Baumann, Margot S.: Band des Schweigens


  • Autor: Baumann, Margot S.
    Titel: Band des Schweigens
    Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
    Erschienen: 8. Februar 2016
    ASIN: B01B0HU21I
    Dateigröße: 2887 KB
    Seiten: 225 Seiten
    Einband: E-Book
    Serie: John A. Fortunes 1. Fall
    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    John Achilles Fortune, der gut aussehende Londoner Anwalt, erhält seinen ersten eigenen Fall. Er wird beauftragt, mögliche Nachkommen der betuchten Eleanor Cavendish zu finden. Was zuerst nach reiner Routine aussieht, entwickelt sich bald zu einem mysteriösen Verwirrspiel. Denn die alte Lady umgab ein Geheimnis. Wieso unterhielt sie ein leeres Grab auf einem Londoner Friedhof? Und wer sind die beiden Mädchen auf dem Foto, das er in einem Versteck findet?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    John A. Fortune sucht nach möglichen Erben, die das Vermögen und den Besitz von Eleanor Cavendish bekommen könnten, denn sollte er nicht fündig werden geht das gesamte Erbe an die Krone. Jemanden zu finden ist allerdings gar nicht so einfach, vor allem, weil John immer wieder neue Überraschungen, im Zusammenhang mit Eleanor und deren Vergangenheit, erlebt. Trotzdem führt ihn seine Suche irgendwann nach Cornwall und dort macht er die Bekanntschaft mit Alice, die ihn sofort fasziniert. Doch er ist natürlich zum arbeiten gekommen und nichts soll ihn davon ablenken, doch kann er Alice wirklich widerstehen?!


    John fand ich eigentlich ziemlich sympathisch und das er mit Frauen, die er attraktiv findet, erstmal nicht reden kann, ist auch interessant gewesen. Ab und zu ist er allerdings etwas zu ungeduldig und auch wenn er nicht viel Zeit hat um einen Erben zu finden, so könnte er manche Leute ruhig mal erzählen lassen. Vor allem, weil es ja recht relevant für ihn ist und sie ihm nicht irgendwas unwichtiges sagen. Alice dagegen mochte ich nicht wirklich und ich habe viele ihrer Reaktionen und Entscheidungen auch nicht verstanden. Das mit Gordon war eh total seltsam und wie sie John behandelt fand ich auch unmöglich, denn ehrlich gesagt fand ich sie oft viel schlimmer. Auch ihr Chef Cliff war total unsympathisch, wie der sich aufgeführt hat war einfach nur unnötig.


    Ich mochte die Geschichte am Anfang echt gerne, denn sie war richtig interessant. Die Suche nach den Erben war total spannend, gerade weil es auch ein Familiengeheimnis gab und die ganzen Puzzlestücke bis zur endgültigen Auflösung waren echt gut integriert. Von mir aus hätte dieser Strang auch noch viel länger gehen können, doch dann kommt das mit John und Alice und das hat irgendwie nicht so wirklich gepasst. Dieses ganze hin und her war nicht wirklich förderlich für die Story und das Ende hat mir überhaupt nicht zugesagt. Da blieb nämlich noch so viel ungesagt und unerledigt wie ich finde. Dabei ist die Idee mit John, dem Anwalt, der sich um Erbsachen kümmert total klasse und da braucht es doch so eine komplizierte Liebesgeschichte gar nicht, damit hatte ich auch ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet. Ich hoffe, das im zweiten Band der Fokus dann auch mehr auf der Suche liegt.


    Veröffentlicht am: 10.01.2018