Baumann, Margot S.: Die grünen Stufen


  • Autor: Baumann, Margot S.
    Titel: Die grünen Stufen
    Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
    Erschienen: 3. November 2017
    ASIN: B075BH1WM5
    Dateigröße: 1328.0 KB
    Seiten: 245 Seiten
    Einband: E-Book
    Serie: John A. Fortunes 3. Fall
    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Bei einem gewagten Flugmanöver erschreckt der junge Robert Montgomery 1970 eine Frau auf den Klippen von Connemara dermaßen, dass diese über die Felsen stürzt. Doch die Zeitungen der darauffolgenden Tage bringen keine Meldung über eine verunglückte Frau. Wie ist das möglich? 45 Jahre später und todkrank, lässt Robert die Erinnerung an seine damalige unüberlegte Handlung keine Ruhe. Er beauftragt Johns Anwaltskanzlei, „die Frau auf den Klippen“ ausfindig zu machen. Also reist Albert Summers, Johns Anwaltskollege, nach Irland. Kurz darauf ist Albert jedoch spurlos verschwunden. Was ist mit ihm passiert? Kam er jemandem mit seinen Recherchen vielleicht zu nahe? Voller Sorge macht sich John auf, um seinen Freund zu finden und deckt dabei eine Geschichte aus der Vergangenheit auf, die manche lieber vergessen würden.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Johns Freund und Arbeitskollege Albert ist verschwunden, er hat an einem Fall in Irland gearbeitet, doch nach einem seltsamen Anruf ist er nicht mehr erreichbar und so macht sich John auf den Weg um ihn zu suchen. Dabei übernimmt er auch automatisch die Auflösung von Alberts Angelegenheit, denn es könnte ja eventuell einen Zusammenhang zwischen dem verschwinden und der Suche geben.


    John fand ich wieder ziemlich sympathisch und diesmal hat es auch mal keine Liebesverwicklungen gegeben, was ich ziemlich erfrischend fand. John tut sich zwar immer noch schwer mit attraktiven Frauen zu reden, aber im Vordergrund steht dieses Mal eindeutig die Sorge um Albert und das Geheimnis. Kayley fand ich auch ganz in Ordnung, sie ist manchmal nur irgendwie etwas voreilig was ihre Meinung angeht, aber ansonsten war sie eindeutig noch eine der netteren Charaktere. Die meisten anderen sind nämlich entweder ziemlich schräg, aber im negativen Sinne oder einfach nur unsympathisch. Vor allem Mairin hat mich da enttäuscht, denn Kayley hat sie so freundlich beschrieben und dann ist sie ganz anders, eher herrisch, abweisend und von der Wahrheit hält sie auch nicht wirklich viel.


    Die Geschichte an sich hat mir wieder ziemlich gut gefallen, denn es gibt ja doch irgendwie immer ein Familiengeheimnis zu lüften. Hier dreht sich alles um ein Mädchen, das anscheinend eine Klippe runtergefallen ist und da Robert diesen Moment nicht vergessen kann will er mehr darüber erfahren, allerdings erst nach über 40 Jahren. Die Suche nach dieser Frau war wirklich spannend und das miträtseln hat wie immer viel Freude gemacht. John dreht sich teilweise bei seiner Recherche im Kreis und fragt sich, ob nicht jemand was verschweigt, aber er gibt nicht so schnell auf, auch was Albert angeht. Die Auflösung des ganzen war auf jeden Fall recht interessant, nur mir sind da einige Personen dann doch zu gut bei weggekommen und ich hätte mir bei gewissen Sachen auch lieber einen anderen Schluss gewünscht, zumindest mehr Ehrlichkeit, dieses entscheiden für andere finde ich nämlich überhaupt nicht in Ordnung.


    Veröffentlicht am: 14.01.2018