cliffhanger, von den Büchern gibt es ja auch zehn Teile und darum werde ich sicher bald mal nach Band 2 greifen, denn auch wenn mich nicht alles überzeugen konnte, so bin ich doch gespannt wie es weiter geht.


    Veröffentlicht am: 22.02.2018